60 Sekunden Wirtschaft am 04.02.2019

Themen: Eine Studie des Unternehmensverbandes Institute of Directors hat erbracht, dass etwa ein Drittel der Unternehmen in Großbritannien Teile der Geschäftstätigkeit ins Ausland verlagern, oder darüber nachdenken; Gemüse könnte aufgrund des Brexit in Europa bald günstiger werden; Der irische Billigflieger Ryanair verbuchte im dritten Quartal 2018 einen Verlust von knapp 20 Millionen Euro.

Etwa ein Drittel der britischen Unternehmen verlagert Teile der Geschäftstätigkeit, oder denkt aktuell darüber nach. Zu dem Ergebnis kam eine Studie des Unternehmensverbandes Institute of Directors. Auch der Autobauer Nissan will die neue Generation des kommenden SUV für den Europäischen Markt nicht mehr in England sondern in Japan herstellen. Dies wird auch von dem neuen Freihandelsabkommen mit sinkenden Zöllen begrüßt.

Der Brexit könnte zur Folge haben, dass Gemüse in Europa bald günstiger wird. So wird ein Hersteller in den Niederlanden nicht weiter nach England exportieren sondern in Europa bleiben. Dadurch kann ein Überangebot entstehen, welches zu sinkenden Preisen führt.

Der Billigflieger Ryanair verbuchte im dritten Quartal 2018 einen Verlust von knapp 20 Millionen Euro. Grund hierfür seien gestiegene Kosten für Personal und Kerosin und niedrigere Flugpreise.