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Fidelity: Fed-Entscheid zielt genau auf das Kernproblem

(fw/ah) "Wieder einmal hat die Fed die EZB überboten - dieses Mal mit einem schlagkräftigen, zeitlich unbegrenzten Lockerungsprogramm, das genau auf das Kernproblem zielt: Immobilienfinanzierung. Wenn Europa eine Erkältung hat, holen die USA gleich die Antibiotika hervor. Ben Bernankes Strategie, an die er sich strikt hält: Leite aggressive Lockerungsmaßnahmen ein, ändere nicht den Kurs und führe die Lockerungen konsequent bis weit in die Erholungsphase hinein fort.

Die angekündigten Maßnahmen der Fed unterstützen meiner Meinung nach einen Investmentansatz, der US-Aktien gegenüber europäischen Aktien übergewichtet und auf den weltweiten Immobilienmarkt setzt. Was die Aktienmärkte insgesamt angeht, könnten wir eine Konsolidierungsphase sehen, wenn Investoren, die weitere Lockerungsmaßnahmen erwartet haben, verkaufen, um Gewinne mitzunehmen. Ich bin aber zuversichtlich, dass die Zentralbankaktionen einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung bewirken können. Sicher passiert das nicht über Nacht. In den nächsten Monaten können schwächere Wirtschaftsdaten noch zu einigen guten Kaufgelegenheiten führen."

www.fidelity.de

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Main First: Erster Fonds für Unternehmensanleihen

(fw/kb) Der "Main First Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced" (ISIN: LU 081 690 936 9) investiert in Unternehmensanleihen aus Volkswirtschaften in Lateinamerika, Osteuropa, Afrika und Asien. "Dieses Segment bietet nach unserer Überzeugung eine Kombination aus deutlich höherer Rendite bei gleichzeitig besseren - und sich weiter verbessernden - Fundamentaldaten, im Vergleich zu Titeln aus traditionellen Industriestaaten mit ähnlichen Charakteristika", sagte Fondsmanager Thomas Rutz, der den Fonds aus Zürich verwalten soll. Die Vertriebszulassung für Deutschland, Österreich, Schweiz und weitere Länder wurde bereits beantragt.

Die Main First Group ist ein Finanzdienstleistungsunternehmen und bietet Institutional Brokerage, Asset Management und Corporate Advisory Services über Büros in Frankfurt am Main, London, Mailand, München, New York, Paris und Zürich an. Die Gruppe wurde im Jahre 2001 gegründet und beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 160 Mitarbeiter.

www.mainfirst.com

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Pioneer: Europäische Dividendentitel weiter gefragt

(fw/ah) "In vielen wirtschaftlichen Bereichen halten sich die Krisenauswirkungen in Grenzen", erklärt Huber. Europäische Unternehmen seien vergleichsweise gut positioniert. Laut Huber liegt das auch daran, dass nach der Finanzkrise 2009 viele Unternehmen ihre Bilanzen aufgeräumt und zum Beispiel konsequent Forderungen beigetrieben hätten. Die finanzielle Ausstattung der Unternehmen hat sich deutlich verbessert. Mit Blick auf die Dividendenzahlungen im Jahr 2013 rechnet Huber mit einer stabilen beziehungsweise positiven Entwicklung. "Die Rahmen-bedingungen für die Dividendenzahlungen haben sich nicht grundlegend verändert", sagt Huber. Selbst wenn das extrem hohe Niveau der Dividendenzahlungen bei vielen Telekommunikationsanbietern nicht wieder erreicht werde, sei mit einer guten Entwicklung zu rechnen.

Huber begründet dies damit, dass zum Beispiel die Erlöse in diesem Bereich relativ unabhängig von konjunkturellen Entwicklungen sind. Und laut jüngster IWF-Prognose solle etwa Deutschlands und Frankreichs Wirtschaft immer noch wachsen. Aber auch Aktien aus den europäischen Krisenländern seien interessant. "In den Peripheriestaaten der EU gibt es Unternehmen, die einen Großteil ihres Umsatzes im Ausland erwirtschaften und nicht abhängig sind von der wirtschaftlichen Entwicklung im Heimatland", sagt Huber. "Mit dem Pioneer Funds - European Equity Target Income zielen wir darauf ab, für unsere Kunden möglichst hohe und wiederkehrende Ausschüttungen zu erwirtschaften", erklärt Huber. Deshalb nimmt der Experte vor allem Aktien von Unternehmen mit einer hohen Dividendenrendite oder einem hohen und nachhaltigen Dividenden-wachstumspotenzial ins Portfolio. Bei den Fundamentaldaten analysiert er unter anderem Gewinn-und-Verlust-Rechnung, Bilanz, Verbindlich keiten und Pensionsverpflichtungen.

www.pioneerinvestments.com

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Fidelity: Klarer Wahlausgang in den USA wünschenswert

(fw/ah) "Ganz gleich welcher Kandidat gewinnt, er muss als Erstes die sogenannte fiskalische Klippe umschiffen - also den nach aktueller Gesetzeslage drohenden toxischen Mix aus Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen abwenden. Wird das Problem nicht gelöst, droht neben den negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum auch eine erneute Herabstufung von US-Staatsanleihen durch die Rating-Agenturen. Gewinnt Romney, wird er die Steuerentlastungen der Ära Bush weiterführen und ein Programm zum Bürokratieabbau auflegen. Gleichzeitig wird er Steuern senken, um die Konjunktur anzukurbeln. Ein Sieg von Romney dürfte sich auf die Sektoren Verteidigung, Bildung, Tabak, inländische Energie sowie Banken positiv und auf den Häusermarkt und die Krankenversicherung negativ auswirken. Falls Obama mit deutlichem Abstand gewinnt, wird er ebenfalls die Bush-Steuerentlastungen verlängern, aber dabei die Steuern für vermögende Privatpersonen anheben. Auf Sektorebene würde sich ein solches Wahlergebnis günstig auf die Gesundheitsbranche auswirken. Für Luxuswaren und Tabak wäre sein Sieg schlecht.

Aus Sicht der Märkte geht es nicht nur darum, wer gewinnt. Mindestens so wichtig ist ein deutlicher Sieg, damit der Präsident sowohl den Senat als auch das Repräsentantenhaus kontrollieren kann. Gewinnt der Präsident nämlich nur über einen Teil des Kongresses die Kontrolle, könnte ein politisches Patt die dringend notwendige haushaltspolitische Einigung gefährden. Ein gespaltener Kongress würde daher an den Märkten als schlechtestes Ergebnis gewertet und die Stimmung am meisten trüben.

Das Rennen ist - trotz oder auch wegen Sandy - noch komplett offen. Kurzfristig hängt die Marktstimmung aber ohnehin am stärksten davon ab, mit welcher Mehrheit der neue Präsident gewinnt - nicht davon, wer es wird. Denn politischer Stillstand wäre das für die Wirtschaft schlimmste Ergebnis."

www.fidelity.de

Tipp: Die finanzwelt-Redaktion sprach hierzu in der Ausgabe 05/2012 mit Experten des Marktes, u.a. Dennis Nacken (AGI) und Nadine Brandt (JP Morgan)

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Aquila Capital verstärkt „Wholesale“-Team

(fw/kb) Zuvor war Lipfert bereits zwei Jahre für Aquila Capital im Vertrieb tätig. Unterstützt wird er von Pascale-Céline Cadix, die seit Februar Director Sales bei Aquila Capital ist. Neu im Team ist David Nolten, der vom Client Services des Unternehmens in den Vertrieb wechselte und dort als Manager Sales fungiert.

Aquila Capital ist auf alternative und nicht-traditionelle Investments spezialisiert. Das Unternehmen verwaltet nach eigenen Angaben Anlegergelder in Höhe von 4,1 Milliarden Euro.

www.aquila-capital.de

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UBS legt Standorte für Vermögensverwaltung zusammen

(fw/ah) Die Standorte Wiesbaden, Dortmund, Essen und Rosenheim sind dann in diesem Segment Geschichte. Vermögende Privatkunden in Deutschland werden damit ab dem kommenden Jahr von den übrigen Standorten Berlin, Bielefeld, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart aus betreut. Betroffen von den Maßnahmen seien 25 bis 30 Mitarbeiter, so die UBS.

www.ubs.com

Carmignac mit neuem Portfoliomanager

(fw/ah) In seiner neuen Funktion wird er das Management des internationalen Long/Short Aktienfonds Carmignac Market Neutral von Maxime Carmignac übernehmen, die in Bälde eine leitende Funktion bei Carmignac Gestion ausüben wird. Steenman wird genauso wie François-Joseph Furry, Manager des Carmignac Euro-Patrimoine, dem Team für alternative Strategien angehören.

Steenman ist Gesellschafter von Zadig Asset Management in London, wo er seit mehr als fünf Jahren tätig ist. Vor seiner Tätigkeit bei Zadig Asset Management war er Global Buy-Side Analyst bei LVMH-Groupe Arnault Family Office, einem bedeutenden französischen Family Office. Dort arbeitete er bereits mit François-Joseph Furry zusammen. Davor war er als Finanzanalyst in der Investment-Banking-Sparte von Morgan Stanley in London tätig. Steenman beendete 2004 sein Studium an der Ecole Polytechnique in Paris und hat einen Master in Finanzen der HEC School of Management in Paris.

www.carmignac.de

www.carmignac.com

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Jupiter AM: Inflationsgespenst bleibt

(fw/ah) "Inflation kann für Regierungen gut sein, denn durch sie verringert sich der reale Wert der Staatsverschuldung (wie es sich die Behörden wünschen). Aber sie senkt auch den Lebensstandard der Menschen, deren Einkommen nicht vor dem Anstieg der Inflation geschützt sind. Keynes nannte es die ‚Euthanasie des Rentiers‘. Sparer sollten sich nach Meinung von John Chatfeild-Roberts, CIO und Leiter des Jupiter Independent Funds Teams bei Jupiter Asset Management, keine Illusionen über die langfristigen Auswirkungen der Inflation auf den Zustand ihrer Finanzen machen. "Aus meiner Sicht trägt der Verbraucherpreisindex (der als Inflationsindikator verwendet wird) der Inflation, wie sie von vielen Personengruppen und speziell von Rentnern tatsächlich erlebt wird, nicht hinlänglich Rechnung. Kapitalanlagen, die einen gewissen Schutz vor Preissteigerungen bieten, stellen somit eine sinnvolle Maßnahme zur Absicherung dar. Große multinationale Unternehmen mit starken Bilanzen sind nicht mehr so günstig bewertet wie früher. Vor dem Hintergrund eines schwachen Weltwirtschaftswachstums sind sie aber weiterhin widerstandsfähig. Ihre Fähigkeit, in allen Konjunkturphasen steigende Dividenden zu bieten, macht sie für Anleger, die an langfristigen Einnahmen und Inflationsschutz interessiert sind, zu einer attraktiven Option."

Hinsichtlich der Aussichten für die Märkte in diesem Jahr erklärte Chatfeild-Roberts: "2012 entwickelte sich für die Finanzmärkte erheblich besser als zu Anfang angenommen”. "Zu verdanken ist dies vor allem dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, der angesichts steigender Renditen italienischer und spanischer Staatsanleihen im Juli erklärte, ‚alles Notwendige zu tun’, um die Eurozone vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Die Anleihen- und Aktienmärkte haben sich seitdem erholt. Auch deshalb, weil die USA - die nach wie vor Wachstumsmotor des Weltwirtschaftswachstums sind - Anzeichen einer Erholung erkennen ließen. "Es ist absolut möglich, dass die derzeitige Rally anhält, wenn man davon ausgeht, dass die EZB schwächere Volkswirtschaften weiter unterstützt und die USA ihren Erholungskurs fortsetzen. In der Realität aber hat sich gegenüber vor einem Jahr nur wenig geändert und die Märkte stehen weiterhin vor verschiedenen langfristigen Herausforderungen. Das Hauptproblem ist noch immer Europa. Die gemeinsame Währung wird nur dann funktionieren, wenn Deutschland bereit ist dafür zu bezahlen - und zwar für eine sehr lange Zeit. Aber wir unterschätzen nicht das Bestreben der europäischen Politiker, das ‚Projekt Europa‘ am Leben zu erhalten - koste es, was es wolle."

http://www.jupiteronline.com/

Source befördert fünf Mitarbeiter

(fw/ah) 2012 erreichte Source die zweithöchsten Zuflüsse und ist damit weniger als vier Jahre nach dem Markteintritt Europas sechstgrößter Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs).

Diesem Erfolg trägt Source jetzt mit fünf Beförderungen Rechnung:

· Ludovic Djebali: Beförderung zum Managing Director und Co-Head of Sales

· Stefan Garcia: Beförderung zum Managing Director und Co-Head of Sales

· Pierre Olivier Cohen: Beförderung zum Executive Director, Frankreich & Benelux Sales

· Fabrizio Palmucci: Beförderung zum Director, Fixed Income Specialist

· Jasmin Stoschek: Beförderung zur Associate, Marketing

Ted Hood, Chief Executive von Source, erklärt: "Finanzdienstleistungen im Allgemeinen und ETPs im Besonderen sind stark von Personen abhängige Geschäfte. Es kommt dabei entscheidend darauf an, die besten Ideen zu generieren und diese auch umsetzen zu können. Vor diesem Hintergrund sind die aktuellen Beförderungen mehr als verdient. Wir sind stolz auf das bei Source aufgebaute Team. Das rasante Wachstum ist der beste Beweis für den Einsatz und den Erfolg unserer Mitarbeiter."

www.source.info

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Saxo Bank: Rohstoffpreise auf Talfahrt

(fw/ah) Während der breit aufgestellte Dow-Jones UBS Rohstoffindex im Mai um mehr als 9 Prozent an Wert verloren habe, sei der energielastige S&P GSCI um 13 Prozent nach unten gerutscht. "Nach unten gezogen haben diesen Index vor allem WTI und Brent. Seit ihren Höchstpreisen fielen beide Sorten um mehr als 20 Prozent. Hier ist jetzt sogar schon von einem Bärenmarkt die Rede", so der Saxo Bank Experte. Der Fokus der Aufmerksamkeit verschiebe sich zusehends von geopolitischen Risiken hin zu einer rückläufigen Nachfrage. Obwohl Goldanleger seit Wochen über angeschlagene Märkte klagten, hätten Edelmetalle im Mai die beste relative Performance hingelegt. "Investoren haben Gold also noch nicht als sicheren Hafen abgeschrieben. In Euro hat Gold sogar einen leichten Gewinn verzeichnet", erklärt Hansen.

www.saxobank.com

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