Absicherung der eigenen Arbeitskraft (noch) mangelhaft

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Gut drei Viertel der Deutschen fühlen sich gegen Schäden, die dem eigenen Auto drohen, gut abgesichert. Ganz anders sieht es beim Sorgenkind, dem Thema Berufsunfähigkeit aus. Nicht einmal jeder dritte Deutsche behauptet von sich, gut gegen das Risiko der Arbeitsunfähigkeit geschützt zu sein. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1.014 Deutschen durch das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hannoverschen.

(fw/ah) Erschreckend: Mehr als jeder fünfte Bundesbürger gibt seinem Berufsunfähigkeitsschutz die Schulnote sechs – also ungenügend. Nur jeder siebte Vollzeitbeschäftigte kennt sein Berufsunfähigkeitsrisiko. Die Bundesbürger scheinen demnach das Risiko, berufsunfähig zu werden, so stark zu unterschätzen, dass sie glauben, diese Lücke im Versicherungsschutz sehenden Auges riskieren zu können. Und in der Tat schätzen 86 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland die Wahrscheinlichkeit, nach einem Unfall oder durch Erkrankung dauerhaft nicht mehr arbeiten zu können, falsch ein.

Neben solchen Fehleinschätzungen fühlt sich ein Großteil der Bevölkerung generell vom Thema Erwerbsunfähigkeit überfordert.

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