BMO: Das „FED-Modell“ hat ausgedient

Rund ein Drittel aller Benchmark-Staatsanleihen sind derzeit negativ verzinst. „Die Kluft zwischen den Renditen von Staatsanleihen und Aktien ist aktuell so groß wie zuletzt vor 60 Jahren.

Erträge der Vermögenden steigen, die der Banken nicht

McKinsey Private Banking Survey: Vermögen in Deutschland um 9 Prozent gestiegen, in Europa um 7 Prozent - Erträge der Anbieter im Private Banking stagnieren, Kunden wünschen veränderte Servicemodelle.

Italienische Banken: die Rettungsmaßnahmen reichen nicht

Die Probleme des italienischen Bankensektors resultieren aus einer seit Jahren anhaltenden Wirtschaftskrise. Damit unterscheidet sich die italienische Bankenkrise von denen in Spanien, Irland und Griechenland, deren Ursachen platzende Immobilienblasen und überschuldete private Haushalte waren.
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Software-Lösungen für Finanzdienstleister

Dank der erschwinglichen Hardware kann mittlerweile selbst ein Einzelmakler so leistungsfähige Hard- und Software einsetzen, wie sie sich in den 80er Jahren nur ein Großvertrieb mit eigenem Rechenzentrum und IT-Abteilung mit Dienstwagen und Urlaubsanspruch hätte leisten können.

In Zeiten von ständig zunehmender Regulierung und Dokumentationsvorschriften entwickelt sich die IT des Maklers, Vermittlers und Beraters vom „Nice to have" zu einem über den wirtschaftlichen Erfolg entscheidenden Aspekt seines Unternehmens. In den 70ern, 80ern und 90ern gründeten Groß- und Spezialvertriebe ihren Erfolg unter anderem auf ihre Software: Sauber integrierte Module, angefangen von der Kundendaten-Aufnahme über deren Analyse bis hin zu den daraus abgeleiteten Beratungs- und Verkaufshilfen, formten die Abläufe einer gesamten Branche. Spezialität der erfolgreichen Organisationen waren und sind stets die Erhöhung der Vertragstiefe und regelmäßiger, intensiver Kundenkontakt mit Datenaktualisierung und der geänderten Kundensituation angemessener Produktempfehlung. Darüber hinaus ist die Software das Geheimnis der Skalierbarkeit eines Unternehmens: nämlich der Möglichkeit schnellen Wachstums, ohne an Informationsengpässen ersticken zu müssen.

So haben selbst auf den ersten Blick verzichtbar erscheinende Module ihren Sinn: Jeder Mitarbeiter hat sofort den Namen und das Kundenprofil verfügbar, wenn das Telefon klingelt, und die Software mit Telefoninterface alle Daten sofort auf den Monitor – die Mitarbeiter zeigen dem Kunden gegenüber sofort Kompetenz, kein Kunde wird enttäuscht vom schlechten Eindruck abwandern. Module wie Dokumentation und Dokumentenverwaltung sind in Zeiten der Regulierung überlebensnotwendig, ob als Werkzeug zur Zeitersparnis oder zur Beweissicherung und Haftungsabwehr im Klagefall. Leads, Leadverwaltung und Evaluierung werden wichtiger, Abrechnung von Geschäftspartnern und Untervermittlern auf Knopfdruck ebenso. Die vollständige Dokumentation und Haftungsfreistellung mittels Beratungsprotokolle für alle Kundenvorgänge wird auch den Wert des Kundenstamms bei Betriebsveräußerung oder Fusion bestimmen – allein dies ist Grund genug, sofort vom Schuhkarton voll mit fliegenden Blättern abzulassen. Mit den Möglichkeiten moderner Software lassen sich genau die regelmäßigen Bestandsaktionen realisieren, die den Großorganisationen ihren Aufstieg erst ermöglicht haben – zu einem recht kleinen Preis für Hard- und Software. Für den modernen Finanzdienstleister gibt es keinen Grund, auf die Vorteile, die qualifizierte Software ihm bietet, zu verzichten. Und doch passt nicht jede Software zu jedem Unternehmen. Martin Kinadeter, Inhaber VSP Versicherungs Software Portal: „Die Auswahl der passenden Backoffice-Software muss sich jeder Vermittler genau überlegen, denn dies ist eine langfristige Entscheidung. Man wechselt sie nicht ständig, sondern nutzt sie langfristig, häufig über einen Zeitraum von zehn Jahren. Doch die meisten Vertriebe analysieren ihre eigenen Prozesse nicht und können deshalb keine Zusammenhänge zwischen Beratungs- und Verwaltungsprozessen herstellen. Zudem machen viele Einzelsysteme den Markt unübersichtlich."

Die finanzwelt wird daher – beginnend mit dieser Ausgabe, für Sie den Markt der Finanzdienstleister-Software durchleuchten, damit Sie die Vorteile der neuesten Entwicklungen im Geschäft in Euro und Cent realisieren können.

Lesen Sie die Antworten der Softwareanbieter in der finanzwelt-Marktübersicht, diese finden Sie unten im Downloadbereich.

(Christoph Sieciechowicz)


Sparkassen schütten selten Gewinne aus

Die derzeit niedrigen Zinsen und verschärfte regulatorische Vorschriften könnten Einfluss auf das Ausschüttungsverhalten von Sparkassen in Deutschland nehmen.

KnightFrank: London zeigt sich solide

Londons Büromarkt präsentiert nach dem EU-Referendum stabile Mieten im West End und der City, doch steigende Leerstände. Das Investmentvolumen hat zugelegt. Laut einiger Prognosen soll der Brexit den Büromarkt in Central London im allgemeinen und in der City im besonderen hart treffen.
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Es geht voran. Der Sachwertinvestment-Kompass 2015

In der Vertriebspraxis haben sich bestimmte Schwerpunkte herausgebildet.

finanzwelt befragte hierzu die Emissionshäuser. Lesen Sie die Antworten der Emissionshäuser im finanzwelt- Sachwertinvestment-Kompass 2015, diesen finden Sie unten im Downloadbereich.
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Ab in den Pool! – Maklerpool-Navigator 2015

Die Breite und das ständig steigende Niveau der von den Pools angebotenen Serviceleistungen hat sich als Segen für die von der ständig steigenden Regulierungsdichte betroffenen Finanzdienstleister erwiesen. finanzwelt bringt Ihnen einen aktuellen Überblick über die Breite des aktuellen Poolangebots. Auch die Pools bleiben von den aktuellen Veränderungen, u. a. des LVRG, nicht verschont, denn sie finanzieren die Erbringung ihres Leistungsangebots größtenteils durch Differenzprovisionen, die ebenfalls dem Abschmelzen der Vergütungen unterworfen sein werden. Die Pools werden daher im Jahr 2015 und in den Folgejahren vor der doppelten Herausforderung von sinkendem Vergütungsniveau bei steigenden Serviceanforderungen stehen. Die Maklerzufriedenheit, das möglichst umfassende Angebot an Produkten, Service und Nutzerfreundlichkeit werden für die Entwicklung der Pools entscheidend sein.

Negativzinsen für private Geldanlagen

Beinahe zwei von drei deutschen Sparern (63 Prozent) halten es für möglich, dass künftig für private Geldanlagen Negativzinsen gezahlt werden müssen. Neun Prozent sind sich sogar ganz sicher, dass dies kommen wird.

Scope vergibt erstes Rating für DAX-Konzern

Erfolgreicher Einstieg in das Segment börsennotierter Blue-Chip-Unternehmen der europäischen Industrie. Erstrating für Linde AG bildet Auftakt – in Kürze Veröffentlichungen zu weiteren Emittenten geplant.
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