6 Mrd.-Marke überschritten

Michael Baulig, Vorstandsvorsitzender der uniVersa / Foto: © uniVersa

Die uniVersa kann sehr zufrieden auf die Geschäftsentwicklung des 175. Jahr ihres Bestehens zurückblicken: Die Beitragseinnahmen wuchsen überdurchschnittlich und das Eigenkapital konnte gestärkt werden. Bei den Kapitalanlagen wurde eine Grenze überschritten.

Im Jahr 2018 verbuchte die uniVersa Bruttobeitragseinnahmen von 732,3 Mio. Euro. Der Zuwachs von 3,7 % lag um 1,6 Prozentpunkte über dem des Gesamtmarktes. Einen Rückgang musste der Nürnberger Versicherer beim Kapitalanlageergebnis hinnehmen, das mit 175,4 Mio. Euro um 27,3 Mio. Euro unter dem Vorjahresergebnis lag. Die gesamten Bruttoleistungen stiegen von 854,8 Mio. Euro im Jahr 2017 auf 857,4 Mio. Euro. Unter dem Strich wurde ein Geschäftsergebnis nach Steuern von 86,8 Mio. Euro erwirtschaftet. Hiervon wurden 73,7 Mio. Euro den Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen zugeführt. Mit 285,2 Mio. Euro lag das Eigenkapital um 4,1 % über dem Vorjahreswert. Die Kapitalanlagen steigen um 5,1 % und lagen mit 6,109 Mrd. Euro erstmals oberhalb der 6 Mrd. Euro-Marke. „In Anbetracht der schwierigen Kapitalmarktsituation, die weiter von einem historischen Niedrigzinsniveau geprägt ist, haben wir uns erneut sehr gut im Markt behaupten können und unsere Solidität gestärkt“, zeigt sich der Vorstandsvorsitzende Michael Baulig zufrieden mit dem Geschäftsverlauf der uniVersa.

Wachstum im Jubiläumsjahr

Die Ursprünge der uniVersa gehen auf die 1843 gegründete uniVersa Krankenversicherung zurück, die damit die älteste private Krankenversicherung Deutschlands ist. Diese kann sehr stolz auf das 175. Jahr ihres Bestehens zurückblicken. So stiegen die gebuchten Bruttobeiträge des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit um 4 % und damit mehr als doppelt so stark wie der Marktdurchschnitt von 1,7 %. Die uniVersa nahm im letzten Jahr im Krankenversicherungsgeschäft Bruttobeiträge in Höhe von 590,5 Mio. Euro ein. Bei der Krankenhaus- und Zahnzusatzversicherung war Konstanz angesagt. So sank die Zahl der Versicherten minimal von 141.745 auf 141.383. Ganz leicht um 0,3 Prozentpunkte gestiegen ist hingegen die Eigenkapitalquote, die bei 32,7 % lag. Die SCR-Bedeckungsquote lag bei 833,8 %. „Bei beiden Quoten liegen wir im Spitzenfeld des Marktes. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Marke, die für Nachhaltigkeit und langfristige Stabilität steht“, erklärte Baulig. Erfreut zeigt sich die uniVersa über die Nachfrage nach der Rechnungs-App, über die mittlerweile 40 % der Rechnungen und Leistungsbelege elektronisch eingereicht werden. „Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie positiv richtig eingesetzte Digitalisierung von den versicherten Mitgliedern angenommen wird und zu einer klassischen Win-win-Situation führt“, so Baulig.

Wie sich die anderen Geschäftsbereiche entwickelten und welche Großinvestitionen die uniVersa derzeit vornimmt, lesen Sie auf Seite 2