Aktie im Fokus: Gea zieht Mittelfristprognose zurück

Der Maschinenbauer GEA wird seine Ziele für die nächsten 5 Jahre nicht erreichen. Die aktuell schlechten Zahlen enttäuschen sowohl die Anleger, als auch die Firmenchefs. Analysten sind sehr besorgt um den Konzern.

Die Ziele für die nächsten 5 Jahre waren bei dem Maschinenbauer GEA eigentlich schon formuliert, doch nun rückt der Vorstand von den Plänen wieder ab. Gründe dafür seien der schwachen Ausblick auf 2019, die vorläufig schlechten Zahlen aus 2018 und ein Umsatzverlust von 4,83 Milliarden Euro.

Die Aktie ist auf dem tiefsten Stand seit 2012 und mit einem Verlust im letzten Jahr von 46% auf dem letzten Platz im MDax. Analysten sind sehr besorgt um den Konzern, sehen diesen außer Kontrolle und befürchten, dass die Glaubwürdigkeit des Konzerns verloren geht.

Dennoch stehen Wechsel im Betrieb an. Der langjährige Firmenchef Jürgen Olgas gibt seinen Posten an Stefan Kleber aus dem Vorstand ab. Auch Finanzchef Helmut Schmale wird seinen Posten abgeben, doch hier ist noch kein Nachfolger bekannt.