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Dividenden von US-Technologieunternehmen steigen

(fw/kb) Dies zeigt nach Ansicht von Peter Vanderlee, Portfoliomanager bei Clear Bridge Advisors, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Legg Mason, die wachsende Bedeutung dieses Sektors für Anleger. Laut Vanderlee schütteten noch im Juli 2002 lediglich 17,9 Prozent der im "S&P 500" enthaltenen Technologieunternehmen Dividenden aus. Bis Ende 2011 habe sich diese Zahl auf 53,5 Prozent erhöht. Vanderlee zufolge dürften weitere Unternehmen folgen. "Der Trend steigenden Dividendenzahlungen sollte sich weiter fortsetzen", erwartet er.

Legg Mason ist eine globale Investmentmanagementgesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von 638 Milliarden US-Dollar.

www.leggmason.de

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AllianzGI setzt auf Infrastrukturinvestments

(fw/ah) Damit reagiere das Haus auf das wachsende Kundeninteresse an Anlageformen, die stabile Cash-Flows mit attraktiven und unkorrelierten risiko-adjustierten Erträgen erwirtschaften. anmerkt. Das Team soll sich insbesondere mit Investitionen in Erneuerbaren Energien befassen. Das Team wird von Armin Sandhövel geleitet, der seit mehr als fünf Jahren CEO von Allianz Climate Solutions (ACS) ist. Zukünftig wird er als Chief Investment Officer (CIO) Renewable Energies / Infrastructure Equity in Erscheinung treten.

www.allianzglobalinvestors.de

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MFS: Zentralbanken als Machtakteure

(fw/ah) "In den letzten Wochen haben sowohl die Fed als auch die Europäische Zentralbank (EZB) erklärt, die Konjunktur in unbegrenztem Umfang zu stützen. Die Investoren haben gejubelt. Bereits in den letzten Jahren war die Geldpolitik der Fed sehr expansiv, aber jetzt scheint sie keine Grenzen mehr zu kennen. Als ob es nicht reicht, die Federal Funds Rate bis 2015 bei Null zu halten, ging sie mit QE3 noch einen Schritt weiter. Ben Bernanke erklärte, bis zum Jahresende noch mehr Wertpapiere zu kaufen und so die Zentralbankbilanz noch weiter zu verlängern.

Ohne jeden Präzedenzfall ist, dass die Fed QE3 von der Arbeitsmarktentwicklung abhängig macht. Die Notenbank hat faktisch zugesagt, so lange weitere Wertpapiere zu kaufen, bis die Arbeitslosenquote von zurzeit gut 8 % merklich gefallen ist. Weil die Geldpolitik bekanntermaßen erst mit einer langen Verzögerung wirkt, ist eine Verlängerung des Programms auch über das Jahresende 2012 hinaus so gut wie sicher. Die Fed nimmt also einen Teil ihres doppelten Mandats, für Vollbeschäftigung zu sorgen, wichtiger als den anderen, die Sicherstellung der Preisstabilität. Da überrascht es nicht, dass die Inflationserwartungen für die kommenden zehn Jahre gemessen an den Renditen inflationsindexierter Anleihen gestiegen sind. Kurzfristig halten wir das Inflationsrisiko für gering, doch haben wir volles Verständnis dafür, wenn Investoren aufgrund der enormen Geldmengenexpansion langfristig zumindest ein Mindestmaß an Inflationsschutz wünschen. Das Wirtschaftswachstum dürfte QE3 hingegen kaum voranbringen. So ist es eben in Zeiten des Schuldenabbaus.

Auch die EZB hat unbegrenzte Hilfen zugesagt. Sie hat erklärt, die Rentenmärkte von Problemländern wie Spanien und Italien bei Bedarf zu stützen. Die sogenannten Outright Monetary Transactions (OMTs) der EZB setzen aber voraus, dass ein Land Hilfen aus dem europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) erhält. Dieser ist jetzt offiziell in Kraft getreten, nachdem das Bundesverfassungsgericht grünes Licht gegeben hat. Die Hilfen sind aber an Bedingungen gebunden, etwa weitere Sparmaßnahmen, und gehen mit einem gewissen Verlust an staatlicher Souveränität einher. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass auch die japanische Notenbank ihre Geldpolitik völlig unerwartet weiter gelockert hat, sind die koordinierten Liquiditätsmaßnahmen der Notenbanken unserer Ansicht nach in der Tat ohne Beispiel. So lange die Inflation nicht weltweit zunimmt, scheint ein weiterer Anstieg der Kurse von Aktien und anderen risikobehafteten Wertpapieren das wahrscheinlichste Szenario.

Aber ist es das wirklich? Die Extremrisiken sind zwar etwas zurückgegangen, die Weltwirtschaft erholt sich jedoch keineswegs in einem normalen Tempo. Dies liegt zum einen an den zum Teil drastischen Austeritätsprogrammen, einem klassischen deflationären Schock. Er wird das Wachstum weiter bremsen. Sowohl in Europa als auch in den USA wird die Fiskalpolitik auch 2013 kontraktiv sein, wenn auch in unterschiedlichem Maße. Hinzu kommt, dass das Weltwirtschaftswachstum trotz einzelner guter Nachrichten (wie den weltweit überraschend guten Konjunkturdaten, der Erholung des amerikanischen Wohnimmobilienmarktes und den guten Unternehmensbilanzen) weiter zurückgeht und die Kapazitätsauslastung nach wie vor alles andere als hoch ist. Die USA müssen sich noch immer mit einem Wachstum von kaum mehr als 2 % begnügen, Europa bleibt in der Rezession und in den Emerging Markets Ländern lässt die Konjunktur nach.

Mit den Maßnahmen der EZB gewinnt man zwar Zeit, doch müssen am Ende die Politiker eine Lösung für die Krise finden. Der Rückgang der spanischen Renditen nach der Erklärung der EZB macht einen offiziellen Hilfsantrag zwar weniger drängend, aber am Ende wird Spanien um ein umfassendes Rettungspaket nicht herumkommen. Besser wäre es vermutlich bereits jetzt Hilfen zu beantragen. Aber damit ist nicht zu rechnen. Vielleicht muss es erst wieder zu Marktturbulenzen kommen, damit sich das Land endlich bewegt.

www.mfs.com

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Fidelity: Portfoliolösung SAM geht an den Start

(fw/ah) Über eine vollständig integrierte Software deckt SAM die Beratung, den Aufbau und das Management des Investments, die Depotverwaltung, die Dokumentation und das Reporting ab. Damit hilft SAM Beratern, die stetig steigenden Anforderungen von Regulierungsbehörden und Anlegern zu erfüllen, gab Fidelity zur Begründung des neuen Tools an. Zugleich wird die Geldanlage transparent und erlebbar, passt in puncto Risiko, Alter und Anlageziel, ist breit diversifiziert und unabhängig. SAM steht für Systematisches Anlage-Management in drei Schritten: Zunächst werden der Anlagebedarf und die Risikoneigung des Anlegers analysiert und daraus die geeignete Anlagestrategie ermittelt. Dazu wählt SAM aus rund 8.000 Fonds von über 220 Anbietern die jeweils besten ihrer Anlageklasse aus. Die Zusammensetzung des Portfolios wird dann quartalsweise überprüft, Fonds wenn nötig ausgetauscht und die Vermögensallokation jährlich wieder an das ursprünglich gewählte Risikoprofil angepasst. Gegen Ende des Anlagezeitraums wird das Risiko durch Umschichtung in Geldmarktprodukte reduziert. Für diese Komplettlösung ist lediglich eine einmalige Dispositionsvollmacht des Anlegers notwendig.

"SAM ist vom Erstgespräch bis zum Ablaufmanagement die Antwort auf sich ändernde Rahmenbedingungen", sagt Christian Wrede, Vorsitzender der Geschäftsführung von Fidelity Worldwide Investment in Deutschland. "SAM bietet eine Differenzierungsmöglichkeit im Wettbewerb und ermöglicht eine langfristige Kundenbindung. Mit dieser Lösung eröffnen wir Beratern die Chance, mehr Zeit in die Beratung zu investieren, um zunehmend kritischere und anspruchsvollere Kunden für die Geldanlage zu begeistern und Vertrauen zurückzugewinnen. Mit SAM können Berater ihr Geschäftsmodell auf solide Beine stellen."

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.fidelity.de/samadvisor

finanzwelt-Vorschau: Diese Thematik und den Lösungsansatz aufgreifend berichtet finanzwelt in der Print-Ausgabe 01/2013

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Scope vergibt Awards

(fw/kb) In den insgesamt 22 Einzelkategorien waren jeweils drei Investmentprodukte bzw. Unternehmen nominiert. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury waren die Kriterien Produktqualität, Transparenz, Kontinuität, Innovationskraft und strategischer Weitblick.

In der Kategorie Equity Funds gewann Allianz Global Investors, bei den Bond Funds Deka Investment und bei den Wealth Management Funds Flossbach von Storch. Den Ehrenpreis erhielt der Wirtschaftsökonom Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, der "als unermüdlicher Streiter für ein finanziell stabiles Deutschland" geehrt wurde.

www.scope.de

East Capital: Nachzügler Russland hat Potenzial

"Es gibt wahrscheinlich nicht den einen Grund dafür, aber die größte Verantwortung trägt wohl die Regierung", sagt Marcus Svedberg, Chefvolkswirt des schwedischen Vermögensverwalters. Die allgemeine Wahrnehmung Russlands sei sehr stark durch die westliche Presse geprägt, die eine Verschlechterung der Lage seit Putins Wiederwahl ausgemacht habe. "Wir stimmen zu, dass Russland ein großes Regierungsproblem hat. Dass die Lage aber doppelt so schlimm sein soll wie in anderen Schwellenländern, was der aktuelle Bewertungsabschlag der Märket symbolisiert, können wir nicht erkennen", sagt Svedberg.

Russland habe im Gegensatz zu anderen BRIC-Staaten ein robustes Wachstum, hervorragende Staatsfinanzen und eine große und weiter wachsende Mittelschicht. "Wir glauben, dass sich die Dinge ändern - langsam und nicht immer linear, aber dennoch ändern sie sich", sagt Svedberg. Es gebe in letzter Zeit einige Entwicklungen, die diese Annahme stützen. Die WTO-Mitgliedschaft werde die Wirtschaft stimulieren und gleichzeitig die Reputation verbessern, da sich Russland nun an die gleichen Regeln halten muss wie alle anderen. Die Währungspolitik habe sich schon stark geändert, außerdem werden gerade neue Haushaltsregeln implementiert, die dabei helfen sollen die fiskale Abhängigkeit vom Ölpreis zu senken.

www.eastcapital.com

DAX – Wir knacken die 8.000er Marke

Die letzten Handelswochen sind deutlich von der EU Krise und der Haushaltsdebatte in den USA geprägt gewesen. Auch in 2013 werden diese Themen für die Entwicklung der Märkte maßgeblich sein. Das Zinsumfeld und damit die Renditechancen werden niedrig bleiben. Bei Investoren besteht Nachholbedarf, besonders bei denen die sich bisher von den Märkten ferngehalten haben. Wenn man nun in den USA das Schlimmste verhindern kann (Fiskal Klippe), steht einem Kursziel von 8000 Punkten nichts mehr im Wege.

Ganz überstanden ist die Eurokrise noch immer nicht, aber die Lage scheint sich zu stabilisieren: Sparreformen wurden 2012 umgesetzt und die Anlagerenditen sind gefallen. Mit Bezug auf die Regierungskrise in Italien, sind Rücksetzer aber möglich, weitere Krisen hätten natürlich kumulative Wirkungen. In den USA ist die Frage entscheidend, ob die Demokraten einen Schritt auf die Republikaner zugehen. Hier werden Zeitpunkt und Ausmaß entscheidend sein. Weiterer Risikofaktor dürfte die nachlassende Konjunktur sein. Allerdings setzt man hier wieder auf die Nachfrage aus China, Indien und der Türkei.

Um das Vertrauen in die Finanzmärkte wiederherzustellen, hat die Politik einen Maßnahmenkatalog erstellt. Hierunter fällt auch Basel III. Banken müssen dann mehr Eigenkapital hinterlegen. Es wird maßgeblich an der Umsetzung und dem Willen der Politik liegen in einem Wahljahr bereits vor der eigentlichen Wahlperiode deutliche Impulse zu setzen.

Bankaktien bleiben insgesamt gewagt, da die Lage einzelner Häuser zu unterschiedlich ist: Hier ist es schwierig für die Branchen übergreifende Bewegungen im Markt zu formulieren. In jedem Fall dürften mit den höheren Kapitalquoten aber Eigenkaptalrenditen > 20 % der Vergangenheit angehören. Außerdem könnten die neuen Eigenkapitalregeln zu einem Wettbewerbsnachteil gegenüber den amerikanischen Banken führen.

Ganz anders hingegen sieht es in der Automobilindustrie aus. Hier rechnet man mit einem stabilen Zuwachs von 5 % in den USA und rund 6% in China. Insbesondere die deutschen Hersteller können hier profitieren, da die Nachfrage nach der deutschen Premiumklasse weiter steigt.

Das Hintergrundgespräch führte Alexander Heftrich

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Schroders: Europa haftet Makel der Schuldenproblematik an

(fw/ah) Gleichzeitig suchen sie aber vor allem Sicherheit auf den Heimatmärkten. Wie aus dem fünften Schroders Investmentbarometer hervorgeht, ist Europa derzeit für 40 Prozent aller deutschen Anleger die Region mit dem höchsten Risiko und liegt damit vor allen übrigen Regionen und Ländern (Russland: 24%, USA: 24%, Asien: 11%, Deutschland: 3%). So wurden auch die derzeitigen Anlagen in Europa im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent verringert.

Der britische Vermögensverwalter hat auch ermittelt, wo die sicheren Häfen für die einzelnen Anlageklassen in der Währungsunion gesucht werden. Das Ergebnis erscheint widersprüchlich zu dem hohen Risiko, welches Europa als Anlageregion zugesprochen wird. Denn trotz der Krise und der damit verbundenen Sorgen sind für viele Anleger Immobilien, Unternehmensanleihen und Aktien aus Europa der Fels in der Brandung: 32 Prozent halten europäische Immobilien für besonders sicher. Europäische Aktien werden von 21 Prozent der Befragten als sicherer Hafen genannt und auch bei Unternehmensanleihen erhält Europa die meisten Stimmen (17%). Lediglich bei der Assetklasse Staatsanleihen liegt Skandinavien (19%) vorne. Das Sicherheitsbedürfnis und damit auch die stärkere Vorliebe für Deutschland als Anlageregion sind offenbar mit der Sorge um die Eurokrise gestiegen. Deutschland ist mit einem Anteil von 80 Prozent die Hauptanlageregion. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von neun Prozent. Und auch bei der zukünftigen Investitionsplanung steht Deutschland im Fokus. 59 Prozent planen dort in den nächsten 24 Monaten ganz sicher anzulegen.

www.schroders.de

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Legg Mason: Raus aus Anleihen, rein in Aktien

(fw/ah) "In der Dekade 1997-2007 entfielen auf US-Aktienfonds rund 53 Prozent der angelegten Gelder in Fonds. Auf US-Kommunalanleihen und amerikanische steuerpflichtige Anleihen entfielen zusammengerechnet aber nur 15 Prozent. Ende November 2012 sieht dieser Anlagemix ganz anders aus - nur 45,5 Prozent in US-Aktienfonds aber 26,5 Prozent in Anleihen. Während viele Anleger auf der Suche nach Rendite bereits ans obere Ende des Risikospektrums bei Anleihen gegangen sind, erscheint eine Umschichtung in Richtung Aktien der nächste natürliche Schritt zu sein. Mit Renditen auf den heutigen Niveaus ist es nicht verwunderlich, dass eine Kapitalwertsteigerung dieses Jahr schwieriger sein wird, als in der Vergangenheit. Sogar Verluste in einigen Sektoren sind nicht auszuschließen, wenn die Renditen auf niedrigstem Niveau sind und Zinsen wieder ansteigen.

"Dies bedeutet keineswegs, dass Anleger aus Anleihen flüchten sollten, aber es deutet auf einen Aufschwung bei US-Aktien hin, wenn die Zinsen leicht ansteigen und Anleihenpreise fallen", kommentiert Klaus Dahmann, Head of Sales für Deutschland und Österreich.

www.leggmason.de

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