Sind Frauen die besseren Investoren?

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Das Klischee, dass Geld vor allem Männersache ist, scheint nicht zu stimmen: Studien deuten darauf hin, dass weibliche Anleger sogar bessere Renditen erwirtschaften als männliche. Was genau unterscheidet die weibliche von der männlichen Geldanlage?

Laut Andreas Fellner, Vorstand der Partner Bank, holen Frauen immer mehr auf wenn es um Investments geht. „Generell ist ein Großteil unserer Kunden männlich – ob Vorsorgeprodukte, Fonds oder Aktienkörbe. Aber die Frauen holen auf und die Tendenz ist weiter steigend“. Bei der Partner Bank sind bereits über 30 % der Depots in weiblicher Hand.

Damen sind gute Investoren

Dass Frauen in Geldangelegenheiten über einen guten Instinkt verfügen, ist empirisch bewiesen. So erwirtschaften Frauen über einen längeren Anlagehorizont betrachtet eine höhere Rendite als Männer. Auch die aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa bestätigt, dass Frauen in finanziellen Angelegenheiten umsichtiger handeln als Männer und besser darin sind, finanzielle Rücklagen zu bilden. Warum das so ist, erläutert Andrea Bodner, Vermögensberaterin bei der Partner Bank:

Information:

Frauen sind vorsichtig beim Anlegen, sie setzen umfassend auf Information. Bevor sie eine Finanzentscheidung treffen, informieren sie sich gezielt, um das Risiko von Fehlentscheidungen zu minimieren und sie wollen detailliert wissen, was mit ihrem Geld passiert.

Risikostreuung:

Frauen streuen ihre Geldanlagen breit, um damit wiederum das Investitionsrisiko zu minimieren.

Geduld:

Der Anlagehorizont von Frauen ist tendenziell auf ein langfristiges, vielschichtiges und konservatives Investment ausgerichtet. Sie meiden kurzfristige Spekulationen und investieren eher in die Asset Klassen Aktien und Fonds. Dies alles sind Überlegungen, die zu einer zufriedenstellenden Rendite führen können. „Abseits der klassischen Fonds gibt es einige interessante Alternativen als Direktinvestment“, führt Andreas Fellner aus:

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