DAX – Wir knacken die 8.000er Marke

Die letzten Handelswochen sind deutlich von der EU Krise und der Haushaltsdebatte in den USA geprägt gewesen. Auch in 2013 werden diese Themen für die Entwicklung der Märkte maßgeblich sein. Das Zinsumfeld und damit die Renditechancen werden niedrig bleiben. Bei Investoren besteht Nachholbedarf, besonders bei denen die sich bisher von den Märkten ferngehalten haben. Wenn man nun in den USA das Schlimmste verhindern kann (Fiskal Klippe), steht einem Kursziel von 8000 Punkten nichts mehr im Wege.

Ganz überstanden ist die Eurokrise noch immer nicht, aber die Lage scheint sich zu stabilisieren: Sparreformen wurden 2012 umgesetzt und die Anlagerenditen sind gefallen. Mit Bezug auf die Regierungskrise in Italien, sind Rücksetzer aber möglich, weitere Krisen hätten natürlich kumulative Wirkungen. In den USA ist die Frage entscheidend, ob die Demokraten einen Schritt auf die Republikaner zugehen. Hier werden Zeitpunkt und Ausmaß entscheidend sein. Weiterer Risikofaktor dürfte die nachlassende Konjunktur sein. Allerdings setzt man hier wieder auf die Nachfrage aus China, Indien und der Türkei.

Um das Vertrauen in die Finanzmärkte wiederherzustellen, hat die Politik einen Maßnahmenkatalog erstellt. Hierunter fällt auch Basel III. Banken müssen dann mehr Eigenkapital hinterlegen. Es wird maßgeblich an der Umsetzung und dem Willen der Politik liegen in einem Wahljahr bereits vor der eigentlichen Wahlperiode deutliche Impulse zu setzen.

Bankaktien bleiben insgesamt gewagt, da die Lage einzelner Häuser zu unterschiedlich ist: Hier ist es schwierig für die Branchen übergreifende Bewegungen im Markt zu formulieren. In jedem Fall dürften mit den höheren Kapitalquoten aber Eigenkaptalrenditen > 20 % der Vergangenheit angehören. Außerdem könnten die neuen Eigenkapitalregeln zu einem Wettbewerbsnachteil gegenüber den amerikanischen Banken führen.

Ganz anders hingegen sieht es in der Automobilindustrie aus. Hier rechnet man mit einem stabilen Zuwachs von 5 % in den USA und rund 6% in China. Insbesondere die deutschen Hersteller können hier profitieren, da die Nachfrage nach der deutschen Premiumklasse weiter steigt.

Das Hintergrundgespräch führte Alexander Heftrich

Emerging Markets trotzen Fed

Die traditionelle Marktmeinung besagt eigentlich, dass Leitzinserhöhungen der US-Notenbank (Fed) sich negativ auf die Schwellenländer auswirken. Die Global Fixed Income-Experten von T. Rowe Price stellen angesichts der aktuellen Entwicklung allerdings eine Frage: Könnte es...
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LRI Invest-Fonds doppelt prämiert

(fw/ah) "Unserem Fidecum-Fonds liegt die zentrale Annahme einer theoretischen Realinvestition zugrunde", beschreibt Hans-Peter Schupp die Contrarian-Value-Strategie. "Der wertorientierte Anlageansatz besteht im Auffinden von Unternehmen innerhalb des gewählten Anlageuniversums, die gemessen an ihrem Substanz- oder Ertragswert deutlich unterbewertet sind und häufig nicht im Anlegerfokus stehen." Hans-Peter Schupp analysiert und bewertet ein Unternehmen dabei immer so, als ob er es als Ganzes und nicht nur einige Aktien davon erwerben möchte. "Wir verfolgen eine aktive und flexible Anlagestrategie, um möglichst eine absolut positive Rendite zu erreichen", erklärt Albrecht von Witzleben die Strategie des Deutsche Aktien Total Return I. Das Fondsvermögen wird nach dem Grundsatz der Risikostreuung vorwiegend in deutsche Unternehmen (Wertpapiere) investiert. "Entscheidend für den langfristigen, nachhaltigen Anlageerfolg ist neben der Auswahl der Anlageschwerpunkte und ihrer Gewichtung die intensive und fundamental geprägte Auswahl von Einzeltiteln. Dabei streben wir bewusst eine Loslösung von einer Benchmark an.

www.lri-invest.lu

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AXA IM baut Nachhaltigkeitskompetenz aus

(fw/ah) Die unternehmenseigene Research Plattform RI Search® bietet den Portfoliomanagern jetzt fundamentale und quantitative Analysen von über 2.500 Wertpapieren. Das Konzept, welches in der Vergangenheit ausschließlich auf die Analyse von Aktien angewandt wurde, wurde nun auf Anleihen ausgeweitet. Darüber hinaus kann AXA IM jetzt auch auf Hauptversammlungen in den Emerging Markets abstimmen.

www.axa-im.com

quirin bank im Plus

(fw/ah) Die Ertragssituation im Geschäftsbereich Private Banking (Honorarberatung) sowie gute Ergebnisse im Emissionsgeschäft des Geschäftsbereichs Unternehmerbank (Investment Banking) haben wesentlich zu der positiven Entwicklung beigetragen. In der Honorarberatung beläuft sich das betreute Kundenvermögen auf rund 2,7 Mrd. Euro (Stichtag 30. Juni 2014). Das betreute Depotvolumen konnte im ersten Halbjahr um 190 Millionen Euro gesteigert werden.

Vorstandsvorsitzender Karl Matthäus Schmidt: „Wir freuen uns über das positive Halbjahresergebnis, denn es dokumentiert, dass wir mit unserem Geschäftsmodell auf dem Weg in eine nachhaltige Profitabilität sind." Im Rahmen ihrer zukünftigen Ausrichtung hat die Bank zudem ihr Beratungsangebot für Privatkunden konsequent auf einen wissenschaftlich basierten Vermögensverwaltungsansatz umgestellt. Die im Rahmen der Vermögensverwaltung betreuten Gelder stiegen auf über 1,1 Mrd. Euro an. Der Anteil der Vermögensverwaltung am gesamten Depotbestand beträgt somit aktuell 48 Prozent. Ein wesentlicher Grund hierfür sei, dass das neue Anlagekonzept von den Kunden verstärkt nachgefragt werde, so Schmidt.

Insgesamt konnte die Bank ihren Wachstumskurs auch im Geschäftsbereich Unternehmerbank fortsetzen. Hier trug vor allem das erfolgreiche Anleihe-Emissionsgeschäft zur Verbesserung des Ergebnisses bei. Die auf mittelständische Unternehmen spezialisierte Unternehmerbank entwickelt maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte und unterstützt solide aufgestellte Unternehmen bei der Suche nach attraktiven und langfristigen Finanzierungsalternativen am Kapitalmarkt.


www.quirinbank.de

Neuer Vertrieb für Profis

Ein neues Unternehmen mit drei erfahrenen Führungskräften: Das ist die First Investment Partners GmbH aus München, die am 24. Februar ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen hat. Das nach §32 Abs. 1 KWG regulierte Finanzinstitut bietet Initiatoren...
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Deutsche AWM setzt auf US-Unternehmensanleihen

(fw) Der db x-trackers Barclays USD Corporate Bond UCITS ETF (DR) bildet den Barclays USD Liquid Investment Grade Corporate Index ab. Dieser umfasst annähernd 1.500 Anleihen, von denen mehr als 80 % von Unternehmen mit Sitz in den USA emittiert wurden. Das Kreditrating der Anleihen dieses Indizes ist Investment-Grade (also mindestens Baa3/Moody’s, BBB/Fitch Ratings bzw. BBB-/Standard & Poor’s). Der historische Indexertrag liegt bei 3,69 % p. a.

„Derzeit liegen die Erträge vieler wichtiger Staatsanleihen mit kurzer Laufzeit im negativen Bereich. Anleger, die solche Anleihen besitzen, bezahlen also dafür, diese Papiere zu halten. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Rentenpapieren mit Investment-Grade-Rating, die noch angemessene Erträge einbringen. Unser neuer ETF auf US-Unternehmensanleihen kann diese Nachfrage erfüllen“, sagt Simon Klein, Leiter Vertrieb Passive Investments EMEA & Asien bei der Deutschen AWM. Der ETF ist physisch replizierend und hat eine jährliche Pauschalgebühr von 0,2 %.

Produktinformationen
ETF                  Ticker      ISIN            Pauschal-
gebühr p.a.     
Fonds-
währung
Index-
abbildung
db x-trackers Barclays USD
Corporate Bond UCITS EFT
(DR) UCITS ETF (DR)               
XDGU.DE    IE00BZ036H21   0,20 % US-Dollar    Direkt

Quellenangaben:
Barclays Bank plc, 17. September 2015
Barclays Capital Indices, 17. September 2015
ETFGI, 8. September 2015


www.dws.de

Hurra wir fahren nach Berlin – Hauptstadtmesse 2015

2015-08-27 (fw/db) Deutschlands größter Maklerpool für Vermittlungsunternehmer und Versicherungsmakler, die Fonds Finanz Maklerservice GmbH, lädt zur Teilnahme an der 6. Hauptstadtmesse ein. Die Anmeldung und Teilnahme sind für Fachbesucher kostenfrei.

Die Fachbesucher erwartet eine umfassende Agenda mit 80 Vorträgen und der Chance, erneut kostenfrei „gut beraten“-Weiterbildungspunkte zu sammeln. Im Fokus stehen dabei die Bereiche Neukundenakquise, Bestandskundenterminierung und Empfehlungen.

Neben einer großen Anzahl an Top-Referenten sprechen als Hauptredner „Mr. DAX“ Dirk Müller und Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen.

Neu sind in diesem Jahr drei Themen-Foren, die erstmals in Berlin präsentiert werden. Dank eigener Ausstellungsflächen zu Investments, Sachwerten sowie Baufinanzierung und Ratenkrediten können sich Fachbesucher noch gezielter informieren und mit den Ansprechpartnern der Produktgeber austauschen.

„Umfragen unter unseren Messebesuchern im vergangenen Jahr haben ergeben, dass sich unsere Makler speziell zu diesen Themen mehr Informationen wünschen. Die drei Foren kommen genau diesem Wunsch nach, indem sie Produktgeber, Vorträge und die Angebote der Fonds Finanz auf der Messe bündeln“, sagt Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz Maklerservice.

Das Angebot der 6. Hauptstadtmesse umfasst noch mehr Raum für Information und Kommunikation. Mit 80 Vorträgen, Seminaren und Workshops bieten sich den Besuchern im Estrel Hotel optimale Weiterbildungsmöglichkeiten. Neben den Hauptrednern Dirk Müller und Bernd Raffelhüschen sind PKV-Experte Hagen Engelhard, XING-Experte Joachim Rumohr, Vertriebsprofi Roger Rankel oder Rechtsanwältin Ulrike Specht mit dabei.

Nachhaltige Weiterbildung mit Teilnahmezertifikat

Für die Dokumentation der Weiterbildungsmaßnahmen erhält jeder Vermittler pro Teilnahme an einem Fachvortrag ein kostenfreies Teilnahmezertifikat nach Hause gesandt, sofern sich der Besucher am Eingang zum Seminarraum scannen lässt. Zusätzlich können Weiterbildungspunkte im Rahmen der Brancheninitiative „gut beraten“ zu gesammelt werden. Der Münchener Maklerpool rechnet nach dem Besucher-Rekord von 2014 für den diesjährigen Termin mit über 3.500 Fachbesuchern.

Die vollständige Agenda gibt es hier im Internet als Download und die kostenfreie Anmeldung ist hier im Internet möglich.

finanzwelt-Service: Selbstverständlich ist die finanzwelt auf der 6. Hauptstadtmesse in Berlin dabei. Nutzen Sie die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit unseren Autoren und Fachjournalisten.

Dietmar Braun
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5. Fonds-Symposium von LRI Invest

(fw/kb) Den eingeladenen Dachfondsmanagern, Investoren, Vermögensverwaltern und Entscheidungsträgern von Banken und Sparkassen soll die Gelegenheit zum Ideenaustausch sowie zum Knüpfen von Kontakten mit Private-Label-Fondsmanagern geboten werden. Als Referenten treten unter anderem sechs Fondsverwalter auf, die ihre aktuelle Einschätzung der Kapitalmärkte und die Konsequenzen daraus erläutern.

LRI Invest ist eine unabhängige Service-Kapital-Anlagegesellschaft, die Investmentfonds für Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter auflegt und verwaltet. Das Unternehmen wurde 1988 gegründet.

www.lri-invest.lu

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Gute Aktien bleiben auch nach EZB-Dämpfer interessant

Die Europäische Zentralbank (EZB) kündigte am vergangenen Donnerstag zwar ein weiteres Anleihenkaufprogramm an, jedoch hatten viele mit noch deutlicheren Schritten gerechnet. Doch auch wenn Mario Draghi mit seiner Entscheidung für Enttäuschung bei den Investoren und somit für deutliche Abwärtsbewegungen an den Börsen gesorgt hat, europäische Werte bleiben trotzdem als Anlage unverzichtbar.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass es dem EZB-Präsident gelingt, die Zinsen auch in Italien und Spanien auf unter ein Prozent zu senken. Während Irland aktuell mit einem Rekordwachstum von 6,7 Prozent glänzt, braucht Frankreich weiteren monetären Anschub und trotz leichter Besserung braucht auch Italien weitere finanzielle Stimulierung. Der bei einigen italienischen Banken zu beobachtende Anstieg der faulen Kredite wird inzwischen sogar als Zeichen der Besserung gewertet, weil diese Banken sich jetzt stark genug fühlen, die „wahren“ Zahlen für ihre faulen Kredite auf den Tisch zu legen. Die Zinsen dürften demnach weiter sinken und somit die positive Entwicklung deutscher beziehungsweise europäischer Aktien trotz des teils zu beobachtenden markttechnischen Überoptimismus begünstigen.

Generelle Bevorzugung von Europa gegenüber den USA bleibt bestehen
Fundamental dürften sich die Unternehmensgewinne 2016 stärker verbessern, als bei dem bisher etwas enttäuschenden Anstieg für 2015, der auf 7 Prozent geschätzt wird, zu beobachten ist. Grund dafür ist, dass viele Unternehmen ihre Dollarumsätze zu früh gehedged haben und so der Währungs-Gewinnschub erst 2016 voll einsetzen wird. US-Werte leiden dagegen zunehmend unter der starken Währung – und das nicht nur im Export. Auch die wachsende, billigere Konkurrenz aus dem Ausland trägt durch Importe dazu bei. Abgesehen von Japan steigen nirgendwo die Unternehmensgewinne vergleichbar stark wie in Europa. Die durchschnittlichen europäischen Gewinnbewertungen sind im internationalen Vergleich nicht zu hoch und die Gewinnaussichten verbessern sich genauso wie die europäischen Konjunktur-Frühindikatoren. Es spricht also vorläufig vieles für europäische Aktien.

Autor: Dr. Jens Ehrhardt, Vorstandsvorsitzender DJE Kapital AG


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