Gothaer diskutierte über Zukunft

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Die Digitalisierung ermöglicht der Finanzbranche viele Möglichkeiten, wirft gleichzeitig aber auch viele Fragen auf. Diese zu beantworten, war das erklärte Ziel der Gothaer Zukunftswoche, die vom 11. bis 13. September in Köln stattfand.

Dazu fanden sich über 1.000 Mitarbeiter des Versicherers ein und informierten sich in Vorträgen sowie in acht Themenräumen, in denen Gruppen von 20 Mitarbeitern Zukunftsthemen und aktuelle anfass- und erlebbar gemacht wurden. Dabei konnten auch neue Arbeitsmethoden wie Design Thinking ausprobiert werden. In den Vorträgen und der Diskussion mit Experten rund um das Thema Digitalisierung und künstliche Intelligenz wurden neue Einblicke in die Arbeitswelt von morgen gewagt. Eine der Vorträge wurde vom Innovator und Umweltaktivisten Jörg Heynkes gehalten. Er vertrat dabei die These, dass es in den kommenden zehn Jahren eine ähnliche technische und gesellschaftliche Transformation wie in den vergangenen 50 Jahren geben werde. Da dieser Prozess sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringe, sei es wichtig, diesen selbst zu gestalten. Deshalb solle sich jeder selbst an den Innovationen unserer Zeit beteiligen und zu einem Motor des Prozesses werden. Auch Chris Boos, einer der erfolgreichsten Artificial Intelligence-Erfinder Deutschlands, trat als Referent auf. In seinem Vortrag ging es darum, wie man Maschinen das Denken beibringt und gleichzeitig nicht Gefahr läuft, dass diese schnell die Macht übernehmen.

„Das Ziel der Gothaer Zukunftswoche war es, die Auseinandersetzung mit aktuellen Trends zu fördern und vor allem Lust auf Zukunft zu machen. Mit der Zukunftswoche bieten wir unseren Mitarbeitern einen Blick über den Tellerrand. Wir haben eindrucksvoll gezeigt, wie die Gothaer mit den immer schnelleren Veränderungen umgeht und wie wir aktuelle Trends und Entwicklungen aufgreifen“, so Dr. Karsten Eichmann, Vorstandsvorsitzender der Gothaer. (ahu)

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