Schwenniger unterstützt Jugendmedienschutz

V.l.n.r.: Marco Schumacher (Schulleiter), Dunja Gutermuth, Cornelia Hintz (Schwenninger Krankenkasse), Felix Rudolph von Niebelschütz (Filmreflex), Alexander Schmitt / Foto: © Ines Kilgus

Die Schwenninger Krankenkasse kooperiert mit einer Schule, um Kinder und Jugendliche auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten.

Neben all ihren Chancen bringt die Digitalisierung auch einige Schattenseiten mit sich. So gehören Themen wie Cybermobbing in sozialen Netzwerken, der Schutz vor dem unfreiwilligen Kontakt mit unbekannten und der Schutz persönlicher Daten längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Neben den Eltern sind hier auch die Schulen gefordert, die jungen Menschen auf ihrem Weg in die digitale Welt zu begleiten. Damit Schulen diese Herausforderung bestmöglich meistern können, haben Medienpädagogen der Firma Filmreflex das Programm #seismart erarbeitet. Bei diesem wird Schulen in enger Zusammenarbeit mit den Profis ermöglicht, Schülerinnen und Schüler höherer Jahrgangsstufen dahingehend auszubilden, dass sie an ihrer Schule selbstverantwortlich bei Problemen in der digitalen Welt zur Verfügung stehen.

Eine Schule, die sich an dem Programm beteiligt, ist die Rhönschule Gersfeld im osthessischen Landkreis Fulda. Die Schule kooperiert dabei mit der Schwenninger Krankenkasse. Im Rahmen des Programms wird eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, die von den Jugendmedienschutzbeauftragten der Rhönschule, Dunja Gutermuth und Alexander Schmitt, geleitet wird. In dieser Arbeitsgemeinschaft werden Inhalt für Projekttage erarbeitet, die anschließend in den Klassen 5 und 6 von den Mitgliedern der AG durchgeführt werden. Die AG wird ein Jahr lang intensiv von Filmreflex begleitet, sodass Schüler und Lehrer wertvolle Tipps und Verbesserungsvorschläge erhalten können. Nach einem Jahr erhalten die Mitglieder der AG ein Zertifikat, das sie als „Smartagents“ auszeichnet.

„Ohne die Unterstützung der Schwenninger Krankenkasse, wäre es uns nicht möglich, ein solch groß angelegtes Projekt zu finanzieren“, gibt Schulleiter Marco Schumacher bei der Vertragsunterzeichnung zu bedenken. Alle Beteiligten sind sich einig, dass die präventive Arbeit, die durch die AG geleistet wird, die richtige Herangehensweise ist als wie bisher auf Probleme zu reagieren, wenn es eigentlich schon zu spät ist. (ahu)

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