Aktie im Fokus: Nach US-Bericht Fresenius Medical Care am DAX-Ende

Offenbar feilt die US-Regierung an einem neuen Vergütungssatz für Dialyse-Patienten. Das betrifft auch den deutschen Konzern Fresenius Medical Care. Der macht viele Geschäfte in den USA und leidet unter den Veränderungen im US-Gesundheitssystem. Politik und Krankenkassen versuchen seit Jahren die Kosten pro Kopf einzudämmen.

Trotz gutem Marktumfeld fiel der Aktienwert des Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care um 2,49%. Die US-Regierung arbeitet an einem neuem Vergütungssatz für Dialyse-Patienten.

Behandlungen von zu Hause aus und mögliche Transplantationen sollen langfristig günstiger werden, was recht kritisch für den Dialyse-Konzern ist, da dieser in den USA einige Dialyse-Zentren hat.

Die USA hat den größten Gesundheitsmarkt der Welt und auch die höchsten Kosten pro Kopf, weshalb Politik und Krankenkassen seit Jahren versuchen diese Kosten einzudämmen. Aus diesem Grund mussten die Umsatzziele des Konzerns für Nordamerika auch stark eingedämmt werden, was zu dem Kursverlust führte. Seit Beginn des Jahres konnte der Aktienwert aber wieder um 1,54% steigen.