DREI Experten – EIN Thema

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Am 15. und 16. Juni 2018 findet der erste BIOMETRIE Experten Kongress statt, der von der
finanzwelt begleitet wird. Als Fach-Referenten treten mit Stephan Kaiser (BU-Expertenservice GmbH), Philip Wenzel (freche Versicherungsmakler) und Björn Thorben M. Jöhnke (Kanzlei Jöhnke & Reichow) drei der aktuell gefragtesten Experten aus dem deutschen Versicherungsmarkt auf. Neben informativen Vorträgen soll vor allem auch die Möglichkeit zum interaktiven Austausch mit den Experten im Mittelpunkt stehen. Neu wird dabei außerdem eine intensive Podiumsdiskussion mit ausgewählten Biometrie-Versicherern sein. Mit den Gesellschaften VOLKSWOHL Bund, die Bayerische, Alte Leipziger, LV 1871, Swiss Life, AXA und Basler haben bereits einige namhafte Gesellschaften ihr Kommen zugesagt. finanzwelt hat den Veranstalter Christian Schwalb (SCALA & Cie. Holding) und die Fach-Referenten befragt.

finanzwelt: Herr Schwalb, was erhoffen Sie sich durch diesen neuen Kongress?
Schwalb » Wir wollen mehr Qualität im Markt für das Thema Biometrie erreichen. Wir beleuchten den kompletten Zyklus einer Arbeitskraftabsicherung: Angefangen mit der richtigen Bedarfsermittlung, der passenden Produktauswahl bis hin zum Verständnis für
den Leistungsfall inklusive der sich jeweils daraus ergebenden Rechtsfragen werden alle Bereiche behandelt. Zwar haben wir festgestellt, dass die Produkte zur Arbeitskraftabsicherung, vor allem die BU, heute stark nachgefragt werden, aber über das Verständnis des Produkts hinaus ist leider wenig Know-how vorhanden.

finanzwelt: Welches Publikum wollen Sie mit Ihrem Kongress ansprechen?
Schwalb » Den qualifizierten Makler, der im Bereich der Biometrie-Beratung einen Schwerpunkt für sich sieht und sich dort weiterbilden will, aber auch Verantwortliche und Interessierte von Versicherern. Auch ist der Kongress für die Fachpresse interessant, damit über solche Themen fundiert berichtet werden kann. Deswegen haben wir uns auch mit der finanzwelt einen professionellen Medienpartner an die Seite geholt.

finanzwelt: Zwei Kongresstage für ein Thema klingt gewaltig viel. Warum haben Sie sich für ein 2-tägiges Veranstaltungskonzept entschieden?
Schwalb » Der Inhalt ist sehr umfassend. Daher haben wir uns von vornherein für dieses Format entschieden. Denn wir wollen eine Sache ganz bewusst anders machen: Es muss genug Zeit geben, um einen konstruktiven Dialog führen zu können. Es geht ja nicht nur um den Informationsaustausch mit den Maklern, sondern auch darum, mit den Entscheidern der Versicherer zu diskutieren. Wir meinen einfach, dass die Komplexität des Themas einen solchen Rahmen verlangt, um einen greifbaren Mehrwert darzustellen.

finanzwelt: Ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Aspekt bei der BU bleibt sicher der Leistungsfall. Herr Kaiser, welche Erfahrungswerte konnten Sie als BU-Leistungsfall-Experte in der Zusammenarbeit mit Versicherungsvermittlern sammeln?
Kaiser » Die Vermittler haben leider sehr wenig Erfahrung damit, was zu tun ist, wenn der Leistungsfall eintritt. Zum einen ist das Produkt BU noch relativ jung, zum anderen werden die Leistungsfälle in der Masse erst jetzt langsam gemeldet. Entsprechend wenig Erfahrung hat der Makler, der zwar schon BU verkauft hat, aber weniger den Leistungsfall erlebt hat. Umso wichtiger ist es natürlich, dass sie entsprechende Hilfe und Unterstützung bekommen. Die Verantwortung der Makler im Leistungsfall ist nicht klein, denn es geht ja in der Regel um die finanzielle Existenz des Kunden.

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