tober_claudia.jpg

FNG-Nachhaltigkeitsprofile: Mehr als nur Orientierung im Nachhaltigkeits-Dschungel

(fw/ah) Die Orientierungshilfe deckt damit rund ein Drittel der in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Vertrieb zugelassenen nachhaltigen Publikumsfonds ab.

Die FNG-Nachhaltigkeitsprofile fassen auf zwei DIN A4-Seiten Informationen zum Fonds, seinem Nachhaltigkeitsansatz, zur verwendeten Analyseform, zu Transparenz-Kriterien, zum Thema Engagement und den drei Kernbereichen der Nachhaltigkeit – Umwelt, Soziales und Gute Unternehmensführung – zusammen.

„Mit der Marke 100 ist ein wichtiger Meilenstein erreicht", erklärt FNG-Geschäftsführerin Claudia Tober. „Wir konnten eine ausgesprochen positive Resonanz sowohl bei Finanzberatern und Verbrauchern, als auch in den Medien und der Politik feststellen." Beispielsweise hat die Fachpublikation Ökotest auf Basis der FNG-Nachhaltigkeitsprofile einen ausführlichen Vergleich nachhaltiger Finanzprodukte vorgenommen. Daneben haben die Verbraucherminister der Länder am 14. September 2012 das FNG-Nachhaltigkeitsprofil und den Transparenz Kodex von Eurosif als „Grundlagen bezüglich eines Kriterien-Katalogs" für ein aus ihrer Sicht zu schaffendes bundesweites Qualitätssiegel für nachhaltige Finanzprodukte genannt.
Fotolia_42930288_Subscription_XL.jpg

Investoren wieder in Lauerstellung?

(fw/ah) Der UBS Investor Sentiment Index misst die Höhe der Caps, die Anleger beim Kauf von UBS Discount-Zertifikaten auf den DAX gewählt haben und vergleicht diese Werte mit dem jeweiligen Stand des deutschen Aktienindex. Erreicht der DAX am Laufzeitende den Cap oder liegt sogar darüber, erzielen die Inhaber der Discount-Zertifikate die maximal mögliche Rendite. Liegt der Cap weit unterhalb des DAX, zeigt dies, dass Investoren größere Kursrückgänge erwarten. Die Höhe des gewählten Caps ist daher ein Indikator für den Optimismus der Anleger. Der UBS Investor Sentiment Index spiegelt also die Risikobereitschaft der Anleger wider.

„Das zunehmende Sicherheitsbedürfnis der Anleger im Monatsverlauf spiegelt die Entwick-lung des DAX im Mai wider. Während der DAX-Kurs bis Mitte Mai stieg, unterlag er gegen Ende relativ starken Schwankungen, auf die Anleger zurückhaltender reagierten", sagt Marcel Langer, Director bei UBS. „Dennoch sind die Unterschiede zur Stimmung der Anleger im April nicht gravierend, das Sentiment der Anleger war grundsätzlich optimistisch."


www.ubs.com
Fotolia_42137263_Subscription_XL.jpg

IVG Immobilien nicht mehr im SDAX

(fw/ah) Die überschuldete Bonner IVG Immobilien AG ist jetzt nicht mehr im Kleinwerteindex SDAX vertreten. Auch die Constantin Medien AG muss sich aus dieser Listung verabschieden. Im größeren MDAX gibt es folgende Neuigkeiten: Die Aktie der LEG Immobilien AG wird aufgenommen. Die Aktie von Hamburger Hafen & Logistik AG verlässt den Index und wird nun im SDAX gelistet sein.
Der nächste Termin für die planmäßige Überprüfung der Aktienindizes der Deutschen Börse ist der 04.09.2013.


www.dax-indices.com
Risikoneigung.jpg

Fisch AM: Markt der Unternehmensanleihen in den Emerging Markets wächst

"Die Attraktivität des Unternehmensanleihenmarkts aus den Schwellenländern bleibt damit intakt. Trotz der jüngsten Negativeinflüsse durch die Zinserhöhungen der zehn- und 30-jährigen US-Zinsen, die Kursrückgänge bei fast allen Anleihenklassen zur Folge hatten, ist die durchschnittliche Ablaufrendite der Unternehmensanleihen in Hartwährungen mit dem Rating 'Investment Grade' momentan bei über vier Prozent. Damit erfüllen diese Emerging Markets-Bonds eine wichtige Anforderung der Verzinsung, die zahlreiche Pensionskassen oder Versicherungen stellen, und dürften eine weiterhin hohe Nachfrage bei den Investoren erfahren. Solange keine markanten Zinserhöhungen erfolgen, sondern nur in langsamen Schritten, ist das Risiko der Kursverluste im Rahmen. Von der Inflationsseite droht eine noch überschaubare Gefahr, da Anleihen in Hartwährungen nur indirekt von nachhaltigen lokalen Zinsanstiegen betroffen sind", sagt Philipp Good, Senior Portfolio Manager bei Fisch Asset Management.
Platow_Mozer_Weltkugel.jpg

Ökoworld Ökovision Classic: Dreifach gut und langlebig!

(fw/ah) Am 02.05.1996 wurde der „nachhaltige Wohlfühlfonds „Ökoworld Ökovision Classic" aufgelegt. Investoren können seit 17 Jahren ihrem Geld „mit gutem Gefühl" eine Richtung geben. Für Gewinn mit Sinn, für Ökonomie mit Ökologie. Und ein gutes Gewissen. Ohne Atomkraft, ohne Militär, ohne Rüstung, ohne Erdöl, ohne Diskriminierung – so das Credo. Im Jahr 2012 stieg bei dem Öko-Klassiker Ökovision die Performancemarke über 20% und in der 3-Jahres-Betrachtung waren es an die 26%. Die Anlagestrategie basiert darauf, Werte zu erwerben, die sich besser entwickeln als der Gesamtmarkt. Auch Studien der Harvard Business School und des Center for Corporate Responsibility and Sustainability (CCRS) belegen, dass Anleger, die bei ihrer Aktienauswahl Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte berücksichtigen, keinen Renditenachteil gegenüber traditionellen Anlagen befürchten müssen. Gelungene Kombination aus Ökologie, Soziales und Rendite!


www.oekoworld.com
www.versiko.de
Lars_Koenig_Schroders.jpg

Schroders holt Verstärkung für institutionelle Kunden

(fw/ah) Der 35-Jährige war vor seinem Wechsel zu Schroders mehr als drei Jahre bei Citigroup Global Markets Deutschland in Frankfurt tätig. Dort war er Ansprechpartner für institutionelle Investoren in Deutschland und zudem auch verantwortlich für das Geschäft mit Pensionsfonds. Er betreute unter anderem das Thema Anleihen innerhalb der taktischen Portfolio-Steuerung. „Mit Lars König haben wir einen lösungsorientierten Vertriebsmitarbeiter mit umfangreicher Kenntnis von VAG-regulierten Kunden und großer Erfahrung in Renten-Management sowie im strukturierten Bereich gefunden, Seine Vertriebserfahrung bei institutionellen End-Investoren und seine Expertise bei Rentenprodukten und alternativen Investment-Lösungen wird uns dabei helfen, die Zusammenarbeit mit unseren Kunden weiter zu stärken und unseren Service weiter auszubauen", kommentiert Böhles.


www.schroders.de

„China – Übergang zu einem konsumorientierten Modell“

finanzwelt: Wie schätzen Sie die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Chinas momentan ein?
Chan: China hat in den letzten Jahrzehnten eine beachtliche wirtschaftliche Entwicklung hingelegt und ist heute die zweitgrößte Wirtschaft der Welt. Der beispiellose Erfolg Chinas, hunderte Millionen Menschen aus der Armut zu heben und die Schaffung einer immer wachsenden wohlhabenden Mittelschicht, legen das Fundament für weitere strukturelle Änderungen der Wirtschaft.
Dennoch stehen dem Land erhebliche Herausforderungen bevor. Grundsätzlich muss China seine Produktivität fördern, um der Mittelstandsfalle zu entkommen. Das bedeutet: steigende Urbanisierung, in der Wertschöpfungskette weg vom Billigproduzenten hin zur Qualitätsproduktion, eine weitere Öffnung der Finanzmärkte, um die Effizienz der Kapitalallokation zu verbessern, sowie Maßnahmen, um die Geschäftstätigkeiten zu vereinfachen. Die chinesische Regierung hat diese Herausforderungen erkannt und es gibt Anzeichen dafür, dass sich die neue Führung zu den notwendigen Strukturänderungen bekennt. In diesem Zusammenhang haben wir zum Beispiel schon Pläne für die Ankurbelung der Urbanisierung, eine Bewegung in Richtung Deregulierung der Kapitalmärkte und auch Regierungsunterstützung für „strategische" high-end Branchen gesehen.
Um Investitionen für die Mittelstandsunternehmen oder den Produktionsbereich attraktiv zu machen, möchte die Regierung die Umweltregulierungen für die Schwerindustrien verschärfen. Dies betrifft z.B. Zement- und Stahlfirmen. Mit dieser Maßnahme sollen Überkapazitäten ausgeglichen und die Kapitalrenditen im Produktionsbereich verbessert werden.
Chinas Wachstum hat sich von zweistelligen auf eine einstellige Rate pro Jahr verlangsamt, mit einem Ziel von 7,5% BIP-Wachstum in diesem Jahr. Die chinesische Regierung signalisiert, dass sie den Fokus statt auf ein Wachstum um jeden Preis lieber auf ein gleichmäßiges Wachstum legen möchte. Das sind gute Nachrichten.

finanzwelt: Gemäß dem 5-Jahres-Plan möchte die chinesische Führung den Binnenkonsum stärken. Inwieweit lässt sich dieses Ziel mittelfristig realisieren und welche konkreten Maßnahmen hat Peking hierzu schon unternommen?
Chan: Das Ziel der Regierung, den heimischen Konsum zu stärken, ist durchaus erreichbar, wird aber Zeit in Anspruch nehmen. Zurzeit hat die Regierung einen Fokus auf die Urbanisierung gelegt, die sie innerhalb der nächsten beiden Dekaden von 50% auf 70% steigern möchte. Realistischerweise müsste man aber die Pendler in die Städte aus der Gleichung streichen und dann liegt die Urbanisierungsrate eher bei 35% - derzeit unterliegen diese Wanderarbeiter Einschränkungen bei den städtischen Dienstleistungen, welche Regierungsplänen zufolge allmählich fallen sollen. Der städtische Konsum übersteigt den ländlichen bei weitem, und das alleine könnte dann den Effekt des Konsums auf das BIP-Wachstum erhöhen.
Die übliche Gehaltserhöhung beträgt in China pro Jahr zwischen zehn und zwölf Prozent, da die Regierung eine Umverteilung des Wohlstands von den staatlichen Unternehmen auf die Menschen anstrebt. Damit könnte der Inlandskonsum bis 2015 einen wesentlich höheren Beitrag zum chinesischen BIP leisten.

finanzwelt: Welche Branchen werden Ihrer Meinung nach in Zukunft profitieren?
Chan: Für diejenigen Branchen und Sektoren, die in Verbindung mit den strukturellen Veränderungsplänen der Regierung stehen, werden sich interessante Möglichkeiten ergeben – beispielsweise für Konsumaktien, die Gesundheitsbranche, bei Technologiefirmen und Luxusindustrie. Dies gilt speziell in den Sektoren der „Sieben Strategischen Branchen", wie sie im Fünfjahresplan beschrieben sind. Wir favorisieren weiterhin Unternehmen mit einem stabilen Umsatzwachstum und der Fähigkeit, ihre Gewinnspanne durch einen intelligenten Produktionsmix zu erhöhen. Beispielhaft kann hier die Automobilbranche genannt werden. Chinesische SUV Hersteller gewinnen in China weiterhin Marktanteile gegenüber den ausländischen Anbietern, wenn man ihre technologische Migration und Stärke in ihrem Tier-2-Vertriebsnetz betrachtet. Neben dem Automobilsektor finden wir angesichts der Unterstützung durch die Regierung alternative Energien wie Wind oder auch erneuerbare Energien interessant.

finanzwelt: Gibt es Risiken und Entwicklungen, denen Sie mit Skepsis begegnen?
Chan: China ist ein sogenannter „Emerging Market" und Investoren müssen sich der Risiken bewusst sein, die ein Investment in diese Märkte mit sich bringt. Es ist ganz wichtig, eine gründliche Due Diligence anzuwenden, wenn man in ein Unternehmen aus den Emerging Markets investieren möchte – genauso wie für jedes andere Unternehmen auch, in das ein Anleger investieren möchte. Chinesische Aktien reagieren sehr sensibel auf politische Entscheidungen – auch unter dem Gesichtspunkt, dass die meisten chinesischen Unternehmen noch immer unter staatlicher Kontrolle stehen, das betrifft z.B. Kontrollen über die Rohstoffpreise. Chinesische Unternehmen haben in den letzten zwei Jahren ihren Fremdkapitalanteil erhöht. Um für die Rückzahlung nicht einzig von den Banken abhängig zu sein, müssen sie ihre Profitabilität und ihre Cashflows verbessern. In einzelnen Branchen gibt es noch immer Überkapazitäten, z.B. in der Rohstoffindustrie. Hier ist es notwendig, dass die Regierung die Konzernbildung vorantreibt.


Das Interview führte Alexander Heftrich
Fotolia_40282456_Subscription_L.jpg

Robeco setzt auf US-Markt

Europäische und japanische Aktien seien dagegen weniger empfehlenswert, sagt er. Bei Aktien aus Nordamerika rät Robeco zu Papieren von Unternehmen aus defensiven Branchen. „Diese haben sich über ein und dreiMonate besser entwickelt als der Gesamtmarkt", so der Experte. Außerdem überzeugten die Unternehmen mit besseren Gewinnerwartungen als Firmen aus konjunkturabhängigeren Branchen.
Fotolia_38233833_Subscription_XXL.jpg

UBS Global AM: neuer ETF auf Rohstoffindex

Der UBS ETF CMCI Composite SF ermöglicht Investoren ein effizientes Engagement in die Anlageklasse Rohstoffe über einen breit diversifizierten und dynamischen Rohstoffindex, der sich aus verschiedenen Rohstoffsektoren zusammensetzt. Die Einzelrohstoffe werden im Index nach Konjunktur- und Liquiditätsdaten gewichtet. Dieser Gewichtungsansatz soll die globalen Konsummuster der einzelnen Rohstoffe widerspiegeln.
Fotolia_52517266_Subscription_XXL.jpg

MFS: Rigide Sparpolitik hilft nicht

Mit Ausnahme von Großbritannien habe Europa von der Austeritätspolitik genug. „Immer mehr Länder aus dem Euroraum bekommen zusätzliche Zeit, um ihre Haushaltsdefizite zurückzufahren", so Spector. „Das hat zur Folge, dass diese Länder immer öfter auf drastische Sparmaßnahmen verzichten." Als Konsequenz der aktuellen Probleme werden die Notenbanken in aller Welt die Geldpolitik weiter lockern, erwartet der MFS-Portfoliomanager. Der deutliche Rückgang der Rohstoffpreise könne bedeuten, dass die Geldpolitik noch expansiver werden muss.

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe.

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Nur notwendige Cookie zulassen:
    Nur Cookies von dieser Webseite.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück