Auszeichnung für Euro-Rentenfonds von Generali Investments

(fw/ah) Fondsmanager Mauro Valle, seit zwanzig Jahren als Fixed Income Manager für die Generali Gruppe tätig, erzielte auf Dreijahressicht eine Wertentwicklung von knapp 10 % und schlug damit seine Benchmark deutlich um 3,4 %. Der Fonds investiert in Staatsanleihen des Euro-Raums mit Fälligkeiten zwischen einem und drei Jahren und verfolgt eine Strategie der Durations- und Kurvenpositionierung.

„Diese Auszeichnung bestätigt unsere Expertise im festverzinslichen Bereich und insbesondere unsere Investmentphilosophie, die darauf abzielt, risikoadjustierte, konsistente Erträge über längere Zeiträume zu erzielen", sagt Santo Borsellino, CEO von Generali Investments Europe.
Mit den Lipper Funds Awards zeichnet das Analyseteam aus dem Hause Thomson Reuters jährlich außergewöhnliche Leistungen in der Asset Management Industrie aus. Dabei werden zahlreiche quantitative und qualitative Kriterien herangezogen, um die Qualität eines Fonds zu bewerten.


www.generali.com

East Capital: Nachzügler Russland hat Potenzial

"Es gibt wahrscheinlich nicht den einen Grund dafür, aber die größte Verantwortung trägt wohl die Regierung", sagt Marcus Svedberg, Chefvolkswirt des schwedischen Vermögensverwalters. Die allgemeine Wahrnehmung Russlands sei sehr stark durch die westliche Presse geprägt, die eine Verschlechterung der Lage seit Putins Wiederwahl ausgemacht habe. "Wir stimmen zu, dass Russland ein großes Regierungsproblem hat. Dass die Lage aber doppelt so schlimm sein soll wie in anderen Schwellenländern, was der aktuelle Bewertungsabschlag der Märket symbolisiert, können wir nicht erkennen", sagt Svedberg.

Russland habe im Gegensatz zu anderen BRIC-Staaten ein robustes Wachstum, hervorragende Staatsfinanzen und eine große und weiter wachsende Mittelschicht. "Wir glauben, dass sich die Dinge ändern - langsam und nicht immer linear, aber dennoch ändern sie sich", sagt Svedberg. Es gebe in letzter Zeit einige Entwicklungen, die diese Annahme stützen. Die WTO-Mitgliedschaft werde die Wirtschaft stimulieren und gleichzeitig die Reputation verbessern, da sich Russland nun an die gleichen Regeln halten muss wie alle anderen. Die Währungspolitik habe sich schon stark geändert, außerdem werden gerade neue Haushaltsregeln implementiert, die dabei helfen sollen die fiskale Abhängigkeit vom Ölpreis zu senken.

www.eastcapital.com

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Tausche Minizins gegen Perspektive

Kürzlich habe ich die Allokation meiner Altersvorsorgeverträge überprüft und bin sprichwörtlich vom Stuhl gefallen, als ich mein Vertragsguthaben zu 100 % in einen Rentenfonds mit extra langer Duration investiert sah. Hier wird in Staatsanleihen mit Laufzeiten von mindestens 15 Jahren angelegt. Für die vergangenen Jahre war dies das Beste, was mir passieren konnte. Allein in 2014 legte mein Vermögen um etwa 40 % zu.

Doch die Zukunftsaussichten sind düster: Die Rendite einer 15-jährigen Bundesanleihe beträgt noch 0,88 % pro Jahr, nicht gerade berauschend – dafür aber sicher? Ganz im Gegenteil, starke Nerven werden gefragt sein. Im Falle einer – auf 15-Jahressicht nicht unwahrscheinlichen – Zinswende erwarten mich satte Kursverluste. Der jüngste Renditeanstieg von gerade einmal 0,3 auf 0,9 % hat mich 18 % meines Vorsorgevermögens gekostet. Der Schreck sitzt tief, doch die Chancen stehen gut, dass ich vorerst mit einem blauen Auge davonkomme. Hält die EZB an ihrem Anleihekaufprogramm fest, dürfte dies den Kursen noch einmal Auftrieb verleihen. Sollten die Zinsen sich in den nächsten Jahren auch nur geringfügig ändern, muss ich mich auf zwischenzeitlich erhebliche Kursverluste vorbereiten. Ein Renditeanstieg auf 2 % könnte mein Vorsorgekapital halbieren. Bestenfalls bleiben die Zinsen niedrig, doch dann ist ein Vermögenszuwachs ohnehin passé.

Ist das die Relation zwischen Risiko und Chance, die ich für mein Vermögen erwarte? Ganz bestimmt nicht. Was sind also die Alternativen? Wenn ich schon bereit bin, langfristig zu investieren und Schwankungen von 50 % hinzunehmen, will ich doch wenigstens dafür entlohnt werden!

Kursschwankungen gehören auch bei Aktien zur Tagesordnung und Börsencrashs sind der Albtraum eines jeden Anlegers. Wer in der Vergangenheit zur falschen Zeit, wie zum Beispiel während der Dotcom-Blase oder vor der Finanzkrise, in Aktien investierte, musste zwischenzeitlich Nervenstärke beweisen und Vermögensverluste von über 50 % verkraften. Doch der Erfolg gibt den Hartgesottenen langfristig Recht und dies wird auch zukünftig nicht anders sein. Denn die Weltwirtschaft wächst – mit Höhen und Tiefen. Die industrielle Revolution 3.0 und demografische Entwicklungen, allen voran Bevölkerungswachstum und steigendes Wohlstandsniveau in den Schwellenländern, sorgen für ein anhaltendes Wirtschaftswachstum. Davon werden global aufgestellte Konzerne profitieren und als Aktionär werde ich an der Wertschöpfung der Wirtschaft beteiligt.

Wer langfristig investieren kann, ist mit Aktien besser dran als mit Anleihen. Eine Auswertung des deutschen Aktieninstitutes seit dem Jahr 1965 zeigt, dass beispielsweise DAX-Anleger positive Renditen erzielten, wenn Sie eine Anlagedauer von mindestens 15 Jahren einzuhalten bereit waren. Das schlechteste Anlageergebnis in diesem Zeitraum lag bei 2,3 % pro Jahr, mit einem guten Timing waren sogar bis zu 15 % jährlich drin. Und auch in punkto Ausschüttungen ist mit Aktien mehr rauszuholen. Mit einer Dividendenrendite von durchschnittlich 2,3 % schütten DAX-Konzerne mehr als dreimal so viel an ihre Aktionäre aus, wie meine 15-jährigen Bundesanleihen. Bei regelmäßiger Wiederanlage entsteht hier wenigstens noch ein nennenswerter Zinseszinseffekt. Und noch eines lehren uns die Erfahrungen aus der Vergangenheit: Von Schuldenschnitten, Zwangsbesteuerung und Negativzinsen blieb Aktienvermögen bisher verschont.

Natürlich ist im Zuge der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken weltweit viel Kapital in Aktienmärkte geflossen, das hat die Kurse nach oben getrieben. Gesunde Skepsis hinsichtlich der angemessenen Bewertung vieler Aktien – insbesondere der sicher geglaubten Dividendenkönige – ist durchaus angebracht. Denn was passiert, wenn die Zinsen wieder steigen, die relative Attraktivität von Dividenden wieder sinkt, höhere Kapitalkosten auf die Unternehmensgewinne drücken und den Verbrauchern die Konsumlaune verderben?

Um fallende Kurse am Aktienmarkt zu erreichen, genügt ausbleibende Kaufbereitschaft, denn Verkäufer wird es immer geben. Für einen Kursverlust von 50 % und mehr müsste es ganz schön dicke kommen, doch nichts ist unmöglich. Im aktuellen Umfeld ist es ratsam, nicht das gesamte Pulver auf einmal zu verschießen. Denn Unsicherheitsfaktoren gibt jede Menge – gestern sorgte Russland, heute Griechenland, und morgen vielleicht China für heftige Turbulenzen an den Aktienmärkten. Wann welche Risiken zum Tragen kommen und Kurs noch einmal günstiger machen, weiß niemand im Voraus.

Gelegenheiten, ein qualitativ hochwertiges Aktienportfolio weiter auszubauen, wird es zukünftig jedoch mit Sicherheit geben. Wer langfristig investieren muss oder möchte, kommt an der Aktie nicht vorbei. Hier wird Geduld beim Investieren belohnt, für Anleihegläubiger aber ist das dicke Ende vorprogrammiert.


Autorin: Susanne Woda, Portfoliomanagerin der GVS Financial Solutions GmbH
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J.P. Morgan AM: Zeichnungsstart für neuen Renten-Laufzeitfonds

(fw/ah) Der JPMorgan Funds - High Yield Bond Portfolio Fund II soll Investoren in Deutschland die Möglichkeit geben, in ein breit diversifiziertes und schwerpunktmäßig auf europäische Anleihen angerichtetes Portefeuille zu streuen, das circa 80 ausgesuchte Hochzinsanleihen in vor allem europäischer Währung umfasst. J.P. Morgan AM Management möchte mit dem neuen Portfolio insbesondere die Chancen bei europäischen Unternehmensanleihen nutzen: "Europäische High-Yield-Anleihen werden unterschätzt", sagt William Healey, Fondsmanager des neuen Laufzeitenfonds. "Die Papiere stellen am Rentenmarkt mit die höchsten Renditen in Aussicht", ergänzt der Anleihe-Experte. Neben europäischen sind Papiere aus den USA und Kanada mit rund 20 Prozent im Portfolio vertreten. Der Fonds peilt eine jährliche Rendite von mehr als fünf Prozent vor Gebühren an.

www.jpmam.de

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Sauren: Hohe Renditen an den Rentenmärkten sind passé

(fw/ah) In der Studie werden die Auswirkungen einer unterstellten „über Nacht"-Änderung des Zinsniveaus sowohl am Beispiel von Staatsanleihen als auch am Beispiel von Unternehmensanleihen vor Augen geführt. Dies mündet in diversen Szenarien über Ertragsperspektiven bei verschiedenen Änderungen.
Die Studie zeigt unabhängig von einer Prognose über die weitere Zinsentwicklung auf, dass die hohen Renditen an den Rentenmärkten der Vergangenheit angehören und die Risiken für schmerzliche Kursverluste zunehmen. „Die meisten Berater sind sich den Risiken im Niedrigzinsumfeld nicht ausreichend bewusst und haben sich mit diesem wichtigen Thema noch nicht intensiv beschäftigt. Wir sind überzeugt, ihnen mit dieser Studie wertvolle Unterstützung bieten zu können" unterstreicht Sauren-Vorstand Peter Buck.

www.sauren.de
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Geld macht Liebe

(fw/hwt) Ein prall gefülltes Bankkonto steigert die Attraktivität eines Menschen bei immerhin einem Fünftel beträchtlich. 14 % überprüfen gar hin und wieder bereits beim ersten Date die finanzielle Situation des Gesprächspartners ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von 1.000 Personen des Forschungsinstituts forsa im Auftrag der Targobank. Demnach kann mehr Geld die Liebe zumindest bei vielen Befragten befördern. Gerade Frauen gehen bei der Partnerwahl gern finanziell auf Nummer sicher. 30 % der deutschen Frauen hegen ein ausgeprägtes Interesse am Geldbeutel ihres möglichen Partners. Ihnen ist die finanzielle Situation ihres Lebensgefährten wichtig oder gar sehr wichtig. Peter Herkenhoff, Sprecher der Targobank: „Bei Männern spielt hingegen das Aussehen eine wichtigere Rolle. Nur zehn % messen dem Kontostand des Partners eine große Bedeutung bei. Die alte Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern ist offenbar noch tief verankert: Männer sehen sich selbst nach wie vor als Ernährer der Familie."

Warum aber spielt Geld auch in der Liebe bei so vielen Deutschen eine entscheidende Rolle? 75 % geben an, Geld sei ihnen bei der Frage der Partnerwahl wichtig, um sich ein Familienleben mit Haus und Kindern leisten zu können. Ein weiterer wichtiger Grund ist für viele der Aspekt der Sicherheit (67 %). Mehr als die Hälfte verbindet ein finanzielles Polster des Partners mit mehr Freiheit und Unabhängigkeit. Immerhin geben 13 % den simplen Grund an, das Geld des Liebsten verschaffe ihnen mehr Anerkennung.

Wer in Deutschlands Norden lebt, hat mit einem satten Plus auf dem Konto bessere Chancen, einen Partner zu finden. Hier geben 23 % der Befragten an, die Finanzlage ihres Partners sei ihnen wichtig. Nur geringfügig steigert Reichtum dagegen im Nordosten (Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen-Anhalt) der Republik die Attraktivität. Hier ist dieser nur für neun % ein Argument für eine gesteigerte Zuneigung. Das Aussehen ist dagegen besonders in der Hauptstadt wichtig. Für 75 % der Berliner ist es ein entscheidender Faktor bei der Partnerwahl. In Ostdeutschland (Sachsen und Thüringen) sind es dagegen nur 58 %. Eine geringe Rolle spielt bei der Partnerwahl der Deutschen dagegen die gesellschaftliche Stellung des Partners – 87 % sagen, ihnen sei es weniger oder überhaupt nicht wichtig, ob ihr Lebensgefährte etwa Arzt, Manager oder Universitätsprofessor sei. Herkenhoff sagt: „Ein Ausreißer ist auch hier Berlin. In der Hauptstadt ist für ein Fünftel die gesellschaftliche Stellung bei der Partnerwahl wichtig. Das liegt sicherlich auch an der politischen und kulturellen Bedeutung der Stadt."

www.targobank.de

Afrika – Vielfalt in der Einheit

Wirtschaftlich gesehen haben wir überwiegend ein einseitiges Bild von Afrika, nämlich das des unterentwickelten Kontinents. Nach und nach setzt sich die Erkenntnis durch, dass sich der Einstieg in Afrika als letzten unentdeckten Markt lohnt. Die Industriestaaten haben dieses Wachstumspotenzial erkannt. Nach dem Afrika-Gipfel vom August 2014 sollen allein aus den USA rund 25 Mrd. US-Dollar in Projekte fließen. Auch deutsche Unternehmen rechnen weiterhin mit guten Geschäften in Afrika. So erwarten laut der Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing (GTAI) knapp 90 % der Unternehmen keine oder geringe Auswirkungen durch Ebola-Epidemie.

Rasant steigendes BIP. Mit einer durchschnittlichen Steigerungsrate von über 5 % wächst das Bruttoinlandsprodukt (BIP) insbesondere in Subsahara-Afrika seit einigen Jahren rasant. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet weiter mit einer starken Entwicklung, für dieses Jahr wird ein BIP-Zuwachs von 5,8 und für 2016 von 6,0 % erwartet Insbesondere die Märkte in Äthiopien, Uganda und Mozambique seien auf der Überholspur, so eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte. Im Doing-Business-Report der Weltbank befindet sich jedoch die Mehrzahl der afrikanischen Länder immer noch auf den hinteren Plätzen. Das hohe Wachstum der letzten Jahre kommt nicht überall an. Wachstumstreiber und gleichzeitig größte Herausforderung bleibt die dynamische Bevölkerungsentwicklung.

Südafrika, einstmals Liebling der Afrika - Investoren, steht nicht mehr oben auf der Liste der lukrativsten Investitionsstandorte. „Die strukturelle Arbeitslosigkeit in Südafrika ist sehr hoch und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes hat, gemessen am gestiegenen Lohnniveau, gelitten", sagt Cornelis Vlooswijk, Fondsmanager des Robeco Afrika. Er favorisiert derzeit Botswana und mit Abschlägen Kenia und Ghana. Tatsächlich betrug das Wirtschaftswachstum in Südafrika im vergangenen Jahr weniger als 1,5 %. Subsahara-Afrika hat dagegen mächtig aufgeholt. „Nigerias Wirtschaftsboom steht stellvertretend für manch andere Staaten Afrikas, die seit Jahren mit Wachstumsraten von mehr als 5 % aufwarten. In den letzten Jahren haben sich neue Branchen entwickelt beziehungsweise vorhandene weiterentwickeln können", sagt Jens Schleuniger, Partner bei der Fondsgesellschaft Silk Invest.

Die Attraktivität Afrikas zeigt sich auch bei den Direktinvestitionen. Gerade chinesische Handelspartner avancierten in den vergangenen Jahren zu den bedeutendsten Investoren auf dem Kontinent und die chinesische Führung setzt alles daran, ihre wirtschaftliche Präsenz in Afrika weiter zu stärken. Einige Staaten verstärken die Anstrengungen, um an das Geld ausländischer Investoren zu kommen. Erst vor wenigen Wochen hat Äthiopien seine erste in US-Dollar denominierte Anleihe aufgelegt. Die Rendite ist mit fast 7 % geradezu verlockend. Laut Standard & Poors war die Nachfrage gut doppelt so hoch wie das Angebot. Die Fachleute der Ratingagentur benoten den Bond mit „B" und damit als spekulativ. Bislang haben weniger als 20 Länder aus Subsahara-Afrika eine in US-Dollar denominierte Anleihe ausgegeben. Das sollte sich in absehbarer Zeit ändern und auch die afrikanischen Rentenmärkte sollten an Attraktivität gewinnen.


finanzwelt hat in Zusammenarbeit mit der FINANCE BASE für Sie die 5 besten Afrika-Fonds, gemessen an ihrer 1-Jahres-Wertentwicklung, untersucht.
  • Den Spitzenplatz rückblickend auf die letzten 12 Monate nimmt der Magna MENA Fund R EUR ein mit einer Wertentwicklung von 39,40 % zum Stichtag 09.01.2015. Dem Fondsmanagement um Sharat Dua ist es dabei gelungen, auch längerfristig den Vergleichsindex S&P Mid-East and Africa BMI zu schlagen. Das Volumen des überwiegend in den Mittleren Osten investierenden Fonds liegt aktuell bei circa 39 Mio. Euro.

  • Knapp geschlagen geben muss sich der Zweitplatzierte Silk - Arab Falcons Fund R (EUR). Der Fonds investiert nach dem Prinzip der Risikostreuung überwiegend in Aktien des Mittleren Ostens und des afrikanischen Kontinents. Der Anlageschwerpunkt liegt dabei auf den Ländern Abu Dhabi, Dubai, Kuwait, Ägypten und Marokko. Die Branchen Finanzen und Telekommunikation spielen in der Branchenallokation eine bedeutende Rolle.

  • Der Drittplatzierte ist der bereits im Dezember 1998 aufgelegte JPM Emerging Middle East Equity A (dist) - USD. Das Fondsmanagement um Oleg Biryulyov und Sonal Tanna investiert mehrheitlich in Finanztitel und belegt auch im längerfristigen Vergleich immer Plätze im oberen Drittel.

  • Den Sprung auf das Podium verpasst hat der Schroder ISF Middle East A Acc, der in den vergangenen 12 Monaten eine Wertentwicklung von 28 % erzielte, was immer noch über dem Vergleichsindex liegt. Die Assets under Management (AUM) des von Allan Conway gemanagten Fonds liegen aktuell bei 330 Mio. US-Dollar. Damit zählt dieser Fonds zu den größeren in der Vergleichsgruppe und wurde mit 4 Sternen von Morningstar ausgezeichnet.

  • Die Top-5 schließen mit dem im Jahre 2010 aufgelegten Baring MENA Fund A (EUR). Nach einem vergleichsweise schwachen Start in 2011 ist es den Verantwortlichen in den vergangenen drei Jahren gelungen, den Vergleichsindex S&P Mid-East and Africa BMI regelmäßig zu schlagen.
Beste Afrikafonds

Kommentar

Frank HuttelRasantes Wachstum

Frank Huttel
, Leiter Portfoliomanagement FiNet Asset Management AG, verweist in seinem Kommentar auf die Stärken und Schwächen des Schwarzen Kontinents.

„Anleger assoziieren mit Afrika oftmals hungernde Kinder mit dicken Bäuchen. Es gibt aber auch ein ganz anderes Afrika. Der afrikanische Kontinent ist wahrscheinlich der am schnellsten wachsende Kontinent mit teils sehr hohen Zuwachsraten beim BIP, wenn auch die Basis niedrig ist. Der Verfall der Rohstoffpreise belastet zwar derzeit das Wachstum, doch vergessen viele Investoren, dass es noch weitere Sektoren gibt, die unverändert dynamisch wachsen. Dazu gehören der Telekom- und IT-Bereich sowie das Banksystem. Afrikanische Banken sind von der Finanzkrise in 2008 nicht betroffen gewesen. Außerdem ist uns Afrika im Mobile Banking Jahre voraus. Wir präferieren Länder der Subsahara-Zone und würden Südafrika eher untergewichten. Investoren, die sich den Risiken von Frontier-Märkten bewusst sind, sollten sich den Silk African Lions oder den BB African Opportunities Fund anschauen. Wichtig ist ein aktives Stockpicking, um von den Chancen zu profitieren, die sich in den einzelnen Sektoren ergeben."


Fazit
Der langfristige Trend, untermauert mit einer Bewegung zu mehr Demokratie, spricht für Afrika und wird auch die internationalen Investoren, die momentan noch abwartend an der Außenlinie stehen, von der Wertigkeit des Kontinents überzeugen. (ah)

Emerging Markets trotzen Fed

Die traditionelle Marktmeinung besagt eigentlich, dass Leitzinserhöhungen der US-Notenbank (Fed) sich negativ auf die Schwellenländer auswirken. Die Global Fixed Income-Experten von T. Rowe Price stellen angesichts der aktuellen Entwicklung allerdings eine Frage: Könnte es...
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Ex-Chefetage der BayernLB auf der Anklagebank

(fw/ah) Die Staatsanwaltschaft ist sich dahingehend sicher, dass die Topmanager die Kärntner HGAA völlig überteuert gekauft und die bayerische Landesbank damit um 550 Millionen Euro geschädigt haben sollen. Daher der Vorwurf der Untreue.
Die österreichische Nationalbank hatte damals vor erheblichen Unregelmäßigkeiten gewarnt, doch die Vorstände sahen laut Anklage darüber hinweg, weil sie unbedingt die Geschäftsaktivitäten der BayernLB gen Osten ausweiten wollten. Das Sprungbrett nach Osteuropa wurde zum Milliardengrab.

Interessant auch, dass der Verwaltungsrat der Bayern LB prominent besetzt war. Hier gaben sich regionale und überregionale Politikgrößen die Klinke in die Hand und schauten scheinbar nicht so genau hin...

20 Jahre Nachhaltigkeit

Bereits seit 1997 hat BNP Paribas Investment Partners nachhaltige Fonds im Angebot. Seitdem ist der Markt im Bereich Socially Responsible Investments (SRI) dynamisch gewachsen: So stieg das auf diesem Markt verwaltete Vermögen laut Branchendienst...
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