„Alientechnologie“ von blau direkt

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Mit einer neuen Software des Start-ups „deeplico“ wird blau direkt-Partnern eine deutliche Erweiterung ihrer digitalen Möglichkeiten verschafft. Vor allem soll der Bestand der Makler damit kräftig wachsen.

Vor einem Jahr stieg blau direkt beim Start-up deeplico ein. Die Neugründung um CEO Uwe Redler aus Recklinghausen automatisiert erstmalig auf Basis von Kundenbetreuungsprozessen und Bedarfsansprachen den Bestandsaufbau. Nach einem Jahr Weiterentwicklung geht die Software am 28. September an den Start und wird an mehr als 200 Makler ausgerollt. Finanziert wurde die Entwicklung des neuen Softwarekonzepts, von einer Individuallösung zur massentauglichen Marktreife, durch die Vorbestellungen. blau direkt erwartet, dass die neue Software in einem durchschnittlichen Maklerbestand zu einem Wachstum von 10 % führen wird.

„Sync“ setzt auf einen bewährten Mix aus Landinpages und Mail-Funnel. Die Bestandsdaten holt sich die Software direkt per Schnittstelle aus dem MVP des Maklers. Zusätzliche Interessenten lassen sich einspielen. Von da an kann der Makler das Geschehen wie an einem Cockpit auf seinem Computer mit wenigen Klicks nach seinen Wünschen steuern. Den Rest erledigt die Software selbständig: Macht Kunden auf Bedarfslücken aufmerksam, unterbreitet Angebote und erinnert die Kunden in regelmäßigen Abständen. Die Software arbeitet dabei jedoch nicht mit Werbung, sondern mit Service. „Sie erinnert zum Beispiel an einen fehlenden Fahrzeugschein. Übermittelt ihm Dank, erklärt ihm den Ablauf von Schadensmeldungen, sagt ihm, was noch zu erledigen ist. Die Software informiert den Kunden individuell zu seinen Zielen und Wünschen, einfühlsam und gut abgestimmt wie ein persönlich aufmerksamer Makler“, erklärt Uwe Redler. „Die Kunden lieben den Service. Plötzlich merkt der Kunde, dass sein Makler da ist und immer für ihn arbeitet.“

Die Funktionsweise ist so erstaunlich, dass bei blau direkt mittlerweile nur noch von „Alien-Technologie“ gesprochen wird. „Wenn man sich die Erfolge anschaut ist erstaunlich, dass so etwas aus einer deutschen Softwareschmiede kommt“, meint Lars Drückhammer, CEO von blau direkt. „In einem Testlauf mutet das ganze eher wie eine außerirdische Technologie. Im Vorlauf hat ‚Sync‘ in einem Bestand mit 890 Kunden gearbeitet. 51 Riester-Verträge und 26 Berufsunfähigkeitsverträge wurden in Aktionen verkauft. 73.000 Euro Prämie Gewerbe-Sach, 65.000 Euro Privat-Sach, 135.000 Euro Kfz-Prämien, eine Mio. Euro Forward-Darlehen und 2,5 Mio. Euro Investmentbestände hat “Sync” nebenher auch noch eingesammelt. Das alles hat ‚Sync‘ passiv geschafft; ohne dass der Makler eingreifen musste. Wenn nur ein Bruchteil dessen sich mit der neuen Software skalieren lässt, werden die Einkommen unserer Partner stark wachsen.“

Auch bei den Maklern scheint bereits vor der offiziellen Veröffentlichung gut anzukommen: So haben sich im zweijährigen Vorlauf lediglich 2 % der Empfänger abgemeldet. Makler können „Sync“ unter www.deeplico.de 30 Tage lang kostenlos testen. Wenn die Makler dann von der Software überzeugt sind, können sie diese für 199 Euro netto pro Monat nutzen. Für Pools und Vertriebe sind gegen Mindestabnahmen Sonderkonditionen verfügt. blau direkt ist davon überzeugt, dass sich das Investment rechnet und übernimmt deshalb für seine Partner drei Viertel der Kosten. Auch der Maklerpool „Finanz-Zirkel“ sicherte sich den Zugang für sämtliche seiner angeschlossenen Vertriebspartner. „Was wir gesehen haben, wirkt wirklich wie von einemanderen Stern. 10 % Umsatzwachstum jährlich kann ich mir nicht billiger kaufen“, meint Uwe Hoffmann, Geschäftsführer von Finanz-Zirkel. (ahu)