17 Euro-Grenze erreicht

In Mietverträgen stehen immer höhere Quadratmeterpreise / Foto: © Natee Meepian - stock.adobe.com

Die Miet- und Kaufpreise auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt kennen weiterhin nur eine Richtung: Nach oben. In einer Kategorie wurde damit ein neuer Spitzenwert erreicht. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von Catella Research. Für Investoren gibt es einen Hoffnungsschimmer.

17 Euro – so viel müssen Mieter in den Top-Lagen der sieben A-Städte im Schnitt für jeden Quadratmeter ihrer Wohnung bezahlen, ein Plus von 6,08 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit lag der Anstieg in den sehr guten Wohnlagen der A-Städte mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt aller 80 in der Catella Wohnkarte 2019 untersuchten deutschen Wohnstandorte (2,97 %). Wie in der Fußball-Bundesliga ist auch im Bereich Wohnungspreise München seit Jahren tonangebend – so auch in diesem. So müssen Mieter in Spitzenlagen der bayerischen Landeshauptstadt im Schnitt 22,97 Euro je Quadratmeter bezahlen. Anders als in der Bundesliga, wo Borussia Dortmund in der gerade abgelaufenen Saison nur knapp vom FC Bayern entfernt war, ist im Bereich Mietpreise das Ruhrgebiet nicht nur geografisch weit weg von München. So müssen Mieter in Spitzenlagen in Herne gerade einmal 7,27 Euro je Quadratmeter bezahlen. Lediglich im ca. 50 km südlich gelegenen Remscheid sind die Spitzenlagen noch günstiger: Hier sind im Schnitt gerade einmal 7,23 Euro fällig.

Nicht ganz so stark wie den sehr guten Wohnlagen sind die Mietpreise in den mittleren Lagen gestiegen. Auch ist hier der Unterschied zwischen A-Städten und dem Durchschnitt deutlich geringer. So betrug der Zuwachs in den A-Städten 3,68 %, im Durschnitt aller untersuchten Standorte 3,16 %.

Wie sich die Renditen entwickelt haben, erfahren Sie auf Seite 2