Nun auch Nachranganleihen verfügbar

HANSAINVEST steigt in das Geschäft mit Nachranganleihen ein. Das Portfolio wird vor allem aus Industrietiteln bestehen. Mit dem Anfang Dezember 2016 neu aufgelegten HANSArenten Spezial können sich Privatanleger und institutionelle Investoren bei HANSAINVEST nun auch an...
Goldpreisentwicklung.jpg

Glänzt Gold wieder?

(fw/ah) Grundlage dieser optimistischen Annahme ist eine Umfrage im Auftrag des Börseninformationsdiensts Bloomberg. 15 befragte Analysten erwarten für die aktuelle Woche steigende Goldnotierungen, zwei gehen von fallenden Preisen aus und vier vertreten eine neutrale Meinung. Damit ist der Anteil der Bullen der höchste seit Dezember 2012, so Bloomberg.

Eine gute Nachricht, denn zuletzt überwog die schlechte Stimmung. Im letzten Quartal 2013 hatten sich die Short-Positionen, die auf fallende Notierungen des gelben Edelmetalls setzen, nahezu vervierfacht.


www.bloomberg.com
Fotolia_48085313_Subscription_XL.jpg

Rallye in Japan geht weiter

(fw/ah) Der Manager ist davon überzeugt, dass die anhaltende Währungsschwäche den Unternehmen mehrheitlich zugutekommen wird: „Mit einem schwächeren Yen erzielen japanische Firmen eine noch höhere Rentabilität und werden dies nutzen, um die Investitionsausgaben und Löhne zu erhöhen" erwartet Glanzmann. „Dies würde das Ende der Deflation bedeuten und das wirtschaftliche Wachstum des Landes fördern", so Glanzmann weiter.

Grund für die zunehmende Währungsschwäche sind geldpolitische Maßnahmen, die von der japanischen Regierung gemeinsam mit der Bank of Japan in dem Maßnahmenpaket „Abenomics" beschlossen wurden. Folglich dürfte der Yen mittelfristig auf ein Vor-Lehman-Niveau von 120 Yen gegenüber dem US-Dollar fallen, was das bereits durch globale Trends stimulierte Wirtschaftswachstum weiterhin fördern dürfte. Die Anhebung der Verbrauchssteuer im April werde den Aufwärtstrend der Wirtschaft nicht dauerhaft stoppen, sondern die Statistiken nur etwa ein Jahr lang verzerren. „Es ist unwahrscheinlich, dass Verbraucher und Unternehmen ihr Ausgabeverhalten grundlegend ändern werden", erklärt Glanzmann. Der Experte rechnet zudem damit, dass die Bank of Japan im Frühling mit geldpolitischen Maßnahmen die kurzfristigen negativen Folgen der Steuererhöhung abfedern wird.

Außerdem sei die Gewinnverbesserung in den japanischen Aktienkursen derzeit noch nicht vollständig eingepreist. Vor einem Jahr erwarteten die Anleger für das Geschäftsjahr 2014 bis März 2015 einen durchschnittlichen Gewinn pro Topix-Index von 66 Yen. Aktuell liegen die Erwartungen mit 100 Yen 51 Prozent höher als vor einem Jahr, obwohl der Aktienmarkt nur um knapp 40 Prozent zulegte. „Dies zeigt die Attraktivität des japanischen Marktes", sagt Glanzmann.


www.swissglobal-am.com

ADREALIS erweitert Angebot

Zukünftig wird die ADREALIS Service KVG auch die Assetklassen Immobilie und Schiff anbieten. Das Angebot der Hamburger umfasst damit drei Assetklassen. Für Immobilien sind bereits die ersten Kunden angebunden. Die BaFin hat der ADREALIS Service...

Erfreuliches Geschäftsjahr 2016

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat WealtCap sein Gesamtplatzierungsvolumen deutlich ausbauen können. Der Fondsanbieter war zudem an zwei Top-20 Transaktionen beteiligt. Anleger können sich über planmäßige Ausschüttungen und gute Zukunftsperspektiven freuen. Mit einem Gesamtplatzierungsvolumen von fast 400...
Grimaud_Jean_Pierre_Original.jpg

Swiss Life Asset Managers kommt nach Deutschland

Den Kunden steht dabei eine umfassende Palette an Fondslösungen in den Anlageklassen
Anleihen, Aktien, Immobilien, Multi-Asset sowie eine umfassende Kompetenz in der Asset Allocation zur Verfügung.

Jean-Pierre Grimaud
, CEO des Vermögensverwaltungsgeschäfts mit externen Kunden von SwissLife Asset Managers, kommentiert den Expansionsschritt wie folgt: „Wir freuen uns, die Marke Swiss Life Asset Managers im deutschen Markt einzuführen. Der Markteintritt in Deutschland ist ein wichtiger Schritt und unterstreicht unsere langfristige Wachstumsstrategie. Unser deutsches Team verfügt über profunde Kenntnisse des lokalen Vermögensverwaltungsgeschäfts. Dies, kombiniert mit der ausgewiesenen Kompetenz von Swiss Life Asset Managers in ihren Kernmärkten Schweiz und Frankreich, positioniert uns ideal, unseren Kunden in Deutschland eine qualitativ hochwertige Anlageberatung sowie umfassende Vermö-gensverwaltungslösungen anbieten zu können."

Auch Georg Weiß, Generalbevollmächtigter des Vermögensverwaltungsgeschäfts mit externen Kunden von Swiss Life Asset Managers in Deutschland, begrüßt die Pläne und ergänzt in diesem Zusammenhang: „Wir sind sehr froh über die Gelegenheit, in Deutschland Fuß zu fassen. Einer unserer Erfolgsfaktoren ist die lokale Präsenz. Wir kennen die spezifischen Anforderungen, Bedürfnisse und Rahmenbedingungen der Anleger. Mit unserem neuen Standort in München werden wir dem gerecht und machen unser Expertenwissen auch Investoren in Deutschland zugänglich."


www.swisslife-am.com
Fotolia_41250477_Subscription_XL.jpg

Umfrage: Investoren erwarten Durchschnittsrendite von 5 bis 6 Prozent

(fw/ah) Dieses Jahr seien 83 Prozent der befragten 500 deutschen Anleger optimistisch oder sehr optimistisch in Hinblick auf ihre Anlageziele. Als Renditeziel nannten sie für dieses Jahr im Schnitt 4,9 Prozent und für die nächsten zehn Jahre 6,2 Prozent pro Jahr, schreibt Franklin Templeton. Im letzten Jahr waren es nur 44 Prozent der Befragten gewesen, die eine Anlagerendite von fünf Prozent oder höher erwarteten.
Aus Sicht der Befragten in Deutschland seien Immobilien sowohl für 2013 als auch für die nächsten zehn Jahre die Anlageform mit der höchsten Rendite, gefolgt von Edelmetallen wie Gold und Silber. Aktien finden sich auf Platz 3.
„Die Tatsache, dass auch dieses Jahr wieder über 40 Prozent der Deutschen das positive Abschneiden des DAX im Jahr 2012 nicht zur Kenntnis genommen haben, trägt sicherlich zur negativen Einstellung gegenüber Aktien bei. Wie in den letzten Jahren zu beobachten war, standen viele Anleger an der Seitenlinie und warteten auf den richtigen Zeitpunkt, der für sie nie kam. So verpassten sie Chancen – nicht nur mit dem DAX, sondern auch mit globalen Aktien, die wichtig für die Streuung eines Portfolios sind", erklärt Reinhard Berben, Geschäftsführer von Franklin Templeton in Deutschland.


www.franklintempleton.de
Nachhaltigkeit.jpg

Bank Sarasin: Wie nachhaltig sind Apple, Samsung & Co.?

(fw/ah) Die Verbreitung von Tablets, Smartphones und weiteren Geräten der Informations- und Konsumelektronik schreitet voran. Der intensive Wettbewerb fußt auf rasanten technischen Neuerungen, aber zunehmend auch auf dem Markenimage. "Der Kostendruck führt zu Produktionsverlagerungen in Niedrigkostenländer, die den Anbietern wiederum wegen prekären Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben negative Publizität bescheren", erklärt Eckhard Plinke, Leiter Sustainability Research der Bank Sarasin und Autor des Nachhaltigkeits-Branchenreports. Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsthemen weist Plinke neben Reputationsrisiken auch auf regulatorische Risiken hin.
Nachhaltigkeit könne daher auch zur Reduktion von finanziellen Risiken und/oder Nutzung von Wachstums- und Renditechancen beitragen. Dies zeigt ein grober Vergleich der Performance nachhaltiger IKT-Unternehmen: Die Aktienrendite der im Nachhaltigkeitsrating "hoch" oder "überdurchschnittlich" bewerteten Unternehmen lag über die letzten drei Jahre bei rund 20 Prozent, die Rendite der Branche (MSCI World Technology Hardware) lediglich bei zwei Prozent.

www.sarasin.ch
James_Swanson_MFS_2014.jpg

Kommt jetzt die weltweite Rezession?

  • Der stärkere US-Dollar und das schwächere Weltwirtschaftswachstum hatten einen zweitrangigen Einfluss auf US-Hersteller.
  • In der dritten Welle nach Chinas Abschwächung könnten niedrige Energiepreise die Konsumausgaben beflügeln.
  • Chinas spektakuläres Wachstumstempo ist abgeebbt und die Fluten dieser Abkühlung haben andere Länder und Märkte in mehreren Wellen erwischt.

Erste Welle
Als Folge der deutlich geringeren wirtschaftlichen Entwicklung Chinas, sind die Rohstoffpreise von Aluminium bis Zink gefallen. Die ersten, die diese Wirkung zu spüren bekamen, waren die Nachbarstaaten Korea, Taiwan und Singapur, die ebenfalls von geringerem Wachstum und Rezessionsängsten infiziert wurden. Aber auch Länder wie Peru, Russland, Australien, Chile und Brasilien, die Rohstoffe wie Eisen, Kupfer und Erdöl exportieren, wurden beeinflusst.

Sogar die USA als weltweit größte Volkswirtschaft hat in ihrem siebten Wachstumsjahr einige Störungen gespürt, hauptsächlich im Energiesektor. Die Geschäftsmodelle für Hydraulic-Fracturing von Erdöl und Gas – oder Fracking – und für andere Energieproduzenten wurden komplett auf den Kopf gestellt, als die Verkaufspreise gestürzt sind, während die Produktionskosten gleich blieben. Die Spreads bei Hochzinsanleihen, die überproportional von Energieunternehmen ausgegeben werden, haben sich dramatisch ausgeweitet.

Zweite Welle
Große multinationale Energie-, Werkstoff- und Industriegüterunternehmen mit Sitz in den USA hatten aus zweierlei Gründen abnehmende Umsätze zu verzeichnen. Ein Drittel dieser internationalen Abschwächung ist auf den stärkeren US-Dollar zurückzuführen, der Exporte verteuerte, in einem sich weiträumig abschwächenden Wachstumsumfeld infolge des langsameren Tempos der chinesischen Wirtschaft.

Damit einhergehend hat sich auch das verarbeitende Gewerbe in den USA abgekühlt, woraus sich erhebliche Lagerüberhänge ergeben. Darüber hinaus blieben weitere US-Daten hinter den Erwartungen zurück. Im Beschäftigungsreport von September beispielsweise enttäuschten Löhne, neue Jobs und geleistete Arbeitsstunden allesamt, was nahe legt, dass die US-Wirtschaft zwar nach wie vor wächst, aber in geringerem Tempo. Sogar die Daten aus dem Dienstleistungssektor haben sich abgeschwächt.

Doch ist dies der Stoff für eine Rezession? Das „National Bureau of Economic Research“ (NBER), welches offiziell den Anfang und das Ende eines Wirtschaftszyklus ausruft, führt die Ursachen für vergangene Rezessionen bis in die 1880er. Schauen wir uns diese Liste an, so fällt ein sich wiederholendes Muster an Ursachen über die letzten 100 Jahre auf. Diese reichen vom plötzlichen Rückgang der Staatsausgaben am Ende von Kriegen bis hin zu Rohstoffversorgung und Preisschocks, einem sprunghaften Anstieg der Zinsen, Platzen von Vermögensblasen sowie übermäßigen Bestandsanhäufungen.

Keiner dieser Rezessionstreiber scheint mit Eintritt in das vierte Quartal 2015 gegeben zu sein. Die US-Staatsausgaben beginnen sich erstmals seit langjährigem Rückgang wieder zu beschleunigen. Die weltweiten Rohstoffpreise haben einen Schock erfahren, wurden jedoch nicht aufwärts, sondern abwärts gedrückt. Die Zentralbanken weltweit geben keinerlei Anzeichen für ein Anheben der Zinsen. Und obwohl ein milder Bestandsaufbau stattfindet, ist die USA längst nicht mehr die produzierende Wirtschaft, die sie in den 1950ern war. Die heutige Dienstleistungswirtschaft zeigt sich größtenteils unbeeindruckt von Schwankungen bei Lagerbeständen produzierter Güter.

Dritte Welle
Die am wenigsten sichtbaren und direkten Effekte von China und der damit einhergehenden weltweiten Abkühlung interessieren mich als Investor am meisten. Dazu zählen die Einflüsse auf Einkommen und Ausgaben von US-Verbrauchern, als größte Quelle der weltweiten Nachfrage.

Die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass Energiepreise den US-Konsum beeinflussen und damit zeitverzögert auch das weltweite Wachstum. Vergangene Phasen von sinkenden Energiepreisen, die nicht durch eine Rezession eingeleitet wurden, gingen etwa ein Jahr später mit steigendem Konsum und schnellerem Wirtschaftswachstum einher. Erste Zeichen hierfür könnten bereits jetzt sichtbar sein: die jährlich gefahrenen Kilometer in den USA steigen bereits, nachdem sie über Jahre konstant geblieben sind. Der Mix bei Neuwagenverkäufen neigt sich zu teureren Fahrzeugen mit höherem Kraftstoffverbrauch.

Meiner Einschätzung nach, sollten wir abwarten bis sich auf internationaler Ebene eine gewisse Stabilisierung einstellt, bevor wir uns wieder überzeugt risikoreichen Investments wie Aktien und Hochzinsanleihen zuwenden können. Einige Auswirkungen der schlechten Nachrichten aus China könnten sich am Ende als positive Wirkungsfaktoren herausstellen, durch die Beschleunigung der Haushalts- und Konsumausgaben und die Stimulierung des Wachstums jener Länder, für die Energie zu den wesentlichen Investitionskosten zählt. Dazu zählen die USA, Europa, Japan und interessanterweise sogar China.

Während das finale Kapitel des Jahres 2015 noch nicht geschrieben ist, könnte die Robustheit dieser Expansion – nicht ihre Fragilität – das wichtigste Thema für Investoren mit Blick auf das Jahr 2016 sein.


Autor: James Swanson, MFS Chief Investment Strategist

Aufbruchsstimmung am Ganges

Mit 1,3 Milliarden Menschen ist Indien die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens. Mit jährlichen Wachstumsraten um die 7 % galt das Land lange als Symbol für den wirtschaftlichen Aufschwung in der gesamten Region. Indien wurde fast in einem Atemzug mit China genannt („zweites China"). 2012 und spätestens im vergangenen Jahr war es vorerst vorbei mit der Erfolgsstory. Die schlechten Meldungen häuften sich. Das Wachstum war mit vergleichsweise knappen 5 % so schwach wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das Leistungsbilanzdefizit wuchs und die Rupie verlor dramatisch an Wert. Die Inflationsrate, traditionell immer das Sorgenkind des Subkontinents, stieg in 2013 auf knapp 10 %.

In Indien, wie auch in vielen anderen Schwellenländern, geht es auch heute noch um grundlegende Bildung, um Nahrung und ums nackte Überleben. Die Krise verschärfte die Lage und das Vertrauen in die politische und wirtschaftliche Führung sank.

Im Sommer 2014 setzte die Trendwende ein. Die neue Regierung um Premier Modi ist neben der leicht anziehenden Konjunktur ein guter Nährboden für indische Aktien. Für Investoren besteht der Vorteil darin, dass die indische Bevölkerung seit der Unabhängigkeit des Landes 1947 die erste wirtschaftsfreundliche Mitte-Rechts-Regierung mit absoluter Mehrheit gewählt hat. Zudem könnten Reformen das Land auf Kurs bringen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat kürzlich seine BIP-Wachstumsprognose für Indien von 5,3 % auf 5,5 % angehoben und sagt weiter eine Wachstumsbeschleunigung auf 6,4 % im Jahr 2015 voraus. Die Inflation ist in Indien nun auch im Rückwärtsgang. Das könnte den Weg für eine deutliche Zinssenkung ebnen. Anfang dieses Jahres hatte die indische Notenbank zuletzt den Leitzins noch um 25 Basispunkte auf 8,0 % erhöht, um ihren Kampf gegen die Teuerung fortzusetzen. Auch an der Börse knallten die Sektkorken.

Wirtschaftswachstum Indien

Das Börsenbarometer Sensex gehört mit seiner Performance von über 30 % zu den besten Kapitalmärkten in diesem Jahr. Somit werden bereits die ersten Früchte geerntet. Die Exportwirtschaft profitiert weiter vom Wertverlust der Landeswährung im vergangenen Jahr. Beim Binnenkonsum zeichnet sich nach Expertenmeinung auch eine positive Trendwende ab, nach dem exemplarisch der Absatz von Autos und Zweirad-Fahrzeugen in den vergangenen Monaten deutlich angezogen hätte. Auch der jüngste Verfall des Ölpreises könnte sich als nützlich für Indiens Wirtschaft erweisen. Die Bruttoeinfuhren von Öl machen rund ein Drittel der indischen Gesamtimporte aus.

Trotz des momentan positiven Ausblicks auf das Jahr 2015 ist eine fundierte Branchenkenntnis bei Indien-Investments von enormer Bedeutung. Das lässt sich beispielhaft an zwei Sektoren festmachen: Zum einen ein boomender Telekommunikationssektor, zum anderen ein unglaublicher Nachholbedarf insbesondere bei Finanzdienstleistungen. Indien hat mittlerweile mehr als 250 Millionen Internet-User – etwa drei Mal so viel wie noch vor drei Jahren. Bereits 2012 gab es mehr Benutzer, die über das Handy im Web surften als über stationäre Endgeräte. Inzwischen werden in 70 % der Fälle Online-Aktivitäten über Smartphones abgewickelt. In Indien, wie auch beim großen Nachbarn China, laufen heimische Smartphone-Hersteller dem Weltmarktführer Samsung nach und nach den Rang ab.

Bei Finanzdienstleistungen ist Indien tatsächlich ein Entwicklungsland, das noch in den Kinderschuhen steckt. Nach offiziellen Schätzungen der Reserve Bank of India (RBI) haben nur 6 % der 600.000 Dörfer und kleineren Siedlungen überhaupt eine Bankfiliale. Der indische Finanzsektor ist nach wie vor sehr zurückgeblieben und hat noch eine lange Wegstrecke vor sich, um Anschluss an das Niveau entwickelter Länder zu bekommen. Indische Bankaktien könnten sich daher in den kommenden Jahren gut entwickeln, zumal die Regierung aktuell plant, Girokonten für jedermann einzuführen. Der indische Aktienmarkt dürfte zudem weiteren Auftrieb durch das verstärkte Interesse der einheimischen Anleger erhalten, da Gold wegen seines Wertverlusts und Immobilien im Zuge des nachlassenden Hauspreiswachstums an Reiz verloren haben.

finanzwelt hat in Zusammenarbeit mit der FINANCE BASE AG
für Sie die 5 besten Indienfonds, gemessen an ihrer
1-Jahres-Wertentwicklung, untersucht.

  • Den Spitzenplatz rückblickend auf die letzten 12 Monate nimmt der Amundi Funds Equity India Infrastructure mit einer Wertentwicklung von 81,87 % ein. Dem Fondsmanagement um Sidharth Mahapatra ist es dabei gelungen, auch längerfristig den Vergleichsindex MSCI India zu schlagen. Das Fondsvolumen liegt aktuell bei ca. 46 Mio. Euro.
  • Knapp geschlagen geben muss sich der Zweitplatzierte AB SICAV India Growth I. Die Branchen Finanzen und Konsumgüter spielen eine bedeutende Rolle in diesem ebenfalls mit 4 Sternen prämierten Fonds.
  • Der Drittplatzierte ist der im November 2007 aufgelegte DNB India retail A. Den Nordländern DNB, eigentlich spezialisiert auf skandinavische Aktienfonds, ist es speziell in 2014 mit ihrem Fokus auf indische Finanztitel gelungen, den MSCI India zu schlagen. Auch auf längere Sicht überzeugt das Fondsmanagement mit seiner Leistung.
  • Den Sprung auf das Podium verpasst hat der Comgest Growth India USD Acc, der in den vergangenen 12 Monaten eine Wertentwicklung von 63,58 % erzielte, was immer noch über dem Vergleichsindex liegt. Im Gegensatz zu den vorherigen Fonds setzt hier das Fondsmanagement um Stanislawski Wojciech primär auf Industriewerte. Der Finanzdienstleistungssektor kommt auf vergleichsweise „nur"12 %.
  • Die Top-5 schließen mit dem großvolumigen GS India Equity E aus dem Hause Goldman Sachs Asset Management. Neben den Finanzwerten hat man dort speziell Technologieaktien auf dem Radar.

 

Beste Indienfonds 06 2014

Fazit
Das indische Wirtschaftswachstum hat im Jahresverlauf an Tempo gewonnen. Die Produktion legte zuletzt gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,7 % zu. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hatte das Plus noch 4,6 % betragen. Die höchsten Wachstumsraten erzielten die Bereiche Elektrizität, Gas- und Wasserversorgung mit 10,2 % sowie Finanzen, Versicherungen und Immobilien mit 10,4 %. (ah)
2,212FansGefällt mir