Aktie im Fokus: Sinkende Margen schicken Beiersdorf-Aktien in den Keller

Beiersdorf verordnet sich höhere Ausgaben, um in Zukunft mit Haut- und Körperpflegeprodukten profitabler wachsen zu können. Dafür muss der Nivea-Hersteller aber zunächst auf Rendite verzichten. Anleger reagieren auf die Pläne regelrecht geschockt.

Da sich die Branche der Konsumgüter im Umbruch befindet, stellt der Konzern Beiersdorf seine neue Strategie vor, um deren Geschäftsmodell an die neuen Zeiten anpassen zu können.

70-80 Million Euro sollen jährlich investiert werden, wovon Analysten wenig begeistert sind. Auch die Anleger enttäuscht diese Entscheidung, weswegen der Aktienwert zeitweise um 11% gefallen ist und sich nun bei -9,24% eingependelt hat. Damit ist der Wert so niedrig, wie zuletzt vor 2 Jahren.

Durch die Investitionen würde der Konzern zunächst weniger profitabel werden und auch die Ziele, die für das kommende Jahr geplant waren, werden so erst 2023 erreicht werden können.