Airbus-Ära von Enders geht mit Knalleffekt zu Ende

Der Geschäftsführer von Airbus, Thomas Enders, gibt im April nach 7 Jahren seinen Posten ab. Mit seinem Abgang wird auch die Produktion des A380 eingestellt, da dieser aufgrund rückläufiger Bestellzahlen nicht mehr sehr lukrativ ist.

Im April gibt Thomas Enders nach 7 Jahren seinen Posten als Airbus-Vorstandschef auf. Im Voraus arbeitete er 8 Jahre in der Führungsebene von Airbus, wo er sowohl Erfolge als auch Misserfolge vorzuweisen hatte.

Als Sorgenkinder des Konzerns stehen aktuell die Militärmaschine A4000M, der Kampfjet Eurofighter und noch der A380, wo die Produktion inzwischen allerdings eingestellt wird. Die Bestellzahlen des kleineren und effizienteren A320 steigen aktuell sehr. Dennoch ist der Industriezweig sehr risikobehaftet.

Der Nachfolger von Thomas Enders steht auch schon fest, er gibt seinen Posten an den Franzosen Guillaume Faury, welcher zuvor die Verkehrsflugzeuge leitete, ab.