60 Sekunden Wirtschaft am 24.01.2019

Themen: Gute Nachrichten für Fluggäste: Neue Einigungen im Tarifstreit sieht Lohnerhöhungen für das Sicherheitspersonal vor; Französische Regierung bestätigt: Renault-Chef Carlos Ghosn ist, aufgrund Verstöße gegen Börsenauflagen, von seinem Posten zurückgetreten; US Autohersteller Ford ist zunehmend Problemen in Europa und China ausgesetzt, weshalb der Konzern dort rote Zahlen schreibt

Der Arbeitgeber des privaten Sicherheitspersonals am Flughafen konnte sich mit Verdi im Tarifstreit einigen. Der neue Tarif sieht Lohnerhöhungen von 3,5 – 10% pro Jahr vor. Damit haben Fluggäste vorerst keine weiteren Streiks mehr zu befürchten.

Der Renault-Chef Carlos Ghosn ist von seinem Posten zurückgetreten. Ihm werden Verstöße gegen die Börsen Auflagen vorgeworfen. Er sitzt seit dem 19.November 2018 in Japan in Untersuchungshaft. Kurz nach der Festnahme verlor er auch die Posten als Verwaltungsratschef der Tochterfirmen Nissan und Mitsubishi.

Der zweitgrößte US Autobauer Ford ist zunehmend Problemen in China und Europa ausgesetzt. Die Zahlen zeigen, dass im letzten Quartal ein Betriebsverlust von 200 Millionen Dollar entstanden ist.