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Unter einem sicheren Dach – Haftungsdach-Navigator 2015

Aufgrund der gestiegenen regulatorischen Anforderungen und der Ausweitung der Haftungsquellen wägen derzeit viele Vermittler die Vorteile ab, die ein Haftungsdach ihnen bieten kann – mit den Einschränkungen, die ein solcher Beitritt als Tied Agent ihnen abverlangt. finanzwelt stellt im aktuellen Haftungsdach-Navigator die wichtigsten Haftungsdächer vor und gestattet den Vermittlern einen Vergleich der für diese Entscheidung wesentlichen Punkte.

Die Entscheidung des Vermittlers, einem Haftungsdach beizutreten, ist eine zutiefst individuelle: Er gibt seine Unabhängigkeit als Tied Agent auf, um ausschließlich die Produktpalette „seines" Haftungsdachs anzubieten und dies unter den vertrieblichen Regeln des Haftungsdachs. Im Gegenzug erhält er ein breites Angebot von Dienstleistungen, die er als Einzelvermittler allein aus Zeit- und Kostengründen kaum erbringen könnte, und eine im Regelfall effektive Haftungsabschirmung. Die Haftungsabschirmung hat 2014 im Fall der „Blauen Infinus" ihre Feuerprobe bestehen müssen. Gebundene Vermittler, die ausschließlich und klar als Tied Agent aufgetreten sind, konnten in der Regel nicht gerichtlich auf Beraterhaftung in Anspruch genommen werden. Dennoch ist die direkte Inanspruchnahme der Tied Agents dort ein Problem, das sich vielfach in einem Prozesskostenrisiko manifestiert. Ein Vermittler, der Tied Agent werden will, sollte von seinem Haftungsdach unbedingt die direkte Inanspruchnahme außergerichtlich und gerichtlich versichert erhalten.
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Zunehmende Risiken in der EMU

Wer damit gerechnet hatte, dass das Treffen der Notenbanker in Jackson Hole bahnbrechende Erkenntnisse bringen würde, sah sich enttäuscht. Spannend bleibt es dennoch. Auffällig war etwa, dass EZB-Chef Mario Draghi in diesem Jahr nicht an der Konferenz teilnahm.
VIG kauft AXA-Tochter

Vienna Insurance Group kauft AXA-Tochter

Assekuranz-Topmanagerin Stadler bestätigt den Kauf der AXA Life Insurance S.A. in Rumänien. Die VIG-Chefin erwartet eine positive Entwicklung unter ihrer Führung und in diesem speziellen Markt.

kfW: KMU-Bonität entscheidet über Kreditzugang

Die Wirtschafts- und Finanzkrise von 2008/2009 war für den deutschen Mittelstand ein Stresstest, der mit einer Verschlechterung der Zahlungsfähigkeit einiger Unternehmen einherging. Fast acht Jahre später haben die kleinen und mittleren Unternehmen Deutschlands ihre Bonität wieder sichtbar verbessert und sind deutlich widerstandsfähiger gegenüber neuen Krisen.

Helaba zur Halbzeit auf Kurs

Der Helaba-Konzern hat im ersten Halbjahr 2016 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 279 Mio. Euro erzielt. Es liegt um knapp 23 Prozent unter dem sehr guten Vorjahreswert von 362 Mio. Euro. Nach Ertragssteuern beläuft sich das Konzernergebnis auf 184 Mio. Euro, ein Rückgang um 22 Prozent.
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Software-Lösungen für Finanzdienstleister

Dank der erschwinglichen Hardware kann mittlerweile selbst ein Einzelmakler so leistungsfähige Hard- und Software einsetzen, wie sie sich in den 80er Jahren nur ein Großvertrieb mit eigenem Rechenzentrum und IT-Abteilung mit Dienstwagen und Urlaubsanspruch hätte leisten können.

In Zeiten von ständig zunehmender Regulierung und Dokumentationsvorschriften entwickelt sich die IT des Maklers, Vermittlers und Beraters vom „Nice to have" zu einem über den wirtschaftlichen Erfolg entscheidenden Aspekt seines Unternehmens. In den 70ern, 80ern und 90ern gründeten Groß- und Spezialvertriebe ihren Erfolg unter anderem auf ihre Software: Sauber integrierte Module, angefangen von der Kundendaten-Aufnahme über deren Analyse bis hin zu den daraus abgeleiteten Beratungs- und Verkaufshilfen, formten die Abläufe einer gesamten Branche. Spezialität der erfolgreichen Organisationen waren und sind stets die Erhöhung der Vertragstiefe und regelmäßiger, intensiver Kundenkontakt mit Datenaktualisierung und der geänderten Kundensituation angemessener Produktempfehlung. Darüber hinaus ist die Software das Geheimnis der Skalierbarkeit eines Unternehmens: nämlich der Möglichkeit schnellen Wachstums, ohne an Informationsengpässen ersticken zu müssen.

So haben selbst auf den ersten Blick verzichtbar erscheinende Module ihren Sinn: Jeder Mitarbeiter hat sofort den Namen und das Kundenprofil verfügbar, wenn das Telefon klingelt, und die Software mit Telefoninterface alle Daten sofort auf den Monitor – die Mitarbeiter zeigen dem Kunden gegenüber sofort Kompetenz, kein Kunde wird enttäuscht vom schlechten Eindruck abwandern. Module wie Dokumentation und Dokumentenverwaltung sind in Zeiten der Regulierung überlebensnotwendig, ob als Werkzeug zur Zeitersparnis oder zur Beweissicherung und Haftungsabwehr im Klagefall. Leads, Leadverwaltung und Evaluierung werden wichtiger, Abrechnung von Geschäftspartnern und Untervermittlern auf Knopfdruck ebenso. Die vollständige Dokumentation und Haftungsfreistellung mittels Beratungsprotokolle für alle Kundenvorgänge wird auch den Wert des Kundenstamms bei Betriebsveräußerung oder Fusion bestimmen – allein dies ist Grund genug, sofort vom Schuhkarton voll mit fliegenden Blättern abzulassen. Mit den Möglichkeiten moderner Software lassen sich genau die regelmäßigen Bestandsaktionen realisieren, die den Großorganisationen ihren Aufstieg erst ermöglicht haben – zu einem recht kleinen Preis für Hard- und Software. Für den modernen Finanzdienstleister gibt es keinen Grund, auf die Vorteile, die qualifizierte Software ihm bietet, zu verzichten. Und doch passt nicht jede Software zu jedem Unternehmen. Martin Kinadeter, Inhaber VSP Versicherungs Software Portal: „Die Auswahl der passenden Backoffice-Software muss sich jeder Vermittler genau überlegen, denn dies ist eine langfristige Entscheidung. Man wechselt sie nicht ständig, sondern nutzt sie langfristig, häufig über einen Zeitraum von zehn Jahren. Doch die meisten Vertriebe analysieren ihre eigenen Prozesse nicht und können deshalb keine Zusammenhänge zwischen Beratungs- und Verwaltungsprozessen herstellen. Zudem machen viele Einzelsysteme den Markt unübersichtlich."

Die finanzwelt wird daher – beginnend mit dieser Ausgabe, für Sie den Markt der Finanzdienstleister-Software durchleuchten, damit Sie die Vorteile der neuesten Entwicklungen im Geschäft in Euro und Cent realisieren können.

Lesen Sie die Antworten der Softwareanbieter in der finanzwelt-Marktübersicht, diese finden Sie unten im Downloadbereich.

(Christoph Sieciechowicz)


Risiken umfassender analysieren

Bankenkrisen laufen meistens nach dem gleichen Muster ab: Bei guter Konjunktur sind die Banken großzügig in ihrer Kreditvergabe. Folgt dann aber der wirtschaftliche Abschwung und Kredite geraten unter Druck, sind sie auf Zahlungsausfälle meist nicht ausreichend vorbereitet.

QIDF-Studie: Digitalisierung bei Banken

Die Gesellschaft für Qualitätsentwicklung in der Finanzberatung mbH führte im Juni diesen Jahres eine Befragung bei repräsentativ ausgewählten Verbrauchern (n= 1.003 Stück) durch.

Zahlungserfahrungen deutscher Unternehmen

Für 83,7 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind Zahlungsverzögerungen ihrer Kunden Alltag. Das ist Ergebnis einer neuen Coface-Befragung zum Zahlungsverhalten im Geschäft zwischen Unternehmen (B2B). Damit liegt der Anteil über demjenigen in China.

Börsenhandel: Vorsicht, Emotionen!

Jeder dritte Wertpapieranleger ist der Meinung, dass die Börsenkurse in erster Linie von Fakten beeinflusst werden, so eine aktuelle Postbank Umfrage. Wer jedoch den Einfluss der Gefühle auf Anlageentscheidungen unterschätzt, ist klar im Nachteil.
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