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reconcept: Solarfonds vor Vollplatzierung

(fw/kb) Im Oktober 2011 hatte reconcept den Fonds aufgelegt, der in einen Solarpark in der südspanischen Region Murcia investiert. Bereits im ersten Halbjahr nach Inbetriebnahme wurden dort nach Angaben des Emissionshauses 27,5 Prozent mehr Strom produziert als die Kalkulation im Emissionsprospekt vorsieht.

Seit Firmengründung hat reconcept nach eigenen Angaben Eigenkapital von über 130 Millionen Euro platziert. Damit wurde ein Gesamtfondsvolumen von über 420 Millionen Euro realisiert.

www.reconcept.de

Segenreiches Nass

Um 2050, heißt es im Weltwasserbericht der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), leiden voraussichtlich bis zu sieben Milliarden Menschen in 60 Ländern unter akuter Wasserknappheit. Die Weltbevölkerung wächst rasant, und alle brauchen sauberes Wasser. Davon abgesehen wollen immer mehr Menschen auch in den Schwellenländern Fleisch und Milchprodukte essen. Dieses „virtuelle" Wasser, was wir täglich in Form von Fleisch, Kaffee und anderem verbrauchen, lässt den Wasserverbrauch pro Kopf in die Höhe schnellen. So wird für ein Kilo Weizen rund 1.300 Liter Wasser benötigt, wie die Vereinigung Deutscher Gewässerschutz ermittelt hat.

Nachfrage übersteigt Angebot. Die UNESCO legt im aktuellen Weltwasserbericht dar, dass eine nachhaltige Nutzung des Wassers essentiell für eine tragfähige gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung weltweit sei. Hans Peter Portner, Senior Investment Manager des Pictet-Water, bringt es auf den Punkt: „Die Wachstumsdynamik des globalen Wassermarktes hängt nicht vom konjunkturellen Umfeld ab. Wasser ist nicht substituierbar. Die demografische Entwicklung, die Industrialisierung sowie strengere Umweltregulierung sind wesentliche Wachstumstreiber." Laut aktuellem Weltwasserbericht fehlt derzeit über 800 Millionen Menschen Zugang zu sauberem Wasser – eine erschreckende Zahl. Über ein Drittel der Weltbevölkerung muss ohne sanitäre Anlagen auskommen und nahezu Dreiviertel des städtischen Abwassers fließt weltweit unbehandelt ins Meer. In diesem Jahr gewinnt das Megathema zusätzliche Bedeutung dadurch, dass die UN das Jahr 2013 zum Jahr der Wasserkooperation ausgerufen haben.

Auch wenn es auf den ersten Blick den Eindruck erweckt, so ist dieses Megathema nicht auf die sich entwickelnde Welt begrenzt. Sauberes klares Wasser, Wasseraufbereitung, Wasserverteilung und Wasseranalyse betreffen auch die Industrieländer. „Auch in Industriestaaten bereitet die Versorgung mit Wasser zunehmend Probleme", bemerkt Dieter Küffer, Senior Portfolio Manager des SAM Sustainable Water Fund. In vielen westlichen Großstädten ist die Infrastruktur marode, weil notwendige Erneuerungsmaßnahmen auf die lange Bank geschoben wurden. Die Folge ist, dass das Angebot an Wasser nicht mehr mit der wachsenden Nachfrage Schritt hält.

Was ist im Glas? Es verwundert kaum, dass auch die Investmentbranche das Thema Wasser für sich entdeckt hat. Wasserfonds oder ETFs sind Investmentvehikel, auf die der Berater zurückgreifen kann. Pictet-Experte Portner verweist auf ein Portfolio von 60 Titeln, deren Gewichtung von der Reinheit (Anteil wasserrelevanter Geschäftsaktivitäten), der Handelbarkeit und der Attraktivität (Bewertung, Qualität des Geschäftsmodelles und des Managements) der Aktie abhängt. Insgesamt besteht das Anlageuniversum aus 350 börsennotierten Unternehmen. Auch der Wettbewerber RobecoSAM investiert weltweit in Unternehmen, die Technologien, Produkte oder Dienstleistungen mit Bezug zur Wertschöpfungskette des Wassers anbieten, wie Wasserverteilung, Wassermanagement, Wasseraufbereitung, Wasseranalyse sowie der Bewässerung. Generell umfassen die Fonds 40 bis 60 Einzeltitel.

Das Angebot an aktiv und passiv gemanagten Fonds ist relativ überschaubar. 14 Fonds sind hierzulande zum Vertrieb zugelassen. Die Ratingagentur Scope kommt allerdings zum Ergebnis, dass nur drei Produkte den MSCI World-Index über die vergangenen fünf Jahre geschlagen hätten. „Das Problem ist, dass es kaum Unternehmen gibt, deren Geschäftsbereich einzig und allein beim Wasser liegt", so die Analysten. Der Lyxor ETF World Water bildet den World Water Index nahezu Eins zu Eins ab. Der Index ist dabei relativ konzentriert: Er enthält 20 Unternehmen aus der ganzen Welt, die den Hauptteil ihrer Erträge im Wassersegment erwirtschaften. Dazu zählen Versorger, Hersteller von Ausstattung für die Wasseraufbereitung und Unternehmen, die die entsprechende Infrastruktur bereitstellen. Ein großes Gewicht haben Titel aus den USA, der Schweiz und Großbritannien.

Schwellenländertitel interessant. Bei den regionalen Schwerpunkten setzen die Anbieter in erster Linie auf die USA. Unternehmen aus Nordamerika machen bei Pictet rund 46 % aus, bei RobecoSAM circa 40 %. Konsens besteht bei den Anbietern hinsichtlich der Gewichtung der Schwellenländer in ihren Fonds – dieser Anteil wird voraussichtlich stark wachsen. „Im Generellen sehen wir überdurchschnittliches Wachstum in den aufstrebenden Märkten. Wir profitieren einerseits von Investitionen direkt in lokale Firmen und andererseits von internationalen Firmen, welche ihre Dienstleistungen und Produkte in den Wachstumsmärkten verkaufen", sagt Küffer.

Olaf B. Koester, Vorstandsmitglied im Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. und Berater des Anlageausschusses der Top Ten Portfolio Management GmbH, unterstreicht den Stellenwert nachhaltiger Fondsinvestments im Berateralltag.

In Zeiten von Finanzkrise und Unternehmensskandalen steigt die Nachfrage nach Anlagen, die neben den klassischen finanziellen Kriterien Rentabilität und Sicherheit auch in besonderem Maße ökologische, soziale und ethische Aspekte berücksichtigen. Dies belegt auch die hohe Wachstumsdynamik des nachhaltigen Anlagemarktes in Deutschland. Das Volumen ethisch-ökologischer Investments summiert sich zum Ende des Jahres 2012 auf 63 Mrd. Euro – ein weiterer Aufwärtstrend ist zu erwarten. Unterstützt wird dieser Anlagetrend durch die positive Performanceentwicklung nachhaltiger Investments, die sich längst nicht mehr hinter konventionellen Investments ohne Nachhaltigkeitsmanagement zu verstecken brauchen. Die renommierten Nachhaltigkeitsindices konnten auch im aktuellen Jahr die breiten Marktindices schlagen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der guten relativen Performance der Nachhaltigkeitsfonds wider, seien es breit aufgestellte Aktienfonds mit globalem Fokus oder Themenfonds wie etwa Wasserfonds. Wer also auf Transparenz und ethisch-ökologische Kriterien bei seinen Investments setzt, kommt an nachhaltigen Strategien nicht vorbei.

Fazit
Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist eine bedeutende Herausforderung für die nächsten Jahrzehnte. Anleger können von Unternehmen profitieren, die in diesem Sektor ihr Geld verdienen. Wasser ist eine endliche und kostbare Ressource. Dabei sollten Sie als Anlageberater einen näheren Blick auf die genaue Zusammensetzung des Fonds getrennt nach Regionen, Sparten usw. werfen. Ob Wasserinfrastruktur, Trinkwasser oder Wasseraufbereitungsanlagen – die Bandbreite an unterschiedlichen Wasserinvestments ist vielfältig und entsprechend auch die Performance.

(Alexander Heftrich)
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Buss Capital liegt im Plan

(fw/ah) Bis zum Stichtag 31. Dezember 2014 waren 17 Fonds aufgelöst beziehungsweise in Auflösung. Hätte sich ein Anleger mit dem gleichen prozentualen Anteil an ihnen beteiligt, läge seine jährliche Rendite im Schnitt bei voraussichtlich rund 6,6 Prozent. Geplant waren rund 6,1 Prozent (IRR).
Die zehn laufenden Fonds zahlten im Jahr 2014 im Schnitt rund 6,5 Prozent auf die Einlagen der Anleger aus. Die fünf Containerfonds und die vier Immobilienfonds liefen damit planmäßig. Lediglich der Buss Schiffsfonds 4 musste aufgrund des nach wie vor schwierigen Marktumfelds seine Auszahlungen kürzen: statt prognostizierten acht Prozent erhielten die Anleger vier Prozent.

Buss-Capital-Geschäftsführer Marc Nagel: „Wir haben unseren Trackrecord in einer Art Kurzleistungsbilanz gebündelt, denn sie spiegelt den Erfolg unserer Arbeit wieder. Mit dem kürzlich realisierten Containerverkauf der Buss Global Containerfonds 4-8 haben wir erneut unsere Assetmanagement-Kompetenz unter Beweis gestellt".


www.buss-capital.de
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PROJECT Investment setzt weiter auf Berlin

(fw/ah) Der seit April 2012 in Platzierung befindliche Immobilienansparfonds REALE WERTE 11 investiert in zwei weitere neue Objekte in Berlin. Der geschlossene Immobilienfonds erwirbt Eigentum in der Rungestraße sowie in der Schlettstadter Straße / Sundgauer Straße und ist inzwischen an neun Objekten beteiligt. Dort entstehen hochwertige Wohnimmobilien mit einem Gesamtverkaufsvolumen von ca. 90 Millionen Euro. Ende November bereits, nur acht Monate nach Platzierungsstart, hatte der auf Immobilienprojektentwicklung spezialisierte Ansparfonds die Platzierungsgarantie von 10 Millionen Euro erreicht und drei weitere Investitionen in Berlin, Nürnberg und München getätigt.

"Der dem Ansparfonds zugrundeliegende, konzeptionell bedingte Blind-Pool verliert mit insgesamt neun Objektinvestitionen weiter an Bedeutung. Die hohe Qualität der von PROJECT entwickelten Immobilien ist transparent sichtbar und spricht für sich", so Wolfgang Dippold, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der PROJECT Investment Gruppe.

www.project-investment.de

www.project-fonds.com

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Sinkende Attraktivität bei europäischen Gewerbeimmobilien erwartet

(fw/hwt) Der Gesamtindex, der die relative Attraktivität der aktuellen Preisfindung auf europäischen Immobilienmärkten abbildet, blieb mit einem Wert von 72 vergleichsweise stabil (Vorquartal: 74). Der Index für europäische Büroimmobilien sank von 60 auf 55 und für Industrie- und Logistikimmobilien von 91 auf 88, wohingegen der Wert für Handelsimmobilien von 79 auf 84 Punkte anzog. Die Einzelindizes des Fair Value für Büro-, Handels- und Industrieimmobilien haben sich im Jahresverlauf auseinanderentwickelt und ließen laut DTZ vermuten, dass Investoren einen differenzierteren Ansatz bei der Allokation nach Immobilienart verfolgen müssen. Aktuell sind Industrieimmobilien der attraktivste Sektor.

Nach Ansicht von DTZ werden europäische Immobilien in den kommenden zwei Jahren an Attraktivität verlieren. Grund dafür sei, dass die Anleiherenditen anziehen würden und Immobilien weniger attraktiv machten. Insofern sei damit zu rechnen, dass der Fair Value Indexwert für Europa bis Ende 2015 auf 50 sinken werde. Sechs europäische Märkte wurden im vierten Quartal aufgewertet, und diese befinden sich durchweg in Spanien oder Italien. Aufgrund sinkender Anleiherenditen wurden die Renditevorgaben in diesen Ländern zurückgenommen, während sich leicht aufgehellte Konjunkturaussichten in höheren Ertragserwartungen niederschlugen. Die günstige Konstellation ließen – so DTZ – diese Märkte aus Anlegersicht attraktiver erscheinen. Dessen ungeachtet seien in beiden Ländern nach wie vor bestimmte Risiken zu beachten, etwa die Arbeitslosenquote von 25 % in Spanien und die schwache Binnennachfrage in Italien.

www.dtz.com

Autoabsatz in Europa steigt: Grund sind Ölpreisverfall und Niedrigzinsen

Hierzulande dürften dieses Jahr mehr als sechs Millionen Autos produziert werden. In Europa sind zwischen Januar und März so viele Pkw verkauft worden wie zuletzt vor dem Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008. (fw/rm) Gemessen...

Verstärkung für UDI

Matthias Schriewer wird neuer Geschäftsführer der UDI-Bionenergie. Der Bioingenieur blickt auf viele Jahre Erfahrung in den Bereichen Verfahrenstechnik und Bioenergie zurück. So arbeitete er als biologischer Inbetriebnehmer und Laborleiter bei der MT-Energie GmbH, ein Unternehmen,...

FIDURA: Gut behauptet trotz herausforderndem Umfeld

Auch das optionale versicherungsbasierte Absicherungskonzept von FIDURA hat seinen Praxistest besser als erwartet bestanden – und das in einem für Versicherungspolicen extrem herausfordernden Niedrigzinsumfeld. „Branchenexperten gehen davon aus, dass sich 2013 das Preisniveau für Unternehmensbeteiligungen wieder normalisieren und die Eurokrise keinen dominanten Einfluss mehr haben wird. Daher planen wir, die aufgebaute Liquidität in diesem Jahr in weitere innovative Unternehmen zu investieren. Wir sind heute besser als je zuvor aufgestellt," so Klaus Ragotzky.
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ZBI tritt bsi bei

(fw/ah) Der bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen e.V. ist die Interessenvertretung der Unternehmen, die Sachwerte verwalten und deren Tätigkeit im direkten Zusammenhang mit dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) steht. Der Verband hatte zum Jahreswechsel 60 Mitglieder, die Sachwertvermögen in Höhe von 127 Mrd. Euro verwalten.

Der Beitritt zum bsi ist für die ZBI-Gruppe sinnvoll, um die deutlich gestiegenen Anforderungen durch die Regulierung auch weiterhin effizient erfüllen zu können. Darüber hinaus ist dadurch die Möglichkeit gegeben, bei der Erarbeitung und Weiterentwicklung der Branchenstandards im ZBI-Unternehmensinteresse mitzuwirken und Einfluss zu nehmen.

Der Initiator blickt nach eigenen Angaben auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Im Jahr 2015 stehe der Vertrieb der Publikumsfonds der Professional-Linie mit dem neuen genehmigten Form ZBI Professional 9 im Vordergrund. Auch die neue Produktlinie mit dem ZBI Regiofonds Wohnen 1 - Metropolregion Nürnberg – wird im 1. Quartal 2015 mit dem Vertrieb starten.


www.zbi-ag.de
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Kapitalerhöhung bei ecoConsort

(fw/kb) Die Kapitalerhöhung ist nach Unternehmensangaben Ausdruck der Geschäftsstrategie, nach der die steigenden Anlagevolumina stufenweise mit Eigenkapital unterlegt werden. Das Tochterunternehmen der Prosavus AG hat in der Vergangenheit von einer Anschubfinanzierung der Muttergesellschaft profitiert, die inzwischen vollständig zurückgezahlt worden ist. Nach den Investitionen in Holzheizkraftwerke in Südschweden und dem Investment in Kiriholz-Plantagen in Deutschland sowie dem südlichen Europa wurde der Anteil der grünen Immobilien mit zwei „Green Buildings" in Dresden ausgebaut. Die Fertigstellung der beiden Wohnkomplexe wird Ende 2013 bzw. Anfang 2014 erwartet. Das Investitionsvolumen beträgt 20 Millionen Euro.

ecoConsort wurde im Februar 2010 als Emissionshaus für Nachhaltigkeit in Dresden gegründet.

www.ecoconsort.de


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