China-Tage

Ausgehend von der daraus resultierenden Konjunkturskepsis leiden insbesondere die Rohstoff-Notierungen. In der Folge müssen rohstoffproduzierende Schwellenländer, wie Brasilien, sinkende Einnahmen und nachlassendes Wachstum der Wirtschaft verkraften sowie größere Währungsschwankungen erdulden.

Billigere Rohstoffe und Ölpreise müssten eigentlich Treibstoff für deutsche und europäische Aktienwerte sein. Allein die aufkommende weltweite Konjunkturskepsis überlagert diese positiven Effekte und lässt die Aktienmärkte konsolidieren. Dabei erreichen die Indizes charttechnisch bedeutsames Terrain. Die 200-Tage-Linien laufen Gefahr, gerissen zu werden. Sollten diese Marken längere Zeit unterschritten werden, könnten weitere Kursverluste drohen.

Kurserholungen dürften dann erst wieder während der nächsten Berichtssaison winken, wenn die Unternehmensgewinne die positiven Effekte aus den niedrigen Rohstoff- und Ölpreisen widerspiegeln. Zunehmend belasten jedoch in Europa auch politische Entwicklungen die Stimmung. Zum Beispiel die anstehenden Wahlen in Spanien, wo ein Linksruck droht, und in Katalonien, wo die Wahl insgeheim als Abstimmung über weitere Abspaltungstendenzen angesehen wird. Der erhoffte ruhige Sommer erweist sich als doch nicht so ruhig.


Autor: Michael Beck, Leiter Asset Management Bankhaus ELLWANGER & GEIGER KG
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Chinas schwieriger Balanceakt

Gibt eine Zentralbank einmal die Kontrolle über den Wechselkurs auf, dann lassen sich die Marktbewegungen nur sehr schlecht steuern. Es muss daher mit weiteren kleinen Abwertungsschritten beim Renminbi gerechnet werden. Eine stärkerer Kursrückgang oder ein Währungskrieg liegt dagegen nicht im Interesse Chinas.

Feste Wechselkurssysteme haben wichtige Vorteile: Sie sind transparent, berechenbar und natürlich stabil. Zentralbanken geben diese Systeme daher nur auf, wenn sie der Einschätzung sind, dass (1) eine Kursanpassung ökonomisch geboten ist und (2) diese nicht zu neuen Instabilitäten führt. Die chinesische Zentralbank war sich des Abwertungsdrucks auf den Renminbi folglich bewusst, wird aber davon ausgegangen sein, dass dieser auch auf einige Prozentpunkte begrenzt ist. Abwertungsdruck auf den Wechselkurs ließ sich aus mehreren Faktoren ablesen. Zum einen stieg der handelsgewichtete Wechselkurs aufgrund der US-Dollar Anbindung in den vorausgegangenen 12 Monaten um über 10 %, obwohl sich die Wirtschaft zunehmend abschwächte. Zum anderen waren beim täglichen Wechselkursfixing und der steigenden Kreditvergabe Anzeichen für eine Kapitalflucht zu erkennen. Des Weiteren hatte auch der IWF die chinesische Währung als nicht mehr unterbewertet bezeichnet und zu einer höheren Flexibilität aufgefordert. Diese sei auch nötig, wenn China den Renminbi als Reservewährung etablieren möchte. Und genau dieser Punkt spricht gegen eine starke Abwertung in den nächsten Monaten. Während der Finanzkrise hat sich China eine starke Glaubwürdigkeit dadurch aufgebaut, dass es den Wechselkurs nicht wie die meisten anderen Schwellenländerwährungen abgewertet hat. Der Renminbi blieb stabil – die Glaubwürdigkeit der Zentralbank hoch, eine berechenbare Währungspolitik zu verfolgen. Wozu sollte sie diese Glaubwürdigkeit nun aufgeben? Am wahrscheinlichsten ist daher, dass sie soweit am Markt interveniert, dass der Renminbi nicht mehr als rund 5 % zusätzlich abwertet. Eine Abwertung in diesem Rahmen würde auch die Fed noch nicht von einer Zinserhöhung im September abhalten und sollte die Angst vor einem internationalen Währungskrieg begrenzen. Es bliebe eine eigenständigere und aktivere chinesische Zentralbank sowie ein Ende der Umorientierung vom export- zum konsumgetriebenen Wachstumsmodell. Um Reservewährung zu werden, wird die chinesische Zentralbank in den nächsten Jahren weitere Schritte gehen. Vor allem muss sie ausländischen Anlegern auch Reserve anbieten, die diese halten können. In der Regel sind das Staatsanleihen, die ausgegeben werden, um Haushaltsdefizite zu finanzieren. Logisch wäre es folglich, dass der nächste Konjunkturimpuls aus dieser Richtung resultiert.


Autor: Karsten Junius, Chefvolkswirt, Bank J. Safra Sarasin

Ressourceneffizienz – zentrales Thema für Nachhaltigkeitsfonds

Das Wirtschaftswachstum ist in modernen Gesellschaften zur Universallösung aller wirtschaftlichen, sozialen und politischen Probleme geworden: von der Verbesserung der Lebensqualität und der Verringerung der Armut bis hin zur Rettung überschuldeter Unternehmen und Staaten. Hinsichtlich der ökologischen Herausforderungen ist das Wirtschaftswachstum in seiner heutigen Ausprägung aber Teil des Problems. Denn solange sich die Ressourceneffizienz nicht deutlich verbessert, wächst entsprechend auch die Umweltbelastung. Falls die globale Wirtschaftsleistung weiterhin mit rund 3,5 Prozent pro Jahr wächst, verdoppelt sich auch der Ressourcenverbrauch alle 20 Jahre.

"Die Welt befindet sich in einem Wachstumsdilemma. Wächst die Wirtschaft nicht, drohen aufgrund steigender Arbeitslosigkeit soziale Unruhen und aufgrund nicht tilgbarer Schulden ökonomische Verwerfungen. Die gegenwärtige Krise in Griechenland ist ein Vorgeschmack darauf. Entwickelt sich die Weltwirtschaft aber weiter wie bisher, stehen ganze Regionen der Erde aufgrund der zunehmenden Umweltzerstörung vor dem ökologischen Kollaps. Beide Szenarien stehen im Widersinn zu einer nachhaltigen Entwicklung", sagt Gerhard Wagner, Manager des Swisscanto (LU) Equity Fund Global Climate Invest.

Ausweg aus dem Wachstumsdilemma
Der einzige sich abzeichnende Ausweg aus dem Wachstumsdilemma ist die absolute Entkopplung von Wirtschaftsleistung und Ressourcenverbrauch. Denn die Wirtschaft soll weiter wachsen können, ohne dass ökologische Grenzen erreicht werden. "Gemäß dem Think Tank 'Global Footprint Network' nutzt die Menschheit heute Ressourcen von 1,5 Planeten. Bei einem Business-as-usual-Szenario geht der Verbrauch der Menschheit im Jahr 2050 in Richtung drei Erden - obwohl logischerweise für einen Jahresverbrauch nur eine Erde vorhanden ist. Um die Ökosphäre nicht über Gebühr zu belasten und zu schädigen, muss der globale Ressourcenverbrauch bis 2050 um 30 bis 50 Prozent reduziert werden", so Wagner.

Kriterium für nachhaltige Investmentfonds
Das Wirtschaftswachstum gilt als vom Ressourcenverbrauch entkoppelt, wenn die Steigerung der Ressourceneffizienz größer ist als das Wirtschaftswachstum. "Folgerichtig ist die Ressourceneffizienz ein zentrales ökologisches Kriterium bei der Selektion von Titeln für nachhaltige Investmentfonds. Attraktiv sind beispielsweise Unternehmen, die durch Substitute oder Recycling den Ressourcenverbrauch minimieren. Nur so lassen sich die notwendigen Effizienzsteigerungen von mehr als drei bis vier Prozent im Jahr erzielen", sagt Wagner. Der Swisscanto (LU) Equity Fund Global Climate Invest bietet Anlegern die Möglichkeit, den Prozess der Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch nachhaltig zu unterstützen und an den Entwicklungen zu partizipieren. Das primäre Ziel des Fonds ist die Investition in Unternehmen, die einen Beitrag dazu leisten, den globalen CO2-Ausstoß zu senken.

Zur momentanen Positionierung äußert sich Wagner: "Wir investieren in rund 50 Unternehmen, die die besten Lösungen und Technologien zur CO2-Einsparung anbieten. Die meisten Unternehmen finden sich hier in den Bereichen Industriegüter, Technologie sowie erneuerbare Stromversorger und haben eine kleine bis mittelgroße Marktkapitalisierung. Zurzeit berücksichtigt etwa ein Drittel des Fondsportfolios Hersteller sowie Produzenten von erneuerbaren Energien. Wir behalten dieses Gewicht bei, da wir überzeugt sind, dass der tiefere Ölpreis nur einen marginalen Effekt auf die Gewinnaussichten dieser Unternehmen hat. Weltweit werden lediglich zwei Prozent des Stroms aus Öl produziert - somit sollte der negative Effekt auf die Unternehmensgewinne minimal sein. Viel wichtiger für eine gedeihliche Entwicklung sind hier der Zugang zu günstigem Kapital sowie ein gutes regulatorisches Umfeld. Beide Faktoren wirken zurzeit unterstützend."

Fondsbeispiele:
Privatanleger  Währung     ISIN  Ausschüttung
Swisscanto (LU) Equity Fund Global          
Climate Invest B
 EUR  LU0275317336    thesaurierend
Institutionelle Anleger      
Swisscanto (LU) Equity Fund Global
Climate Invest J
 EUR  LU0275317682  thesaurierend


Tech-Dinos und Internet-Giganten

Mit Technologie-Aktien lässt sich derzeit wieder richtig viel Geld verdienen. Seit Ende 2014 gehören Technologie-Werte zu den großen Gewinnern, der Nasdaq-Composite-Index nahm alte Rekordmarken ins Visier und immer mehr der wertvollsten Unternehmen der Welt stammen aus dem Techsektor. Apple, Google, Amazon schreiten vorweg, ebnen der technologischen Evolution den Weg. Facebook, Twitter, Linkedin sind Geschöpfe des Netzes – und werden als Schöpfer der Netze gesehen und gefeiert. Jeder auf seinem Gebiet.

Die technologische Evolution schreitet schnell voran, Geschäftsmodelle kommen und gehen, was möglich ist, wird ausprobiert. Hunderte, Tausende kleine Start-Ups weltweit sammeln Milliarden von Investoren ein, die genau jetzt an genau diese Idee glauben – und reich werden, wenn es klappt. Die Evolution der Branche braucht diese Innovationsschmieden, Geld verdient wird aber noch woanders.

Für Investoren sind es drei Segmente, die interessant anzusehen sind: die kleinen, jungen, gerade erst börsennotierten Unternehmen, die hohen Gewinn bei hohem Risiko bieten. Dann die etablierten Giganten des Netzes. Aber nicht zuletzt die Dinos der Branche, die seit vielen Jahren am Markt sind, sich mehrfach häuteten und weiter voran gehen.

Investitionen in das erste Segment sind am besten über Fonds oder Vermögensverwaltungen möglich, mit denen sich das Risiko streuen und vor allem die Herkulesaufgabe des Screenings und der Auswahl der Titel in professionelle Hände abgeben lässt.

Für das zweite Segment bieten sich die Internet-Giganten an: Facebook, Alphabet/Google, Amazon, aber auch Apple, Twitter oder Linkedin. Vor allem das Business-Netzwerk Linkedin hat in den vergangenen Monaten gezeigt, dass es noch Nachholpotenzial hat – und will es konsequent nutzen. Apple verkauft und verkauft und verkauft, die Marktdominanz nimmt angesichts der schleppenden Verkäufe beim Rivalen Samsung eher noch zu. Und Amazon hat es tatsächlich geschafft, die Börse mit Zahlen positiv zu überraschen. Vielleicht setzt Amazon-Chef Jeff Bezos jetzt doch einmal darauf, Aktionäre zufrieden zu stellen statt alles verdiente Geld wieder in neue Geschäfte zu stecken.

Und dann sind da noch die Dinos der Branche: Microsoft, Oracle, IBM. Alle drei sind durchaus mehr als nur einen Blick wert. Sie haben die Strukturen geschaffen, auf denen die Internet-Giganten fußen. Sie kennen das Geschäft sein Jahren und Jahrzehnten – und sie verdienen wieder Geld. Tot waren sie nie, die Dinos. Heute sind sie lebendiger als manch frisch anmutendes Start-Up und könnten zu den Überraschungen der Börse werden.


Autor: Uwe Zimmer, Vorstand der Vermögensverwaltung Meridio AG
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Endlich zufrieden und selbstbewusst: den inneren Kritiker ruhigstellen!

Aussagen wie diese sind Ausdruck einer höflichen Bescheidenheit, als solche Geschmackssache und nicht grundsätzlich schlecht. Jedoch wird daraus ein Miesepeter, Bedenkenträger, Besserwisser und echter Blockierer – ein Hemmschuh für jeglichen Erfolg! – in exakt dem Moment, in dem wir uns das ständig selbst einreden.

Man muss kein Psychologe sein um zu wissen, dass durch permanentes Schlechtreden, Kleinmachen und dem draus resultierenden geringen Selbstbewusstsein die Motivation fürs „Bäume ausreißen“ abhanden geht. Wir verlieren unseren Mut, unseren Gestaltungswillen, unsere Risikofreudigkeit und unseren inneren Antrieb. Was will man auf diese Weise denn groß erreichen?

Keine Frage: So ein innerer Kritiker ist teuer. Können und wollen Sie ihn sich leisten?

Wer dies mit Ja beantwortet, der trete bitte hervor. Für alle anderen stellt sich die Frage, wie man eigentlich erkennt, dass der eigene innere Kritiker alle vernünftigen Proportionen sprengt und zu einem kleinen „Monster“ herangewachsen ist? Ganz einfach, beantworten Sie sich doch mal diese Fragen:
  • Denken Sie an sich und Ihre Arbeit, so sind Sie nie entspannt und zufrieden?
  • Nach Erfolgen freuen Sie sich nicht?
  • Sie sind nach errungenen Erfolgen nicht von Stolz erfüllt?
  • Sind Sie unzufrieden mit sich selbst und Ihrer Leistung, selbst wenn Sie viel in Ihren Job investieren?
  • Sie können kein Lob anderer stehen lassen, ohne dies zu relativieren?
  • Versagensängste sind Ihr ständiger Begleiter?
  • Sie sind durchsetzungsschwach?
  • Sie entschuldigen sich sofort für alles?
  • Kritik haut Sie aus der Bahn?
  • Beim leisesten Einwand geben Sie sofort nach?
  • Fällt es Ihnen schwer, andere um etwas zu bitten?
  • Kritik zu äußern verursacht Unbehagen in Ihnen?
  • Ihre treuen Weggefährten: Lust- und Kraftlosigkeit?
  • Sie haben immer ein schlechtes Gewissen?
Wenn Sie mich fragen: So eine innere Haltung ist nicht nur erfolgsverhindernd, sie macht auch schlicht und einfach keinen Spaß. Freude, Optimismus, Spaß und Erfolg – alles weg, weil eine innere Stimme den Dauernörgler mimt? Schluss damit!

Zwar sind sich Psychologen weitgehend einig, dass man den inneren Kritiker nicht gänzlich ausschalten kann, ist er doch einfach ein Teil von uns. Aber das Kommando muss er deshalb auch nicht gleich übernehmen. Um das innere „Monster“ auf Normalmaß zu schrumpfen, beantworten Sie sich am besten die folgenden Fragen:

Wer hat einen Nutzen von der ständigen Nörgelei?

Meines Erachtens die wirksamste aller Hinterfragungen. Denn die Antwort ist klar: Ihre Konkurrenz! Ihnen selbst nützt das ständige Kleinreden der eigenen Leistung gar nichts. In einem Wort: Null!

Das allein ist doch schon Grund und Motivation genug, den inneren Kritiker so klein wie möglich zu halten! Dieser verschafft Ihnen weder neue Aufträge, noch eine Beförderung und erst recht keinen Umsatz. Der innerer Kritiker kann nur eine Richtung wirken: Ihr Konkurrent bekommt den Auftrag, erhält die Beförderung oder macht den Umsatz.

Oder im alten Vertriebs-Jargon ausgedrückt: Keinen Erfolg haben Sie schon – wenn Sie auf den inneren Kritiker hören!

Ist ein permanenter Vergleich mit anderen eigentlich fair?

Es gibt immer einen Kompetenteren, Jüngeren, Besseren, Wortgewandteren, Erfolgreicheren, Aussichtsreicheren ... zumindest glauben wir das gerne, wenn der hauseigene Dauernörgler am Werk ist. Das Schlimme daran ist, dass der innere Kritiker uns immer nur dann mir anderen vergleicht, wenn die andere Person klar im Vorteil ist. Dass Sie vielleicht auf einem anderen Feld weit mehr Kompetenzen mitbringen als die Vergleichsperson – geschenkt! Gäbe es ja nichts zu Nörgeln.

Einfach bleiben lassen! Auch wenn es platt klingen mag: Den Blick auf sich selbst richten! Ich bin ich – und ich hab auch was drauf! Dieser Satz gilt für jeden von uns.

Was nörgelt mein innerer Kritiker eigentlich konkret?

Wissen Sie es? Falls nicht: Wie wollen Sie Ihren Feind bekämpfen, wenn Sie ihn gar nicht kennen? Schreiben Sie die selbst geübte Kritik einfach mal über den Zeitraum von einer Woche wortwörtlich auf. Zum Beispiel Miesmacherfloskeln wie diese:
  • Das wird doch eh nichts.
  • Wenn es so einfach wäre, würde es ja jeder machen.
  • Das hätten die Kollegen auch geschafft.
  • Hat aber mal wieder ganz schön lange gedauert.
  • Und, und, und ...
Anschließend können Sie sich ganz bewusst und konkret mit den Einflüsterungen Ihres inneren Kritikers auseinandersetzen – und die richtigen Antworten finden! Hat er Unrecht? Sehr gut, dann haben Sie Schwarz auf Weiß, dass Sie auf diesen ungebetenen Einflüsterer nicht länger hören müssen. Ist hier und da ein Fünkchen Wahrheit dran? Auch gut! Jetzt haben Sie Schwarz auf Weiß, in welchen Punkten Sie an sich arbeiten müssen, denn nobody´s perfect. Vergessen Sie aber nicht, auch Ihre erwiesenen Stärken und Kompetenzen aufs Papier zu bringen!

Unter dem Strich steht jedenfalls eines: ein Stück mehr gesundes Selbstvertrauen und eine wesentlich positivere Herangehensweise an die Herausforderungen des (Berufs-) Lebens.

Jeder von uns hat tagtäglich mit Problemstellungen und Herausforderungen zu kämpfen. Das ist schon hart genug. Muss man sich durch überzogene Selbstkritik das Leben noch schwerer machen? Aber nicht doch! Zeit, den inneren Kritiker auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Was ist Ihnen lieber: Einen Dauernörgler im eigenen Kopf oder mehr Spaß, Freude, Optimismus und Erfolg? Sie haben die Wahl.

Mit willensstarken Grüßen,

Ihr Jörg Laubrinus

Jörg Laubrinus ist Vertriebscoach und Geschäftsführer der Mission Freiheit GmbH
www.dervertriebscoach.de

Weltwirtschaft hängt am Notenbank-Tropf

Die Erholung an den Kapitalmärkten ist wieder ins Stocken geraten. Lohnt sich eine vorsichtigere Positionierung für den traditionell schwierigen Herbst? In der Tat mehren sich von der Konjunkturseite die Warnsignale. Vor allem die Wachstumslokomotive China schwächelt. Besorgniserregend ist weniger die scharfe Aktienmarktkorrektur als vielmehr die anhaltende Schwäche in der Industrie. Mit 47,8 hat der Markit-Einkaufsmanagerindex im Juli ein neues Zweijahrestief erreicht.

Die geringe Dynamik in China und die Einigung im Atomstreit mit dem Iran haben die Rohstoffpreise erneut unter Druck gesetzt. Eine schnelle Trendwende ist nicht in Sicht. Für Länder wie Brasilien und Russland wird der Weg aus der tiefen Rezession noch schwerer. Mit Ausnahme Indiens drohen daher zahlreichen Emerging Markets weitere schmerzhafte Wachstumsrevisionen.

Sinkende Konjunkturprognosen
Auch in den USA legte die Wirtschaft gerade einmal um 1,5 Prozent im ersten Halbjahr zu. Ein fester Dollar und eine schwächere Weltwirtschaft haben die Stimmung der Industrie im Juli weiter eingetrübt. Euroland befindet sich hingegen trotz der Probleme in Griechenland auf dem erwarteten Erholungspfad. Eine expansive Europäische Zentralbank und der schwache Euro lassen für 2015 ein Wachstum von 1,5 Prozent nach wie vor realistisch erscheinen.

Trotz dieses konjunkturellen Lichtblicks dürften zahlreiche Prognosen für die Weltwirtschaft erneut zu hoch sein. Die Rücknahme der Schätzung von 3,5 auf 3,3 Prozent durch den Internationalen Währungsfonds wird nicht die letzte sein. Bereits mit dieser Erwartung könnte die Weltwirtschaft 2015 nur den geringsten Zuwachs seit dem Rezessionsjahr 2009 erreichen. Für 2016 deutet sich allenfalls eine leichte Beschleunigung an. Die schwache konjunkturelle Lage lässt keinen Zweifel daran, dass die Weltwirtschaft auf den Tropf der expansiven Geldpolitik angewiesen ist. Ein Ende der Niedrigzinspolitik ist daher weder in Euroland noch in Japan noch in den anderen asiatischen Volkswirtschaften in Sicht. Auch in den USA gibt es nur wenige Gründe für eine Zinsanhebung.

Die Löhne stiegen trotz niedriger Arbeitslosigkeit zuletzt nur um rund zwei Prozent. Die Notenbank Fed hat jedoch deutlich gemacht, dass der Ausstieg aus der Nullzinspolitik noch 2015 gelingen soll. Auch wenn eine Normalisierung der Zinsstruktur wünschenswert wäre, birgt ein solcher Schritt Risiken. Neben den Schwellenländermärkten könnte der US-Aktienmarkt verschnupft reagieren. Schließlich lassen die ambitionierte Bewertung (Kurs-Gewinn-Verhältnis von 18) und allenfalls stagnierende Gewinne kaum Raum für negative Überraschungen.

Vorsichtigere Aktienpositionierung
Mit dem Näherrücken des US-Zinsentscheids scheint daher eine etwas vorsichtigere Positionierung angezeigt. Das verbesserte Kursniveau sollte zu einem Abbau auf eine neutrale Aktienpositionierung genutzt werden. An unseren Favoritenmärkten Europa, Japan und Asien halten wir aber weiter fest. Hier stimmen die Rahmendaten aus expansiver Geldpolitik, steigenden Unternehmensgewinnen und noch moderater Bewertung. Eine mögliche Korrektur an der Wall Street dürfte aber auch an ihnen nicht spurlos vorbeigehen.


Autor: Christian Heger, Chief Investment Officer bei HSBC Global Asset Management (Deutschland)
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Hat China gerade den Yuan überschwemmt?

Neben der übertriebenen Intensität, dem starken US-Dollar in den letzten Jahren gefolgt zu sein, gebe es zwei Gründe, warum China diesen Schritt gewählt habe.

„Erstens, China engagiert sich schon lange dafür, die Wechselkurspolitik zu liberalisieren, um den Yuan bei globalen Finanztransaktionen mit Handelspartner wesentlich stärker zu nutzen", sagt John J. Hardy, Devisenexperte bei der Saxo Bank.

China sehe dabei die Aufnahme des Yuan in den Korb der Sonderziehungsrechte (SZR) als Schlüsselelement, um weitere Fortschritte bezüglich der stärkeren Nutzung des Yuans zu erlangen – und die damit einhergehende finanzielle und politische Macht. Der IWF hingegen habe den Mangel von marktbestimmten Schwankungen als eines der Haupteinwände hinsichtlich der Aufnahme des Yuan in den SZR-Korb genannt. Es werde jedoch noch in diesem Jahr diesbezüglich eine Entscheidung getroffen. „Auf längere Sicht spiegelt Chinas Schachzug, den Yuan in den SZR-Korb integrieren zu wollen, den Willen wider, die eigene Währung zu einer der wichtigsten Reservewährungen der Welt zu erschaffen“, so Hardy.

„Der zweite Grund für eine Yuan-Abwertung ist, dass Chinas Wirtschaft eindeutig unter einer Schwächephase leidet. Nach einer Zeit verschärfter Währungsstärke will China jetzt auch ein Stück vom Kuchen der globalen Währungskriege abhaben", betont Hardy.
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China – graduelle Veränderungen, große Verunsicherung

Zumindest der Zeitpunkt der Währungsabwertung war überraschend. Allerdings liegt dies in gewisser Weise auch in der Natur der Sache, wenn eine Währung nicht frei handelt. China hat den Anspruch, die eigene Währung zu einer bedeutenden Handelswährung weltweit zu etablieren, schon länger formuliert und ein freierer Handel der Währung ist dafür von Bedeutung. Dennoch leitete sich daraus nicht zwingend eine derartige Abwertung zu diesem Zeitpunkt ab.

Wie geht es mit der Währung weiter? Die Antwortet lautet: In graduellen Schritten in Abhängigkeit von der Stärke des US-Dollars und der Höhe der chinesischen Exportüberschüsse. China befindet sich bekanntlich in einem Transformationsprozess der Wirtschaft. Das bisherige Wachstum basierte primär auf Investitionen in Bau- und Infrastrukturprojekten sowie einem starken Export, der auf günstiger Produktion beruht. Nunmehr soll die Wirtschaft stärker vom Export höher wertiger Produkte leben. Dafür sollen die Löhne und der Lebensstandard steigen. Dies soll maßgeblich dazu führen, dass die Konsumausgaben steigen und sich die Wirtschaft zunehmend zu einer Dienstleistungsgesellschaft entwickelt. Leider bedeuten steigende Löhne aber auch einen Rückgang in der Wettbewerbsfähigkeit. Zudem war die Bindung des Renminbi an den US-Dollar zuletzt wenig hilfreich, weil dieser stark aufgewertet hat. Somit wurde auch die chinesische Währung teurer. Für China bleiben Exporte aber ein wichtiger Eckpfeiler der Wirtschaft. Da gleichzeitig Lohnwachstum und Beschäftigung wichtige Bestandteile des Transformationsprozesses der Wirtschaft sind, gibt es hier keinen Spielraum. Stattdessen gibt es die Möglichkeit, die Zinsen weiter zu senken und eine expansive Geldpolitik einzuschlagen oder die Währung abzuwerten. Klar ist dabei, dass (1) eine kleine Abwertung von 1,9 % keinen großen Unterschied macht und (2) es sich somit eher um eine Trendwende handeln sollte. Die Währung ist neben der Geld- und Fiskalpolitik ein Baustein. Abgesehen vom Timing, sollte der Schritt die Märkte eigentlich nicht komplett überrascht haben, weil er nachvollziehbar ist.

Warum sind die Auswirkungen an den Märkten so groß? China ist weltweit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und zwei Sorgen bestimmen die Märkte: (1) Die schwächelnde chinesische Wirtschaft in Verbindung mit einer etwas schwächeren Währung vermindert die Export- und Gewinnchancen von Unternehmen, für die China ein wichtiger Absatzmarkt ist. (2) Wenn China weiter abwertet, könnte damit auch Deflation, d. h. Preisdruck, exportiert werden. Dieser könnte das Wachstum weltweit belasten. Folgerichtig gingen die Renditen für US-Staatsanleihen zurück.

Ist die Marktreaktion berechtigt? Die Antwort lautet nein. An dieser Stelle sei allerdings klar gesagt, was wir bereits mehrfach in der Vergangenheit betont haben: China wird in Zukunft langsamer wachsen müssen und steht in der Tat vor großen Herausforderungen. Die zunehmenden Überraschungen in der chinesischen Finanzpolitik zeigen auch, dass die Souveränität der Führung aus der Vergangenheit gebrochen ist. Dennoch sind alle Probleme und erkannt und benannt. Lediglich ergeben sich daraus nicht automatisch leichte oder schnelle Lösungen. Ein langer Weg mit vielen Entscheidungen – begleitet von gelegentlichen Fehlentscheidungen – steht bevor. Das bedeutet aber nicht, dass China vor Chaos oder totaler Stagnation steht. Es gibt immer noch sehr viele Möglichkeiten in dem Land sinnvoll zu investieren und vor allem auch zu reformieren. Auch das viel zitierte Wachstum der Mittelschicht sollte weitergehen, wenn auch langsamer. Damit bleibt China auf lange Sicht ein wichtiger Absatzmarkt, der lediglich an Wettbewerbsintensität zunimmt.

Großer Aktienmarktrückgang oder Kaufgelegenheit? Letztlich hat die Währungsabwertung den Blick der Märkte auf ein Risiko gelenkt, das eigentlich bekannt sein sollte. Kurzfristig ist es dennoch schwer einzuschätzen, wie lange die Verunsicherung an den Märkten anhält. Einerseits wird dieses Jahr eine Zinserhöhung in den USA erwartet und anderseits zeigten die Wirtschaftsdaten aus den USA zuletzt zwar in die richtige Richtung, lagen teilweise aber unter den Erwartungen. Weitere schlechte Nachrichten aus einem so wichtigen Land wie China kamen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Dennoch muss mit etwas Abstand festgestellt werden, dass sich die US-Wirtschaft weiter solide entwickelt und die Eurozone ebenfalls weiter auf dem Weg der Erholung ist. Ferner könnten im zweiten Halbjahr auch die bisher ergriffenen geldpolitischen Maßnahmen in China zyklisch stabilisierend wirken. Weil gleichzeitig der erste Zinserhöhungsschritt in den USA schon sehr lange angekündigt und erwartet wird, sollten gute Wirtschaftsdaten an der Börse nunmehr positiv aufgenommen werden. Ohne ein exaktes Timing wagen zu wollen, so halten wir den deutlichen Marktrückgang eher für eine Kaufgelegenheit.

Welche Anlageklassen sind interessant? Wir halten an unserer positiven Einschätzung für europäische Aktien fest. Mit Blick auf die kommenden Monate könnten aber auch Schwellenländerinvestments wieder interessanter werden. Schwellenländeranleihen und –Aktien waren in diesem Jahr schlechte Investments. Zum einen belastete die anstehende Zinswende in den USA. Zum anderen gab es viele schlechte Nachrichten aus wichtigen Ländern wie China, Brasilien und Russland. Etliche kleinere Schwellenländer wie z. B. Puerto Rico, Venezuela oder die Ukraine sorgten ebenfalls immer wieder für negative Schlagzeilen. Dafür sollten die Spreads (Risikoprämien) bei Schwellenländeranleihen die Risiken allerdings zunehmend besser vergüten. Im Aktienbereich profitiert Indien maßgeblich von fallenden Rohstoffpreisen und ist ein Kaufkandidat. Wer an langfristiges Wachstum glaubt, sollte auch nicht vergessen, dass inflationäre Anlagen am günstigsten zu kaufen sind, wenn es deflationäre Sorgen gibt. Hier scheint aber zugegeben keine große Eile geboten.

Bei Meritum Capital bleiben wir unserer strategischen Allokation treu und gehen den Weg der kleinen antizyklischen Schritte.


Autor: Jan Meister, Geschäftsführer Meritum Capital Managers GmbH

Bayer ist Vermögensverwalters Liebling

Im Juli waren Bayer, Allianz und Biogen die meistgehandelten Aktien der Vermögensverwalter auf wikifolio.com (Abb. 1). Bei allen wikifolio-Tradern lagen dagegen K+S, Apple und Daimler vorn (Abb. 2). In beiden Gruppen wurden die Top-3-Werte mehrheitlich gekauft. In allen publizierten wikifolios hatte K+S einen leichten Kaufüberhang von 54 Prozent. Bei den Vermögensverwaltern überwogen bei Bayer die Käufe mit 60 Prozent.

Abb. 1

Abb. 2

Exemplarisch für den Kauf von Bayer-Aktien steht die Begründung der Vermögensverwaltung Pruschke & Kalm für ihren Ende Juni aufgebauten Bestand: „Die Holding-Gesellschaft des Bayer Konzerns mit Schwerpunkt Chemie und pharmazeutische Industrie verschlankt sich und verkauft das Geschäft mit Blutzuckermessgeräten. Weiterhin steht die Kunststoffsparte zum Verkauf. Die Tatsache, dass die Preise für Agrochemikalien in Europa und den USA stabil sind, bewerten wir positiv. Da der Wert nun etwas von den Höchstständen abgebaut hat, steigen wir mit einer ersten Position ein.“ Im breit diversifizierten wikifolio „Wellvest“ nimmt Bayer einen Anteil von rund einem Prozent ein.

Mit sechs Prozent liegt der Anteil der Bayer-Aktie im wikifolio der Schweizer Vermögensverwaltung PR1ME Aquila Partners deutlich höher. Sie hat ihre Position im Juli geringfügig aufgestockt: „Mit der Bayer Aktie sind wir mit knapp zehn Prozent im Plus. Griechenland sei Dank werden die Börsen volatil bleiben. Wir glauben nicht, dass der DAX unter 10'800 Punkte fallen wird und haben heute Bayer nachgekauft“, kommentierten die Finanzmarkt-Experten Anfang Juli.

Reger gehandelt wurde die Bayer-Aktie von der Premium Asset Management Wolfgang Zillich. Im Juli wurde der Bestand zunächst aufgestockt, um in der zweiten Monatshälfte den Großteil zu verkaufen und Gewinne von durchschnittlich 3,3 Prozent zu realisieren.

Für Eigentümer Wolfgang Zillich liegt es nahe, seine Strategien interessierten Anlegern offen zu legen: „Im Zeitalter von Internet und sozialen Medien wird die Transparenz auch bei der Geldanlage immer wichtiger und unverzichtbar. Mit wikifolio.com wird die Verknüpfung von Transparenz und Geldanlage ideal hergestellt“, begründet er sein Handeln auf der Social-Trading-Plattform.

Seit Herbst 2013 stellen auch institutionelle Finanzmarktexperten ihre Handelsstrategien auf wikifolio.com einem breiten Anlegerpublikum zur Verfügung. Bereits mehr als fünf Prozent der deutschen Vermögensverwalter nutzen die Transparenz der Plattform um neue Kundengruppen zu erreichen. Sie haben bislang 67 wikifolios veröffentlicht. 78 Prozent der von Vermögensverwaltern in investierbaren wikifolios geführten Strategien haben 2014 einen höheren Ertrag erzielt als die Benchmark (DAX).


Autor: Andreas Kern ist Gründer und CEO der wikifolio Financial Technologies AG

Börseneinbruch in China

Anleger, die von der Dynamik dieser Märkte profitieren, sich aber vor allzu hohen Kursschwankungen schützen wollen, finden in defensiven Aktien aus dem Healthcare-Bereich eine solide Anlagealternative. Die Lacuna AG aus Regensburg bietet als einziger Anbieter in Europa einen Aktienfonds mit Fokus auf den asiatisch-pazifischen Gesundheitsmarkt an.

Die chinesischen Börsen haben vor kurzem den stärksten Kurseinbruch der letzten Jahre erlebt. Binnen kurzer Zeit rutschten die Kurse um mehr als 30 Prozent ins Minus. Selbst die groß angelegten Gegenmaßnahmen der chinesischen Regierung konnten den Preisverfall nicht nachhaltig stoppen. Die chinesischen Börsen scheinen nach Jahren des schnellen Wachstums überhitzt und überbewertet zu sein, ein Problem, welches sie mit den anderen Emerging Markets in Südostasien teilen. „Die derzeitigen Turbulenzen werden das Wachstum der Emerging Markets sicherlich nicht aufhalten, auch wenn bei einigen Unternehmen noch Kurskorrekturen anstehen könnten“, erläutert Ingo Grabowsky, Vertriebsdirektor und Prokurist der Lacuna AG. Für Anleger, die trotz der schwierigen Lage weiter von der Dynamik der Emerging Markets profitieren wollen, lohnt sich ein Blick in Nischenbereiche, wie dem Gesundheitswesen. Die Aktien aus diesem Ressort konnten den allgemeinen Kurseinbruch bisher weitgehend unbeschadet überstehen.

Healthcare-Aktien als stabiler Anker in der Krise

Gerade in der jüngsten instabilen Marktphase hat der asiatische Healthcare-Bereich seinen defensiven Charakter erneut unter Beweis gestellt. Während der MSCI All Country Asia im zweiten Quartal 2015 um 3,1 Prozent an Wert verlor, konnte der auf Gesundheitstitel spezialisierte Fonds Lacuna – Adamant Asia Pacific Health im gleichen Zeitraum mit 2,1 Prozent sogar einen leichten Anstieg verbuchen. Seit Jahresbeginn konnte der Fonds damit seinen Wert um über 30 Prozent steigern. Dass der asiatische Healthcare-Markt grundsätzlich robuster gegenüber Kursschwankungen ist, liegt vor allem an den mit der Verwestlichung der asiatischen Lebensweise einhergehenden Problemen. Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Übergewicht sind auf dem Vormarsch, aber auch die beginnende Überalterung der Gesellschaft macht einen weiteren Ausbau der Gesundheitssysteme unumgänglich. „Im asiatischen Gesundheitsmarkt steckt noch ein enormes Wachstumspotential. Deshalb erwarten wir, trotz der jüngsten Turbulenzen, weiterhin, dass die chinesische Gesundheitsindustrie jährlich um etwa 13 Prozent wachsen wird“, kommentiert Grabowsky die derzeitige Situation.

Aktives Portfoliomanagement als Schlüssel zum Erfolg der Lacuna

Die herausragende Performance des Lacuna – Adamant Asia Pacific Health kann auch auf die langjährige Expertise des Fondsmanagers zurückgeführt werden. Seit mehr als 15 Jahren ist die Lacuna bereits mit Investmentfonds am Markt, die in Aktien der weltweit wachsenden Gesundheitsbranche investieren. In puncto Research und Portfoliomanagement setzt sie dabei auf die Healthcare-Experten der Bellevue Asset Management. Das Management-Team besteht aus Fachspezialisten mit langjähriger Erfahrung in der Gesundheitsindustrie, im Portfoliomanagement und in der Analyse von Unternehmen und Markttrends. Gerade das aktive Portfoliomanagement der Lacuna hat sich in der Krise ausgezahlt: „Unser Fonds konnte während des Börsensturzes sogar ein Kurswachstum verbuchen und nun versuchen wir auch den wieder einsetzenden Aufschwung der asiatischen Märkte voll abzuschöpfen“, verdeutlicht Grabowsky weiter.
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