Höchstes Maß an Sicherheit

Manfred Braun, Gründer Rhinobox GmbH / Foto: © Rhinobox

Immobilien als Direktinvestment sind wahrscheinlich einer der ältesten Altersvorsorgen der Welt. Self-Storage ist auch nichts Neues. In finanzwelt Interview stellt Manfred Braun, Gründer von Rhinobox, das Beste aus beiden Welten vor. Rendite und Sicherheit wird dabei Groß geschrieben.

finanzwelt: Herr Braun, gewohnt wird immer sagt man, allerdings gelagert auch. Und vor allem immer mehr. Also ist Self-Storage ein Wachstumsmarkt?

Braun: …das ist richtig. Im Gegensatz zu den USA ist der Self Storage Markt in Deutschland noch sehr jung. Allein in den nächsten Jahren rechnet der deutsche Self Storage Verband mit einem Wachstum von über 200%.

finanzwelt: Warum war Self-Storage, im Gegensatz zu angelsächsischen Ländern, nie ein großes Thema in Deutschland und was hat sich jetzt geändert?

Braun: Eigentlich hat ja jeder einen Keller der immer viel zu voll ist. Doch bisher sind viele Privatleute noch nicht auf die Idee gekommen ihre liebsten Dinge einzulagern statt zu entsorgen. Einfach weil der Bekanntheitsgrad zu gering war. Hinzukommt die zunehmende Knappheit an Wohnflächen. Dadurch ist Einlagern häufig günstiger als der Mietanteil für einen Keller. Man könnte also sagen, dass das Problem (Raumbedarf) nicht besser geworden ist, aber die Lösung – nämlich Self Storage – spricht sich auch langsam in der Mittagspause oder im Fußballverein herum.

finanzwelt: Rhinobox ist mehr als nur ein Platz für Möbel. Sie bieten zum Beispiel Services wie Gartenpflanzenbewässerung. Was noch?

Braun: Mit Rhinobox möchten wir nicht nur einfache und unkomplizierte Lösungen für Platzprobleme anbieten, sondern auch das Gefühl vermitteln, dass die lieb gewonnenen Schätze nicht nur in einer Halle weggesperrt werden, sondern tatsächlich ein Sicherheitsgefühl vermitteln. Deshalb baut Rhinobox die Gebäude neu, damit sie genau den Anforderungen für moderne Lagerlösungen entsprechen können. Mit einer sanierten Industriehalle wäre diese nur kompromissbehaftet möglich.

finanzwelt: Im Bereich der Wohn- und vor allem der Ferienimmobilien kennt man Direktinvestments. Self-Storage als AIF oder Private Placement ist auch bekannt. Warum verbinden Sie beides, Self-Storage als Direktinvestment?

Braun: Für uns war immer schon klar, dass wir da weitermachen, wo wir aufgehört haben und das ist bei der klassischen Investition in Direktimmobilien. Also haben wir uns bemüht, ein Self-Storage auch als Direktimmobilie mit eigenem Grundbuch zur kreieren. Der Investor erlangt dadurch den Vorteil, dass er einen Grundbucheintrag erhält und somit ein höchstes Maß an Sicherheit.

weiter auf Seite 2