Deutschland einig Immobilienland

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In Immobilienangelegenheiten hat zeigen sich nur wenige Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Der Traum von den eigenen vier Wänden besteht weiterhin in ganz Deutschland. Das zeigt eine Auswertung des Immobilienfinanzierers Interhyp.

„Die Finanzierungsdaten innerhalb Deutschlands schwanken zwar deutlich. Allerdings treten die Unterschiede vor allem zwischen Großstädten und ländlicheren Regionen zu Tage und sehr viel weniger zwischen Ost und West“, sagt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe. Ein Beispiel hierfür ist die Kreditsumme, die besonders in Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg oder Hessen um bis zu 22 % über dem Bundesdurchschnitt liegt. Dies lässt sich jedoch mit den in diesen Bundesländern befindlichen A-Städten und deren Metropolregionen erklären. Hingegen ist die durchschnittliche Kreditsumme in Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland mit 190.000 Euro bzw. 186.000 Euro ähnlich hoch.

Kaum Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern gibt es bezüglich der Finanzierungsstrukturen: Während in den alten Bundesländern die Zinsbindung im Schnitt 13,7 Jahre beträgt, liegt sie in den neuen Bundesländern bei durchschnittlich 13,2 Jahren.

Ähnlich verhält es sich beim Abbezahlen der Immobilienkredite: Sowohl in den neuen als auch den alten Bundesländern beträgt die Tilgung im Schnitt 3 %. Besonders hoch ist die Anfangstilgung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen, wo sie im Durschnitt Werte von 3,2 bis 3,3 % beträgt.

Den Traum, in den eigenen vier Wänden zu leben, haben deutschlandweit 74 % der Befragten. Zwischen den Städten lassen sich dabei kleinere Unterschiede feststellen: So sind die Leipziger und Hamburger mit 75 % bzw. 76 % etwas weniger an Wohneigentum interessiert als die Frankfurter und Stuttgarter, wo 82 % bzw. 79 % gerne in den eigenen vier Wänden leben möchten. (ahu)

www.interhyp.de