5 Mrd. Euro Transaktionsvolumen

Savills hat im vergangenen Jahr Transaktionen im Wert von fast 5 Mrd. Euro getätigt. ©Konstantin Yuganov fotolia.com

Im Jahr 2016 hat Savills Investment Management ein Transaktionsvolumen von 5 Mrd. Euro realisiert und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau von 3,4 Mrd. Euro. Käufe und Verkäufe hielten sich mit jeweils knapp 2,5 Mrd. Euro die Waage.

Die Transaktionen in Europa erreichten ein Volumen von 4 Mrd. Euro; in Asien wurden mehr als 0,8 Mrd. Euro umgesetzt, darunter der Verkauf eines Bürogebäudes im Hauptgeschäftsbezirk von Singapur für 330 Mio. Euro.

Mit Käufen und Verkäufen im Wert von jeweils knapp 1,2 Mrd. Euro waren Großbritannien und Deutschland die aktivsten Märkte.

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 114 Einzel- und Portfoliotransaktionen in 18 verschiedenen Ländern. Eines davon war der Verkauf eines Portfolios von 17 Bürogebäuden in Deutschland an Wealth Cap. Für die 256.000 m² waren 632 Mio. Euro fällig. Außerdem verkaufte Savills den gesamten Immobilienbestand seines German Retail Funds für rund 320 Mio. Euro an die Patrizia Immobilien AG. Dieses Portfolio bestand aus 25 gut vermieteten Einzelhandelsobjekten mit einer Gesamtfläche von 183.000 m². Die Objekte befinden sich in überwiegend sehr guten Lagen in Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg.

Zu den außerdeutschen Abschlüssen gehört der Start des innovativen Mercury Fonds, mit dem die italienische Handelskette CONAD Immobilien in Mittel- und Norditalien mit einem Wert von 330 Mio. Euro verkaufen und anschließend zurückmieten konnte.

Gerhard Lehner, Head of Fund Management, Europe bei Savills: „Die europäischen Immobilienmärkte entwickelten sich zum Jahresende 2016 weiterhin stark, was sich in verbesserten Fundamentaldaten und weiter sinkenden Renditen ausdrückte. Die Brexit-Entscheidung in Großbritannien änderte die Aussichten insbesondere für diesen Markt. Die Unsicherheiten hinsichtlich der politischen und langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung in Europa treiben zahlreiche Investoren in den Core-Bereich, weil die Immobilien dieses Marktsegments von der weiter guten Flächennachfrage profitieren und nachhaltige Renditen erzielen dürften.“

Rena Knöpke, Head of Businness Development Deutschland, Österreich und Schweiz bei Savills: „ Investoren sollten sich nach unserer Einschätzung auf langfristige Trends konzentrieren wie Demographie, Urbanisierung sowie technologischer Wandel. Diese Entwicklungen werden einen anhaltenden Einfluss auf die Mieternachfrage nach neuen Mikrolagen und Immobilientypen haben. Die niedrigeren Renditen könnten einige Anleger dazu verführen, höhere Risiken einzugehen und abseits ihrer definierten Anlagephilosophie zu investieren. Wir raten unseren Investoren daher dringend, die Werthaltigkeit einer Investition in den Mittelpunkt zu stellen und nicht höheren Renditen hinterherzujagen“. (ahu)

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