Advertorial – Zinswende und deren Folgen – Zieht ein perfekter Sturm auf?

Ist von „perfektem Sturm“ die Rede, ist das maximale Ausmaß einer Katastrophe gemeint, oder salopper ausgedrückt: „Schlimmer kann es nicht werden.“

Röseler bezieht sich in seiner Aussage auf die Folgen der Leitzinserhöhung durch die EZB. Er sieht durch die Zinswende vor allem kleine und mittlere Banken in Gefahr. Deren langfristige Kredite – abgeschlossen zu Niedrigzinsen – könnten bei der Rückfinanzierung aber Probleme bereiten, da diese durch die Zinserhöhung teurer werden. Nicht jede Bank und nicht jedes Kreditinstitut wird diese Kreditrückzahlung überstehen bzw. ist dagegen abgesichert. Auch fürchtet er den Anstieg von Kreditausfällen, weitere Turbulenzen an den Finanzmärkten und eine Rezession.

Nun wäre einzuwenden, es gibt ja den Einlagensicherungsfons und bis 100.000 Euro kann nichts passieren. Mag sein, aber greifen diese Maßnahmen auch, wenn es zahlreiche Geldinstitute erwischt? Und wenn meine Geldanlage gerettet wird, wird das dann lukrativ für mich gewesen sein? Oder hört sich das eher nach Papierkrieg und sehr stressig an?

An dieser Stelle ist auch wichtig zu verstehen, dass jede von Ihnen getätigte Einlage, also Guthaben auf Girokonten und Sparbüchern beispielsweise, rein rechtlich ein Darlehen, also einen unbesicherten Kredit an das Unternehmen darstellt.

Denken Sie, dass Geld auf dem Bankkonto sicher ist?

Bargeldeinzahlungen steigen an: Aber wieso?

Wie ist die Faktenlage? Welche Entwicklungen sehen wir? Im Juli hat die EZB den Leitzins erhöht. Dies hat zur Folge, dass Verwahrentgelte bei den Finanzinstituten entfallen und sich Negativzinsen wieder geringfügig ins positive verschieben.

Doch ist dadurch alles bestens, wie in alten Zeiten, als verzinsliche Sparanlagen noch Ertrag/Rendite/Gewinn erzielten? Oder ist der Wegfall des Verwahrentgelts und die regelmäßige, meist unter 1 % angebotene Verzinsung, ein eher zu vernachlässigender Effekt? Mildern diese Maßnahmen nicht lediglich die heftigen Konsequenzen von Inflation auf derart angelegtes Geld? Was bringt also eine Geldanlage mit einer Verzinsung unterhalb der 7-Prozent-Inflationsrate?

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