100 Mio. für Magellan Gläubiger

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In dieser Woche haben ca. 8.000 Gläubiger des insolventen Container-Anbieters Magellan Maritime Services eine Abschlagszahlung in Höhe von insgesamt ca. 100 Mio. Euro erhalten. Bei den Gläubigern handelt es sich vor allem um Kapitalanleger.

Wie Magellan-Insolvenzverwalter Peter-Alexander Borchardt von der Hamburger Kanzlei Reimer Rechtsanwälte mitteilte, handelt es sich bei der Auszahlung um den überwiegenden Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Magellan-Seecontainer, der den bevorrechtigen Anlegern zustand. Borchardt erklärte zudem, dass bis Ende 2018 eine vorläufige Insolvenzquote feststehen solle und im Jahr 2019 der verbleibende Restbetrag an die Insolvenzgläubiger ausgeschüttet werden soll.

Im Sommer hatte Borchardt für 160 Mio. Euro plus einer möglichen Erfolgsbeteiligung von bis zu 15 Mio. Euro 110.000 Magellan-Container an den Singapur-Ableger der Hamburger Buss-Gruppe verkauft. Der Verkaufspreis beträgt damit knapp die Hälfte der Gesamtinvestitionen der Magellan-Anleger in Höhe von insgesamt 350 Mio. Euro. (ahu)