Aktie im Fokus: Geplanter Spartenverkauf hilft Evonik-Aktien

Eine gute Nachfrage im letzten Jahr ließ das operative Ergebnis des Chemieunternehmens Evonik um 10,35% steigen. Wo es 2017 noch bei 2,357 Milliarden Euro lag, stieg es 2018 auf 2,601 Milliarden Euro. Die Ziele für 2019 formuliert der Konzern dennoch zurückhaltend.

Das Chemie-Unternehmen Evonik plant den Verkauf eines Geschäftsfelds und verlangt deutlich mehr als vom Markt erwartet. Für rund 3 Milliarden Euro soll die Sparte des Grundstoffes für Plexiglas (Methacrylat) an den Finanzinvestor Advent International gehen.

Der Markt ging hier nur von rund 2 Milliarden Euro aus. Der Aktienwert stieg daraufhin rasant um 5,79%. Generell stieg der Aktienwert nach einem schwachen zweiten Halbjahr in 2018 um 23%.

Die Dividende soll dennoch stabil bei 1,15€ bleiben. Die Aussichten für das kommende Geschäftsjahr wurden eher vorsichtig formuliert, da der Konzern politische Unsicherheiten und ein schwieriges Wirtschaftsumfeld befürchtet.