Deutsche Finance platziert 60 Millionen Euro

(fw/kb) „Neben unseren Dachfonds für Privatinvestoren betreuen wir derzeit Family Offices und High Net Worth Individuals. Wir sind mittlerweile einer der aktivsten institutionellen Investoren im Segment Immobilien- und Infrastruktur", so Managing Director Symon Godl gegenüber „k-mi". Das Gesamtportfolio, in das Anleger der Deutsche Finance Group derzeit global investiert sind, umfasst 31 Zielfondsinvestitionen in 21 Ländern mit rund 1.600 Einzelinvestments. Die regionale Allokation der Investitionen verteilt sich zu 30 Prozent auf Europa, 19 Prozent auf Nordamerika, 28 Prozent auf Lateinamerika und zu 23 Prozent auf Asien.

„Sämtliche Zielfonds, die wir zeichnen, sind ausnahmslos institutionelle 'private market'-Zielfonds, d. h. sie werden nicht öffentlich angeboten und man benötigt einen exklusiven Zugangsweg, um überhaupt mit dabei sein zu können. Die Mindestzeichnungssumme liegt in der Regel bei über 10 Millionen US-Dollar. In unserem Selbstverständnis müssen Dachfonds-Manager aktive Asset-Manager sein. D. h. unsere Arbeit hört nicht nach der Auswahl des Zielfonds auf, sondern wir monitoren die Zielfondsinvestments und befinden uns dafür mit den Zielfonds-Managern in ständiger Kommunikation", so Vorstandschef Thomas Oliver Müller gegenüber „k-mi".

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Crowdfinanzierung für Studentenwohnheim

FinTech Start-up zinsbaustein.de ermöglicht Investitionen in Neubau eines Studentenwohnheimes. bestärkt durch die starke Nachfrage nach Wohnraum für Studenten in Oestrich-Winkel und Umgebung. Privatanleger investieren ab 500 Euro bei 5,25 Prozent Verzinsung p.a.

„Anlageberater brauchen mehr als ein gutes Produkt“

finanzwelt: Herr Schumann, Sie haben vor einigen Monaten die Provisionsstruktur geändert. Das klang im Detail sehr kompliziert. Was hat sich denn für Ihre Vertriebe konkret geändert?

Schumann: Sie haben Recht, wir haben neben einer Abschlussprovision ein Betreuungshonorar eingeführt für Produkte mit drei verschiedenen Laufzeiten, das ist eine kleine Zahlentabelle. Unsere Absicht ist, die Vertriebe zu belohnen, wenn sie die Kunden regelmäßig betreuen. Je länger der Vertrag läuft, desto mehr Provision erhalten sie – für die Betreuung wohlgemerkt. Wir haben noch etwas geändert: Wir sichern unseren Vertriebspartnern für 12 Monate nach Ablauf der Vertragslaufzeit Kundenschutz zu. Das bedeutet, dass wir den Kunden keine Produkte ohne Zustimmung des Vertriebspartners anbieten. Für uns ist das selbstverständlich, aber im Markt der Containerinvestments keinesfalls üblich. Und auch, wenn sich der Investor direkt an uns wendet, erhält der Vertriebspartner alle Informationen, wird in den Prozess eingebunden und bekommt die volle Provision.

finanzwelt: Und was haben Sie als Anbieter von der Betreuungsprovision? Ist das nicht eine simple Provisionserhöhung?

Schumann: Wir machen das natürlich auch in unserem Interesse. Wir fördern die Kommunikation zwischen Vermittler und Kunden, um unser Personal in der Zentrale zu entlasten. Wenn Kunden umziehen, neue E-Mail-Adressen haben oder die Bankdaten sich ändern, ist unser Aufwand hoch, um an die aktuellen Daten zu gelangen. Außerdem sind es häufig einfache Fragen, die der Vermittler beantworten kann und sollte. Und es ist für uns natürlich wirtschaftlich interessant, wenn Kunden langjährige Verträge abschließen.

finanzwelt: Davor scheuen sich Kunden aber heutzutage – aus guten Gründen.

Schumann: Richtig, aber mit dem Solvium-Härtefallschutz können wir einen großen Teil dieser Bedenken zerstreuen. Wenn man Investoren fragt, nennen sie zwei wichtige Zukunftsängste, die sie längere Investitionszeiträume meiden lassen: Arbeitslosigkeit und Berufsunfähigkeit. Der Härtefallschutz für unsere Containerangebote reagiert darauf. Schon nach 18 Monaten Laufzeit können Investoren in Notlagen aus dem Vertrag aussteigen. Wir reduzieren dann den Rückkaufpreis von 100 Prozent auf knapp 94 Prozent, die bisherigen Ausschüttungen bleiben aber beim Investor und auch die Vermittler können die volle Abschlussprovision behalten. Unterm Strich bedeutet das dann Kapitalerhalt mit einer geringeren Rendite. Investoren können sich dadurch für längere Laufzeiten mit höheren Bonuszahlungen entscheiden und wissen, dass sie im Härtefall schnell und unkompliziert die Container zurückverkaufen können und trotzdem eine vernünftige Rendite erhalten. Unsere Vertriebspartner haben die Möglichkeit auf zusätzliches Geschäft mit längeren Laufzeiten und attraktiveren Vergütungen. Eine Gewinnsituation für Kunde, Vermittler und Solvium.

finanzwelt: Häufig wird beklagt, dass Direktinvestments von Beratern vertrieben werden, die den Vertrieb von geschlossenen Fonds scheuen, weil sie nicht qualifiziert sind.

Schumann: Wir können das nicht bestätigen. Ein Drittel unseres Geschäfts kommt über Maklerpools. Die prüfen Produkte und natürlich auch ihre Poolpartner genau. Zwei Drittel sind freie Vermittler, von denen sehr viele eine Genehmigung nach § 34d bzw. § 34f GewO haben. Wir freuen uns besonders über den Zuwachs an Vermittlern, die bisher ausschließlich Produkte der Versicherungsbranche vertrieben haben. Auch sie sind erfahren und qualifiziert, haben aber andere Genehmigungen. Um diese Vertriebspartner besser betreuen zu können, haben wir in Hamburg einen Profi aus der Versicherungsmaklerschaft eingestellt.

finanzwelt: In den letzten Wochen und Monaten wurde von der Presse mehr Transparenz über das Containergeschäft gefordert. Halten Sie das für berechtigt?

Schumann: Ja, und wir wollen uns da auch von niemand übertreffen lassen. Ich verstehe das gut, denn ich habe die Containerbranche als Mitarbeiter einer finanzierenden Bank kennengelernt. Traditionell haben sich Anbieter von Direktinvestments in der Vergangenheit von Vertrieben und Investoren wenig in die Karten schauen lassen. Wir sind ein Newcomer und machen das anders: Vor einigen Wochen haben wir einen Portfoliobericht über unseren Bestand an Containern vorgelegt. Ein Wirtschaftsprüfer hat alle relevanten Vertragsunterlagen für das Jahr 2013 eingesehen und die wesentlichen wirtschaftlichen Daten geprüft und bescheinigt. In Zukunft werden wir das jährlich wiederholen. Die Fragen von Vertriebspartnern waren aber ganz andere. Nämlich, ob es wirklich sicher ist, dass sie für den Vertrieb unserer Angebote keine Genehmigung nach § 34 GewO bräuchten und andere rechtliche Details. Deshalb bestätigen wir unseren Vertriebspartnern vertraglich, dass das von der Einzelvertriebsvereinbarung betroffene Produkt und die Vertriebsunterlagen zum Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung nicht dem WpHG, dem KWG, dem Vermögensanlagengesetz, der FinVermV oder dem KAGB unterliegen. Diese „negative" Konformität wurde durch eine Rechtsanwaltskanzlei geprüft und bestätigt, ein schriftliches Gutachten liegt vor. Außerdem bestätigen wir die gesetzliche Konformität der Vertriebsunterlagen und übernehmen die Haftung für Fehler oder Auslassungen.

finanzwelt: Herr Schumann, was hat Solvium Capital in diesem Jahr noch vor?

Schumann: Unser Neugeschäft ist im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent gewachsen. Wir werden in den nächsten Wochen die 40-Millionen-Euro-Marke erreichen. Auch für dieses Jahr haben wir ehrgeizige Wachstumsziele. Mit unserem Wechselkoffer-Angebot haben wir eine neue Produktlinie, die zurzeit außer uns keiner anbietet. Mehr Neugeschäft bedeutet mehr Vertriebspartner, und die wollen wir natürlich intensiv schulen und betreuen. Wir haben uns deshalb in Hamburg personell verstärkt und in Cham (Bayern) unsere Niederlassung Süddeutschland eröffnet. Und auch den Service für unsere Vertriebspartner werden wir weiter verbessern. (cs)

SolarWorld: Vorstand und Aufsichtsrat entlastet

Auf der jüngsten Hauptversammlung der SolarWorld AG aus Bonn haben die Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Auf der Veranstaltung erklärte Vorstandschef Frank Asbeck, dass sich die Entscheidung im Rechtsstreit mit dem Solarsiliziumhersteller Hemlock verzögert. (fw/rm)...
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Fondsbörse meldet stabile Umsätze

(fw/ah) Jeder dritte gehandelte Anteil stammt von einem Immobilienfonds, Schiffsfonds stellten rund ein Siebtel der Transaktionen. Etwas zulegen konnte im Februar der Handel mit Lebensversicherungsfonds, deren Anteil 7,29 % des nominalen Handelsvolumens ausmachte.

Die fünf meistgehandelten Fonds im Februar sind allesamt Immobilienfonds und liegen mit Handelsumsätzen zwischen 239.000 und 325.000 Euro relativ nah beieinander. Der meistgehandelte Fonds war der Fonds Jamestown Co-Invest 4, der zu Kursen zwischen 65 und 67,5 % umgesetzt wurde. Kurssieger im Februar war der DG Anlage Einkaufs-Centerfonds mit 283 %.


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Lloyd Fonds mit positivem Halbjahresergebnis

(fw/kb) Das operative Ergebnis (EBIT) beläuft sich im selben Zeitraum auf 0,6 Millionen Euro (5,1 Millionen Euro). Damit weist Lloyd Fonds zum Ablauf der ersten Jahreshälfte ein positives Konzernergebnis in Höhe von 0,2 Millionen Euro aus. Das platzierte Eigenkapital blieb mit 13 Millionen Euro hinter dem Vorjahreswert von 14,6 Millionen Euro zurück, wobei in diesem Jahr kein Restrukturierungskapital eingeworben wurde (7,7 Millionen Euro).

Lloyd Fonds gab außerdem den Verkauf der Anteile an der Feedback AG bekannt. Das Emissionshaus hatte sich Anfang 2008 im Rahmen einer Bar-Kapitalerhöhung mit rund 22 Prozent an dem Spezialvertrieb für geschlossene Fonds beteiligt und den Anteil später auf über 25 Prozent erhöht.

Über 52.000 Anleger haben bisher knapp zwei Milliarden Euro Eigenkapital in Fonds der Lloyd Fonds AG investiert.

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CACEIS erhält Mandat von PROJECT Investment

(fw/ah) Die Verwahrstelle übernimmt dabei die Aufgabe der Kontrollfunktion der im Fonds verwalteten Vermögensgegenstände. Ferner hat sie die Überwachung der Zahlungsströme des AIF sicherzustellen und dafür zu sorgen, dass die Anleger die von ihnen gezeichneten Beteiligungssummen leisten.

„Wir haben uns im Sinne der sehr hohen Erfahrung, der bereits nachgewiesenen Kontinuität und der höheren Haftungssicherheit für CACEIS als eine der größten europäischen Depotbanken entschieden", so Wolfgang Dippold, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der PROJECT Investment Gruppe. Holger Sepp, stellvertretender Geschäftsführer und Mitglied der Geschäftsleitung von CACEIS Deutschland, erklärt: „Wir sind sehr glücklich, dass PROJECT CACEIS als Verwahrstelle ausgewählt hat. Unsere Dienstleistungen sind so konzipiert, dass wir PROJECT Investment nicht nur bei der Erfüllung regulatorischer Compliance-Ziele unterstützen, sondern auch ein hohes Maß an Anlagesicherheit für die Gruppe und ihre Investoren gewährleisten."


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INP führt Pflege-Fonds fort

(fw/ah) Zielinvestment des Publikums-AIF sind drei moderne Pflegeeinrichtungen in Deutschland. „Eine zunehmend alternde Bevölkerung und veränderte Familienstrukturen führen in Deutschland zu einem deutlichen Trend hin zur professionellen Pflege in Pflegeheimen und durch ambulante Pflegedienste. Entsprechend gehen wir in den nächsten Jahren von einer weiterhin starken Zunahme der Nachfrage nach vollstationären Pflegeleistungen aus", erläutert Philipp Herrmann, Vorstand der INP Holding AG, die Zukunft des Pflegemarktes und die Chancen des Investments.

Der „21. INP Deutsche Pflege Portfolio" investiert in die Seniorenresidenz Hoffmannspark in Bad Salzuflen (80 Pflegeplätze), das Seniorenzentrum Bernardus in Grevenbroich (80 Pflegeplätze) und das Seniorenwohn- & Pflegeheim Am Kastell in Groß-Gerau (98 Pflegeplätze). Die Laufzeit des Fonds ist auf den 31. Dezember 2026 befristet.
Anleger können sich ab 10.000 Euro zuzüglich 5 % Agio beteiligen. Das geplante Fondsvolumen beträgt rd. 27 Mio. Euro, davon 12,3 Mio. Euro Eigenkapital. Die prognostizierten Auszahlungen belaufen sich auf anfänglich 5,5 %, ansteigend bis auf 6,0 % pro Jahr.

Erstmals arbeitet der Initiator INP Holding AG bei einem Publikums-AIF mit einer externen Service-KVG zusammen. Die HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH ist für die Administration der Immobilienbeteiligung verantwortlich.

Dr. Jörg W. Stotz
, Geschäftsführer der HANSAINVEST, sieht Produkt und Partner positiv: „INP ist ein erfahrener und kompetenter Initiator mit tadelloser Reputation – eines der Hauptkriterien, die wir vor Eingang einer neuen Geschäftsbeziehung prüfen. INP ist hervorragend aufgestellt, um den heutigen, aber auch den künftigen Anforderungen des Marktes zu begegnen. 20 initiierte Fonds mit einem entsprechenden Track-Record sprechen für sich. Auch deckt sich der Anspruch unseres neuen Partners hinsichtlich Qualität und Transparenz einer gemeinschaftlichen Kapitalanlage mit unserem eigenen Verständnis."


www.inp-invest.de
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„Altfonds“ ins neue Zeitalter überführt

(fw/ah) „Somit stehen auch die Altfonds der Deutschen Finance Group unter Finanzaufsicht", so Symon Hardy Godl, Managing Director der DF Deutsche Finance Investment GmbH.

Das Unternehmen hatte die beantragte Erlaubnis zur KVG von der BaFin zum 16.10.2014 erhalten. Das beinhaltet das Auflegen und Verwalten KAGB-konformer alternativer Investmentsfonds (AIF) für private und professionelle Anleger.

Info:
Die Deutsche Finance Group ist spezialisiert auf institutionelle Private Market Investments in den Bereichen Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur. Die Investitionsstrategien der Deutschen Finance Group ermöglichen Privatanlegern, parallel zu institutionellen Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen, Stiftungen und Universitäten global zu investieren.


www.deutsche-finance-group.de
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KGAL schließt Erneuerbare-Energien-Fonds

(fw/kb) Der "European Sustainable Power Fund 2" konnte das maximale Eigenkapitalvolumen von 500 Millionen Euro bereits im Mai erreichen. Mit einem Fremdkapitalanteil von 50 Prozent hat der Fonds insgesamt bis zu einer Milliarde Euro zur Verfügung. Nach 18 Monaten sind laut KGAL bereits 626 Millionen Euro in Windkraft-, Photovoltaik- und Solarthermieanlagen investiert.

KGAL entwickelt und verwirklicht seit über 40 Jahren Beteiligungsangebote und Finanzierungslösungen für großvolumige Projekte.

www.kgal.de

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