Die Zukunft? Kann gerne kommen

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Eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von RaboDirect Deutschland zeigt, dass die große Mehrheit der Deutschen optimistisch in die Zukunft blickt. Dabei spielt die finanzielle Situation eine entscheidende Rolle.

In der Umfrage unter ca. 1.200 Personen gaben 75 % derjenigen, die regelmäßig Sparen, an, positive Erwartungen hinsichtlich der Zukunft zu haben. Bei den Nicht-Sparern waren es lediglich 52 %. Die Nicht-Sparer befinden sich allerdings deutlich in der Minderheit und machen nur 16 % aller Befragten aus.

Optimistische Jugend

Bei den Befragten zwischen 14 und 19 zeigten sich 87 % rundum optimistisch und 83 % dieser Altersgruppe schätzen ihre berufliche Perspektive als sehr gut ein. Etwas weniger optimistisch ist die Gruppe der 20 bis 29-jährigen, wo sich 80 % optimistisch zeigen. Dass der Optimismus mit jeder Altersgruppe abnimmt, könnte mit der möglichen finanziellen Situation nach dem Erwerbsleben zusammenhängen. So geht nur ein Drittel der unter 30-Jährigen davon aus, dass die nach dem Arbeitsleben verfügbare Altersvorsorge später einmal ausreichen wird. Das könnte auch erklären, warum die Generation, die den Ruhestand am nächsten vor sich hat, nämlich die Gruppe der 45 bis 59-jährigen, mit nur 61 % Optimisten am pessimistischsten ist. Die Generation über 60, die sich zu großen Teilen bereits im Ruhestand befinden dürfte, blickt hingegen mit 69 % Optimistenanteil etwas zuversichtlicher auf die kommenden Jahre.

Männer bei Finanzen gelassener als Frauen

Zwischen den Geschlechtern gibt es leichte Unterschiede: So glauben 57 % der Männer, dass die Höhe ihrer finanziellen Rücklagen für Notfälle schon reichen wird, während es bei den Frauen mit 51 % etwas weniger sind. Zudem gehen 64 % der Männer, aber nur 55 % der Frauen davon aus, dass sie ihrer Familie finanziell etwas bieten können. (ahu)

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