2,3 Mrd. Euro Transaktionsvolumen

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Im vergangenen Jahr standen Logistik- und Industrieimmobilien bei Investoren und Nutzern weiter hoch im Kurs. Das geht aus dem Industrie- und Logistikimmobilien-Marktbericht des Gewerbeimmobilienmakler German Property Partners (GPP) hervor. Die Kehrseite: Investoren müssen sich mit immer weniger Rendite zufrieden geben.

In den deutschen Top-Industrie und Logistikimmobilienregionen Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Stuttgart und München lag das Investment-Transaktionsvolumen im vergangenen Jahr bei 2,3 Mrd. Euro. Es verfehlte damit aber das außergewöhnlich starke Ergebnis des Vorjahres um 5 %. In den Logistikmärkten von Hamburg, Berlin, Düsseldorf und insbesondere München nahm der Investmentumsatz sogar zu. Die beiden größten Logistiktransaktionen fanden in Polheim-Garbenteich (Region Frankfurt) mit ca. 84.000 m² Nutzfläche und Hoppengarten (Region Berlin) mit ca. 75.000 m² statt.

Renditen auf Talfahrt

Der enorme Anlagedruck unter den Investoren sorgt dafür, dass die Renditen weiter sinken. So konnten Investoren in den sieben Top-Standorten im vergangenen Jahr durchschnittliche Spitzenrenditen von 4,28 % erzielen, 0,3 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Der Renditeabstand zu Büroimmobilien betrug nur noch 124 Basispunkte, 8 Basispunkte weniger als im Vorjahr. Mit der niedrigsten Spitzenrendite müssen Anleger in München auskommen. Diese liegt hier bei gerade einmal 4 %.

Die hohe Nachfrage der Endinvestoren nach neuen Logistikimmobilien trieb die Aktivitäten der Projektentwickler weiter an. Im Zusammenspiel mit dem Flächenbedarf der Eigennutzer stiegen die Kaufpreise für Gewerbegrundstücke an vielen Standorten deutlich an. So legten die Spitzenpreise in Köln (+35 %), Hamburg (+25 %) und Berlin (+12 %) sogar im zweistelligen %-Bereich zu. GPP rechnet damit, dass dieser Aufwärtstrend 2019 weiter anhalten wird.

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