Scope bestätigt HKA-Rating

Die HKA überspringt die Hürden des Scope Ratings ohne Probleme / Foto: © AUFORT Jérome-fotolia.com

Die Ratingagentur Scope hat der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG erneut ein sehr gutes Assetmanagement und die Marktführerschaft im Bereich Sozialimmobilien bestätigt. Die KVG erhielt das Rating „AAAMR“.

Die Hanseatische erhielt im Herbst 2013 als erste KVG am deutschen Markt die Erlaubnis, geschlossene Publikums- und Spezial-AIF aufzulegen. Scope begründet sein Rating damit, dass die Hanseatische aufgrund einer diversifizierten Einnahmebasis sowie einer hohen und nachhaltigen Platzierungsstärke eine große Stabilität aufweise. Auch erfüllten die Beteiligungsangebote weit mehrheitlich die prospektierten Performancekennziffern und die Ausschüttungsrenditen der Fonds lägen über dem Marktdurchschnitt. Scope bewerte die klar strukturierten Investitionsprozess als positiv und begrüßt die Implementierung fester Revisionspläne, die auch von Seiten des Wirtschaftsprüfers des Jahresabschlusses der HKA als angemessen betrachtet wird.

Hinsichtlich der Intensivierung des Geschäfts für semiprofessionelle und professionelle Anleger würden bei der HKA noch Herausforderungen bestehen. Die KVG zeige sich hier aufgrund bestehender Kontakte, eines erweiterten Vertriebes sowie inzwischen acht nach KAGB erfolgreich platzierten Spezial-AIF als gut aufgestellt. Auch wurde als positiv angesehen, dass die HKA den Markteintritt in einem bislang nicht berücksichtigten EU-Land plane. Auch wird positiv bewertet, dass die HKA mit der Deutschen Fondsvermögen AG in diesem Jahr in das Segment der Hotelimmobilien eingestiegen ist.

Nach Meinung von Scope ist es erforderlich, dass die HKA ihre Produkt- und Performancequalität aufrechterhält, die als bislang sehr gut angesehen wird. Außerdem empfiehlt die Ratingagentur, dass die Hanseatische im Rahmen weitere Investitionssegmente und Länder die angestrebte Strategie weiter verfolgt und erfolgreich umsetzt.

Mitte vergangen Jahres hat Scope den Prüfschwerpunkt in der Ratingsystematik geändert und legt seitdem verstärkt Wert auf internationale Standards im Assetmanagement. Die HKA zeigte sich sehr zufrieden, dass es ihr gelungen ist, trotz geringer Unternehmensgröße im Rating nur knapp hinter international tätigen Assetmanagern mit Bankenhintergrund zu liegen. (ahu)

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