IMMOVATION auf Wachstumskurs

Lars Bergmann (li) und Lilia Nacke (re), Vorstände der IMMOVATION AG

Nach einem erfolgreichen Jahr 2016 mit dem Verkauf und dem Kauf jeweils eines Immobilienportfolios möchte die IMMOVATIONS AG sich vermehrt Projektentwicklungen widmen. Besonders institutionelle Investoren sollen damit angesprochen werden.

Im vergangen Jahr hat die IMMOVATION-Unternehmensgruppe einen Jahresüberschuss von 8,47 Mio. Euro erzielt. Dieser resultiert vor allem aus den Aktivitäten im Geschäftsbereich Immobilienhandel. Der Nettoinventarwert lag bei 131,22 Mio. Euro. Zudem wurde ein EBIT von 20,1 Mio. Euro und ein EBITDA von 23,7 Mio. Euro erzielt.

Das Finanzergebnis (FFO) lag bei 13,17 Mio. Euro. Hierzu hat vor allem der Verkauf des Wohnimmobilienportfolios „Heidenheim“ beigetragen. Die 577 Einheiten wurden vor fünf Jahren von einer Unternehmenstochter der IMMOVATION-Unternehmensgruppe mit einem Leerstand von 30 % erworben. In den folgenden Jahren wurden die Objekte renoviert und durch diese Verbesserung des Wohnwertes eine Vollvermietung erzielt.

Durch den Verkauf des Portfolios im vergangen Jahr sieht sich das Unternehmen in seiner Unternehmensstrategie bestätigt. Diese sieht vor, ausgesuchte Objekte in B- und C-Standorten mit Potenzial zu erwerben, gegebenenfalls aufzuwerten, nachhaltig Einnahmen aus Mieten zu erzielen und die Objekte zu veräußern, wenn sich damit überdurchschnittliche Gewinne erzielen lassen.

Gewinne sollen auch mit dem Wohnimmobilien-Portfolio „Seeviertel“ erzielt werden. Durch den Kauf von 920 Wohn- und 19 Gewerbeeinheiten in Salzgitter können nach Unternehmensangaben die Erträge aus Mieten können langfristig gesteigert werden.  

Mehr Projektentwicklungen

Da der Wohnimmobilienmarkt Deutschland besonders in Großstädten und deren Umland in den kommenden Jahren Chancen für lohnende Investitionen bietet, glauben Lars Bergmann und Lilia Nacke, Vorstände der IMMOVATIONS AG, an eine weitere Expansion des Kasseler Unternehmens. Besonders der Geschäftsbereich Projektentwicklung soll noch stärker als bisher Teil der operativen Aktivitäten werden.

Ein Beispiel hierfür ist die letzte Revitalisierungsphase des Industriedenkmals Salamander Areal in Kornwestheim (Landkreis Ludwigsburg) bei Stuttgart. Dort werden durch eine Tochtergesellschaft der IMMOVATION AG seit Anfang 2016 121 Eigentumswohnungen, fünf Gewerbeeinheiten und ein REWE errichtet. Bislang können die Entwickler mit dem Projekt sehr zufrieden sein, denn Ende des vergangen Jahres waren alle Wohnungen verkauft. Voraussichtlich können in diesem Jahr die ersten 79 Wohnungen den neuen Eigentümern übergeben werden.

Auch am Heimatstandort Kassel möchte das Unternehmen bald aktiv werden und mit dem Bau von ca. 450 Wohneinheiten auf dem Wohnungsmarkt der größten Stadt Nordhessens zu nutzen. Damit sollen auch die Erträge aus diesem Geschäftssegment erhöht werden. Nach dem Beschluss des Bebauungsplanes im zweiten Halbjahr 2017 soll mit dem Bau der Wohnungen begonnen werden.

In Dresden möchte sich die IMMOVATION-Unternehmensgruppe langfristig engagieren. Dort entsteht derzeit mit dem Projekt „Lingner Altstandtgarten“ ein neues Wohnquartier im Zentrum der Stadt. Auf dem ca. 98.000 m² großen Areal der ehemaligen Robotron-Werke (VEB für EDV) werden ca. 2.500 bis 3.000 Wohnungen in mehreren Bauabschnitten entwickelt. Der erste Bauabschnitt mit ca. 1.000 Einheiten soll im nächsten Jahr realisiert

Beteiligungsoptionen für institutionelle Investoren

Die IMMOVATION-Unternehmensgruppe bietet institutionellen Investoren die Möglichkeit, sich an ausgewählten Projekten zu beteiligen. Vorstand Lars Bergmann: „Mit maßgeschneiderten Beteiligungsprodukten wenden wir uns an Investoren, die sich im komplexen Immobilien-Asset engagieren möchten und eine attraktive Rendite mit einem sicherheitsorientierten Rendite-Risiko-Profil kombinieren wollen.“ (ahu)

www.immovation-ag.de