631e38ce7d83700b.fotolia_29570136_subscription_xxl_fertig.jpg

Swisscanto sieht Chancen bei Hochzinsanleihen

(fw/ah) "In turbulenten Marktsituationen, wie wir sie in diesem Jahr immer wieder erlebten, geraten auch High-Yield-Anleihen vorübergehend unter Druck. Denn was die Aktienmärkte bewegt, wirkt sich auch auf die Kurse dieser Anleihen aus. Fundamental, also unabhängig von kurzfristigen, oftmals durch Spekulationen entstehenden Marktbewegungen, präsentiert sich die Lage auf dem Markt für Hochzinsanleihen jedoch solide. Nach wie vor ist die Quote der Ausfälle im gesamten Markt gering. In unseren bewusst vorsichtigen Schätzungen gehen wir von einer durch Unternehmenskonkurse bedingten Ausfallrate von vier Prozent für den globalen High-Yield-Markt im gesamten Jahr 2012 aus. Zum Vergleich: Die tatsächliche Ausfallrate lag in den vergangenen zwölf Monaten bei 2,6 Prozent." Ein weiteres Plus für Investoren ist die wachsende Quote besicherter Anleihen im gesamten High-Yield-Universum.

www.swisscanto.ch

www.swisscanto.de

Main First: Jetzt auch Asset Management in der Schweiz

(fw/kb) Die Bank unterhält bereits seit 2007 eine Niederlassung in Zürich, von der aus Schweizer Kunden bislang Brokerage mit Aktien-Research, Equity Sales und Sales Trading sowie Services angeboten wurden. Ab sofort sollen die Aktivitäten um Asset Management erweitert werden, wofür bereits die ersten Fondsmanager-Teams gewonnen werden konnten. Die Mitarbeiterzahl in Zürich ist auf 30 gewachsen und soll weiter ausgebaut werden.

Die Main First Group ist ein Finanzdienstleistungsunternehmen und bietet Institutional Brokerage, Asset Management und Corporate Advisory Services über Büros in Frankfurt am Main, London, Mailand, München, New York, Paris und Zürich an. Die Gruppe wurde im Jahre 2001 gegründet und beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 160 Mitarbeiter.

www.mainfirst.com

ae9b8790239a3a01.huerdenlauf_eines_pfeils.jpg

DWS: Dividendenfonds jenseits 10 Mrd. Marke

(fw/ah) Das entspricht etwa einem Drittel des Gesamtvolumens in globalen Dividendenstrategien in Europa. Damit ist die DWS klarer Dividenden-Marktführer. Allein 2012 sind den Fonds von Thomas Schüßler und seinem Team Netto-Mittel in Höhe von mehr als 2 Mrd. Euro zugeflossen. Die DWS hat die Dividendenfamilie in den vergangenen Jahren konsequent erweitert. Allen Fonds liegt der bewährte Investmentansatz zugrunde: Das Fondsmanagement setzt auf Aktien, die neben einer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite auch ein attraktives Dividendenwachstum und eine angemessene Ausschüttungsquote aufweisen. 2008 wurde mit DWS Invest Emerging Markets Top Dividend Plus der erste global anlegende Schwellenländer-Dividendenfonds in Europa aufgelegt. Zuletzt kamen regional ausgerichtete Strategien mit Fokus auf Europa, Asien und die USA hinzu. Abgerundet wird die Palette durch Fonds, bei denen der Dividendenansatz zu Absicherungszwecken mit Schreibestrategien wie "Covered Call Writing" kombiniert oder das volatilitätsreduzierende DWS Trend- und Risiko-Control System (TRC) angewendet wird. Mit TRC lässt sich das Aktienmarktrisiko in einem Fonds anhand von Indikatoren steuern.

www.dws.de

26eccc5369fc9102.seminar.jpg

14. Investmentkonferenz Petersberger Treffen

(fw/ah) "Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat uns in der Überzeugung bestärkt, dass spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um ein Plädoyer für die Aktien- bzw. Aktienfondsanlage zu halten", sagen die Organisatoren in ihrer offiziellen Einladung. Ständig schrumpfende Anlegerzahlen in Aktiendirekt- und Aktienfondsanlagen sowie nachhaltig enttäuschte Investoren sprechen hier eine deutliche Sprache. Es wird, wie es so schön heißt, mit den Füßen abgestimmt und wir alle merken die schmerzhaften Folgen. Dies ist umso unverständlicher, als gerade in den letzten Jahren ein immer größerer Fokus auf das Thema "Sachwerte" als optimale Anlageform gerichtet wird, um den Gefahren zum Beispiel der Staatsschuldenkrisen unserer westlichen Industrienationen erfolgreich (oder gar überhaupt) zu begegnen. Es ist erstaunlich, wie die Beliebtheit von Immobilienanlagen und Rohstoffinvestments - im speziellen Gold - zugenommen hat, ohne deren Risiken zu bedenken; aber das ist Stoff für ein anderes Plädoyer".

Zahlreiche Referenten international tätiger Häuser sind an diesem Termin vor Ort und legen dar, warum die Aktie als Assetklasse Rückenwind verdient.

finanzwelt ist Medienpartner dieser Veranstaltung!

http://www.drescher-cie.de/phocadownload/petersbergertreffen/pt2012/petersberger-treffen-2012.pdf

ae053518f25571cc.gross_und_klein.jpg

Deka: Thomas Kling folgt auf Thomas Christian Schulz

(fw/ah) Kling folgt auf Thomas Christian Schulz, der nach 13 Jahren erfolgreicher Tätigkeit die DekaBank zum 31.12.2012 verlässt. Der Diplom-Volkswirt Thomas Kling ist seit mehr als 17 Jahren für die DekaBank tätig. Nach Stationen als Trainee und Kreditreferent bei der Berliner Bank AG, zeichnete Kling ab 1991 als Gruppenleiter für das Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank in Frankfurt verantwortlich, bevor er 1995 zur DekaBank wechselte. Im Konzern brachte er kontinuierlich, zunächst als Leiter des Kre-ditsekretariats Immobilien- und Projektfinanzierung, später als stellvertreten-der Leiter des Bereichs Kredit-Risikomanagement unter Thomas Christian Schulz, seine umfassenden Fach- und Führungskenntnisse ein. Seit 2007 verantwortet Kling das Immobilienfinanzierungsgeschäft für den asiatischen Raum. Diese Position soll schnellstmöglich wiederbesetzt werden.

www.deka.de

0b0d2e33d804c518.fotolia_14680246_subscription_xl_fertig.jpg

Neuer Fonds von Henderson Global Investors

(fw/kb) Der Fonds soll mindestens 70 Prozent seines Nettovermögens in auf Euro bzw. Pfund Sterling lautende Unternehmensanleihen aus der Sub-Investment-Grade-Kategorie mit einem Rating von BB oder niedriger anlegen. Verwaltet wird der Fonds von Stephen Thariyan, Head of Credit und Chris Bullock. Gemeinsam managen sie bereits den "Henderson Horizon Euro Corporate Bond Fund" (ISIN LU0451950314).

Henderson Global Investors, eine hundertprozentige Tochter der Henderson Group, verwaltet nach eigenen Angaben ein Anlagevermögen von über 78,6 Milliarden Euro.

www.henderson.com

3f12ddfc11b7d5b8.pendel_und_geld.jpg

Dexia AM: Deflation bleibt ein zentrales Thema

(fw/ah) "Außer in den USA ist die Konjunktur seit Ende 2011 überall rückläufig - die Euroraum-Wirtschaft ist zuletzt sogar geschrumpft. Der weltweite Abschwung ist aber nur zum Teil auf die Verschärfung der Euroraumkrise zurückzuführen. Im Grunde genommen spiegelt er wider, wie schwer es der Wirtschaft fällt, wieder Fahrt aufzunehmen. Die Industrieländer haben Wachstumsprobleme, weil ihre Binnennachfrage aufgrund des Schuldenabbaus im öffentlichen wie im privaten Sektor noch einige Jahre schwach sein wird. Die Emerging Markets müssen lernen, auch dann zu wachsen, wenn sie sich nicht mehr wie bisher auf die Industrieländer verlassen können. Die notwendige Wachstumsverlagerung dürfte ein langsamer Prozess sein. 2013 wird die Konjunktur in den Emerging Markets vermutlich nur allmählich wieder anziehen und den reiferen Märkten daher auch nur wenig Unterstützung bieten. Vor diesem Hintergrund dürfte die Geldpolitik der Industrieländer-Notenbanken expansiv bleiben. Falls nötig werden sie wohl weitere Quantitative-Easing-Programme auflegen, zumal eine Verlängerung ihrer Bilanzen im aktuellen Umfeld nicht zu einer höheren Inflation führt.

Das US-Bruttoinlandsprodukt wächst noch immer um 2 Prozent. Der Schuldenabbau im privaten Sektor trägt erste Früchte und es gibt Zeichen für eine Erholung bei den Kreditaufnahmen durch Privathaushalte, obwohl die Kreditbedingungen noch immer streng sind. Wichtiger noch ist, dass der Wohnimmobilienmarkt wieder anzieht. Die Zahl der Baubeginne steigt rasch, und die Hauspreise fallen nicht mehr. Die Haushalte sparen, doch gleichzeitig dürfte der Konsum parallel zu den Löhnen anziehen. Dennoch steht die Erholung nach wie vor auf tönernen Füßen: Das weltweit rückläufige Wachstum belastet die Exporte und auch die Ausrüstungsinvestitionen sind in den letzten Monaten gefährlich zurückgegangen. Hinzu kommt, dass die Stundenlöhne trotz des einigermaßen kontinuierlichen Beschäftigungswachstums nur schwach zugelegt haben, so dass sich der Zuwachs der Arbeitseinkommen in Grenzen hält. Vor diesem Hintergrund ist es nach Einschätzung des Chefvolkswirts von Dexia Asset Management, Anton Brender, "von entscheidender Bedeutung, dass die wiedergewählte US-Regierung einen Kompromiss zustande bringt, um das drohende Fiscal Cliff abzuwenden. Nur dann dürfte das Wachstum auch 2013 nahe 2 Prozent liegen."

Im Euroraum sind die Verbraucher auch drei Jahre nach Beginn der Erholung eher zurückhaltend, insbesondere in den Peripherieländern. Während der Hang zum Sparen in den Kernländern etwas nachgelassen hat, ist der Trend in den Peripherieländern ungebrochen. Zuletzt führten die staatlichen Sparmaßnahmen zwar zu Leistungsbilanzverbesserungen, doch angesichts der eher schwachen Weltkonjunktur war dies nur um den Preis niedriger Importe und einer geringeren Binnennachfrage möglich. In den Peripherieländern wirken die enorm hohen Staatsausgabenmultiplikatoren einem raschen Ausgleich der Staatshaushalte entgegen. Das Anleihenkaufprogramm der EZB (OMT) im Spätsommer brachte die Wende im Umgang mit der Krise. Florence Pisani, Volkswirtin bei Dexia Asset Management, ist der Meinung, dass "die Krise nicht unter Kontrolle zu bringen ist, solange die Wirtschaft schrumpft." Was das betrifft, sind die jüngsten Indikatoren nicht besonders ermutigend. Die Schwäche des Arbeitsmarkts belastet den Konsum und es wird immer weniger in Sachkapital investiert. Lediglich die Exporte in Länder außerhalb des Euroraums bieten noch etwas Unterstützung. "In einem solchen Umfeld dürfte das Wachstum 2013 bestenfalls stagnieren. Das größte Risiko besteht darin, dass einige wichtige Euroraumländer wie Italien oder sogar Frankreich in die Austeritätsfalle tappen könnten. Dies ist trotz der jetzt etwas flexibleren Sparpolitik nicht auszuschließen", so Florence Pisani abschließend.

www.dexia-am.com

6559f7ce5429f239.fotolia_33857468_subscription_l_fertig.jpg

HSBC: Indien ist auf dem richtigen Weg

(fw/ah) "Im Haushaltsjahr bis März 2013 rechnen wir mit einem unter der Konsensschätzung von 6 Prozent liegenden Haushaltsdefizit. Indien hat sich einer aggressiven Haushaltskonsolidierung verschrieben: Bis 2017 soll das Staatsdefizit auf drei Prozent des BIP reduziert werden. Die Regierung möchte verschiedene Subventionen kürzen. Durch direkte Barauszahlungen anhand von Identifikationsnummern (Unique Identity Number, UID) sowie eine gezieltere Auswahl der Empfänger sollen Sozialleistungen zudem effektiver verteilt werden. Indiens hohes Haushaltsdefizit ist auf die Ausgaben für Subventionen und verschiedene Sozialleistungen der Regierung zurückzuführen. In Schwellenländern sind hohe Haushaltsdefizite nicht unüblich. Unserer Ansicht nach ist die Regierung wieder auf dem richtigen Kurs, und eine Wiederaufnahme von Infrastrukturprojekten wird zeigen, dass das Haushaltsdefizit zur Entwicklung des Humankapitals eingesetzt wird. Dies sollte ab 2013 für Wachstumsimpulse sorgen. Wenn die Wachstumserwartungen der Anleger wieder zunehmen, werden sie auch die Aussichten für die Staatsfinanzen und die Währung wieder positiver bewerten. Eine stärkere Währung kann einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Subventionen für importierte Rohstoffe (Öl und Düngemittel) leisten."

http://www.assetmanagement.hsbc.com/de

aaf05a43c484ae26.udo_kroener.jpg

DDV: Ruhiges Jahresendgeschäft mit Zertifikaten

(fw/ah) Demnach ging das Umsatzvolumen um 22,0 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro zurück. Hauptursache für den Umsatzrück
gang war die geringe Zahl von Handelstagen. Das Handelsvolumen der Anlagezertifikate verringerte sich um 21,6 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro. Der Anteil der Anlagezertifikate am Gesamtvolumen nahm von 63,3 Prozent auf 63,7 Prozent leicht zu. Im Dezember wurden 133.194 Anlagezertifikate und Hebelprodukte neu gelistet. An den Börsen in Frankfurt und Stuttgart stand Investoren somit eine Produktpalette von 400.894 Anlagezertifikaten und 518.502 Hebelprodukten zur Verfügung.

www.derivateverband.de

3d2faa3bf6faf73f.etf_anlageklasse.jpg

Johannes Führ AM: Aktienquoten über 50 Prozent sind heikel

(fw/ah) "Das Wirtschaftswachstum in Europa ist gering, auch in den USA und Japan liegen die Erwartungen bei rund zwei Prozent. Diese Länder und Regionen kämpfen mit ihrer hohen Staatsverschuldung und haben noch einige Hausaufgaben zu bewältigen. China wird dieses Jahr voraussichtlich 7 bis 8 Prozent Wachstum generieren. Auch Südamerika entwickelt sich wieder besser: Das im Dezember 2012 geschlossene Freihandelsabkommen zwischen der EU, Kolumbien und Peru wird weitere Impulse für die Region bringen. Es gibt also Regionen, in denen der Anleger gesundes Wachstum vorfindet. Zusätzlich hat Nordamerika aus unserer Sicht großes wirtschaftliches Potenzial. Erstens gibt es deutliche Anzeichen für eine Besserung am Häusermarkt, welcher für die konsumgetriebene US-Wirtschaft von erheblicher Bedeutung ist. Zweitens könnte die neue US-Energiepolitik mit neuen Erdgas- und Erdöl-Förderungstechniken zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und neuer Wettbewerbsfähigkeit der Schwerindustrie führen. Aufgrund der Zinsentwicklung haben Aktien zurzeit ein attraktives Rendite-Risikoprofil. Auch nach der starken Performance der vergangenen Monate gibt es noch viele interessante Titel mit attraktiver Bewertung. Allerdings wird die Entwicklung der Aktienmärkte im Jahr 2013 stark von der europäischen Staatschuldenkrise und der US-amerikanischen Haushaltssituation beeinflusst. Falls die Politik die richtigen Entscheidungen trifft, sind ein wirtschaftlicher Aufschwung in den USA und auch in Teilen Europas, und damit verbunden weiter steigende Aktienkurse, durchaus vorstellbar. Der Anfang der Berichtssaison sieht bereits vielversprechend aus. Wir reden hier jedoch lediglich von einer erhöhten Aktienquote. Qualitativ hochwertige Unternehmens- und Staatsanleihen haben weiterhin einen festen Stellenwert im Portfolio. Aktienquoten von 50-60 Prozent, wie sie zurzeit oft propagiert werden, haben für uns nichts mit einem gesunden Rendite-Risikoprofil zu tun. Dafür gibt es zu viele offensichtliche Risiken.

Unser Basisszenario besteht weiterhin aus niedrigen Zinsen und der Bereitstellung von hoher Liquidität durch die Zentralbanken, sowohl in Europa, in den USA, in Japan und auch in China. Die begonnenen Reformen der hochverschuldeten Länder müssen weiter fortgesetzt werden. Dabei spielen in Europa die weitere Entwicklung in Frankreich, die Wahlen in Italien sowie die nächste Haushaltsdebatte bezüglich der Fiskalklippe in den USA wichtige Schlüsselrollen."

www.johannes-fuehr.de

2,212FansGefällt mir